Saison 2011/2012
19.5.2012
4 Tore von Tim Lukas Everding beim 19. Sieg im 19. Spiel
Blau-Gelb Elze - SG I./Altwarmbüchen U15 0:12 (0:4)
Es lag heute eine merkwürdige Atmosphäre über dem Spielgeschehen. Bei BG Elze fehlten gleich drei Stammspieler, so dass sich die Heimmannschaft bei sommerlichen Temperaturen 70 Minuten darauf beschränkte, die Niederlage in Grenzen zu halten. Der Gegner hatte im Ergebnis nicht eine einzige Torchance. Weil sich unser Team gegen die sehr tief stehende Elzer Abwehr zunächst sehr schwer tat Chancen herauszuspielen, dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe Außenverteidiger Jan Rohde mit zwei Sololäufen einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung vorbereitete. Nach 20 Minuten und einer 4:0-Führung im Rücken zog sich unser Team ins Mittelfeld zurück und kam fortan seltener zu zwingenden Torchancen. Die wenigen sehr gut vorbereiteten Torchancen wurden in dieser Phase teilweise kläglich vergeben. Im zweiten Durchgang erhöhte unser Team wieder das Tempo und nach dem 5. Treffer in Folge einer Ecke war die Gegenwehr des Gegners gebrochen. 6 Tore in 9 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Nach dem 0:10 gab es wieder eine Phase, in der unser Team einige 100 %ige Torchancen vergab. Dennoch muss man der Mannschaft am Ende Respekt zollen, dass sie es geschafft hat, in diesem emotionslosen Spiel gut 50 Minuten Druck auf den Gegner auszuüben und sich viele Torchancen zu erarbeiten. 7 Tore wurden durch gutes Flügelspiel vorbereitet. Im Ergebnis muss man feststellen, dass sich der Gegner heute, im Gegensatz zum Hinspiel bei gleichem Ergebnis, fast kampflos ergeben hat und froh schien, dass das Spiel vorbei war. Verantwortliche und Mannschaft sind nun erst einmal froh, dass eine kleine Pflichtspielpause eintritt. Der Großteil der Mannschaft beendet in der kommenden Woche die Probetrainingstermine zur neuen Saison, ehe am nächsten Wochenende in Lüdenscheid/Westfalen ein Kleinfeldturnier auf dem Programm steht. Dort soll unser Team gegen Teams der Kreisliga A und B mal ohne Druck, dafür mit mehr Spaß, Fußball spielen. Mal schauen, was dabei herauskommt.
Torfolge:
0:1 Paul Lange (13., Vorarbeit Jan Rohde)
0:2 Alexander Gruhn (15., Vorarbeit Jan Rohde)
0:3 Chris Haveland (19., Strafstoß nach Foul an Tim Lukas Everding)
0:4 Filmon Negasi (20., Vorarbeit Tim Lukas Everding)
0:5 Tim Lukas Everding (42., Ecke Filmon Negasi)
0:6 Tim Lukas Everding (44., Vorarbeit Immanuel Thamm)
0:7 Jordy Pöppler (45., Vorarbeit Alexander Gruhn)
0:8 Noel Sousa Gonzalez (46., Vorarbeit Tim Lukas Everding)
0:9 Paul Lange (48., Vorarbeit Immanuel Thamm)
0:10 Tim Lukas Everding (51., Vorarbeit Alexander Gruhn)
0:11 Tim Lukas Everding (62., Vorarbeit Filmon Negasi)
0:12 Nico Müller (68., Vorarbeit Jordy Pöppler)
Beste Spieler: Chris Haveland, Tim Lukas Everding
15.5.2012
Hochklassiger Kreisligafußball beim 18. Sieg im 18. Spiel
SG I./Altwarmbüchen U15 - TSV Godshorn 4:0 (1:0)
Mit dem 18. Sieg im 18. Meisterschaftsspiel ist der Rekord des Heesseler SV aus der C-Junioren Kreisliga-Saison 2004/2005 eingestellt. Damals war der TSV Godshorn am Ende Zweiter. Ohne den anderen Teams zu nahe zu treten, aber der TSV Godshorn war bislang auch der stärkste Gegner in dieser Meisterschaftssaison und hat gegen unser Team zweimal gezeigt, was in dieser Saison möglich gewesen wäre. Bereits im Pokalspiel vor einer Woche, welches allerdings deutlich rauer zuging und mit einem Fußballspiel wenig zu tun hatte, war Godshorn dem Sieg näher als unser Team. Auch heute war der TSV nach dem frühen Führungstreffer zumindest in der ersten Halbzeit ein ebenbürtiger Gegner. Das Ergebnis spiegelt insofern nicht den gesamten Spielverlauf wieder sondern ist Ausdruck einer phantastischen 2. Halbzeit unseres Teams. Beide Mannschaften traten wie im Pokal ohne drei Stammspieler an. Beim TuS fehlten die beiden Dauerverletzten Nils Schmidt und Marco Lilienblum sowie Tim Skawran wegen einer Leistenzerrung. Dafür war „Dauerläufer" Paul Lange im Mittelfeld wieder von Anfang an dabei. Noel Sousa Gonzalez begann im Angriff. Die Devise von Trainer Martin Schinowski lautete: 10 Minuten Pressing in der gegnerischen Hälfte spielen, ein frühes Tor erzielen und sich dann den Rest der 1. Halbzeit auf das Kontern zu verlegen. Was im Ergebnis gelang, war jedoch harte Arbeit und eine Portion Glück. Bereits nach knapp 2 Minuten war das Konzept aufgegangen und unser Team konnte mit einer Führung im Rücken den Gegner kommen lassen. Nachdem nach 10 Minuten das Pressing in die eigene Hälfte verlegt wurde, entwickelte sich ein rassiges Kreisligaspiel, zu dem der sehr umsichtige und souverän leitende Lehrter Schiedsrichter Berkhan Altunöz erheblich beitrug. Die Godshorner ausgestattet mit einer phantastischen 4er-Abwehrkette, die sicherlich Bezirksliganiveau besitzt, kurbelte mit dieser immer wieder das Angriffsspiel der Godshorner an. Was beiden Teams allerdings in der 1. Halbzeit fehlte, war ein Vollstrecker. Die wenigen Torchancen, die unser Team in der 1. Halbzeit hatte, wurden teilweise kläglich vergeben. Auf der anderen Seite hatte der TSV Godshorn Mitte der ersten Halbzeit riesen Pech, als ein abgewehrter Freistoß von dem Rechtsaußen erobert wurde und dieser mit einem satten Schuss aus 20 m halb-rechts nur den Innenpfosten des Altwarmbüchener Tores traf, von wo der Ball unserem Keeper André Marquardt gegen die Schulter sprang, dieser dann aber reaktionsschnell vor dem gegnerischen Stürmer klärte. In dieser hart umkämpften ersten Halbzeit blieb es also bei dem etwas glücklichen 1:0. In der 2. Halbzeit zeigte unser Team dann, warum es in dieser Saison noch ohne Punktverlust ist. Um die stark offensiv auftretende 4er-Abwehr mehr zu binden, ließ Trainer Martin Schinowski wie in der Anfangsphase mit 4 Stürmern beginnen. Dabei wechselte nun Nico Müller in das Sturmzentrum und Chris Haveland rückte auf die Position des defensiven Mittelfeldspielers. Tim Lukas Everding ersetzte den heute etwas glücklosen Noel Sousa Gonzalez im Angriff. Der Plan ging (Gott sei Dank) auf und fortan dominierte unser Team den Gegner, der in der 2. Halbzeit keine nennenswerte Torchance mehr besaß. Nico Müller, Jordy Pöppler, Alexander Gruhn und Tim Lukas Everding beschäftigten die 4 Verteidiger dermaßen, dass Filmon Negasi, Paul Lange und Chris Haveland die gegnerischen Angriffe bereits im Mittelfeld stoppen konnten. Überhaupt machte der zukünftige Spieler von Eintracht Braunschweig, Filmon Negasi, eines seiner besten Spiele der Rückrunde, indem er seine Mitspieler immer wieder klasse in Szene setzte. Hatte Godshorn einmal unser Mittelfeld überspielt, zeigten Jan Rohde, Immanuel Thamm und D-Juniorenspieler Levent Coknez, warum unsere Abwehr mit nur 4 Gegentoren zu einer der stärksten im Raum Hannover gehört. Das 2:0 nach einer Ecke brach den Bann. Weil der Gegner nun etwas die Köpfe hängen ließ und kaum noch ein Pass seinen Mitspieler fand, unser Team sich dagegen in einen Rausch spielte und kämpfte, sprang auch noch ein nicht erwarteter hoher Sieg dabei heraus. Und im Torabschluss zeigte sich der kleine Unterschied zu den Gästen aus Godshorn. Ein weites Zuspiel von Jordy Pöppler schoss Alexander Gruhn direkt aus 20 m halb-links unter dem Torhüter hindurch ins linke Toreck, zum entscheidenden 3:0. Gegen am Ende resignierende Gäste setzte Außenverteidiger Immanuel Thamm den Schlusspunkt. Ein Zuspiel von Levent Coknez nahm Immanuel an der Mittellinie an, startete ein Solo bis an den gegnerischen Strafraum und traf mit einem Aufsetzer aus gut 20 m zum 4:0-Endstand. Wenn man bedenkt, dass die Mannschaft am Saisonende geschlossen den Verein verlässt, ist es schon bemerkenswert, dass kein Spieler sich eine „Auszeit" nimmt, sondern vielmehr bestrebt ist, neben dem bereits feststehenden Aufstieg in den Bezirk auch die Kreismeisterschaft und den Kreispokal zu gewinnen. Zudem soll mit 20 Siegen und max. 5 Gegentoren ein neuer Rekord in der C-Junioren-Kreisliga aufgestellt werden. Alles noch Wunschdenken, welches jeder der noch kommenden Gegner gerne zunichtemachen möchte. Das vorletzte Meisterschaftsspiel am Samstag bei der bereits als Absteiger feststehenden BG Elze wird dennoch kein leichtes Unterfangen. Gerade in den Heimspielen erzielten die Elzer in der Rückrunde überraschende Ergebnisse. So beim Pokalsieg gegen den Tabellenzweiten TSV Germania Haimar-Dolgen und beim 1:1 gegen die JSG Wedemark. Auch die 2:5-Niederlage in Godshorn zeugt von einer starken Offensive. Ganz wenige Spieler erinnern sich zudem ungern an den einzigen Punktverlust in der Meisterschaftssaison 2008/2009 (1. Kreisklasse D-Junioren), als unser Team nach einer zweifelhaften Schiedsrichterleistung und einer 3:0-Führung noch 3:3 in Elze spielte. Unsere Mannschaft ist also gewarnt und wird hoch konzentriert in diese Partie gehen. Viel Erfolg!
Torfolge:
1:0 Jordy Pöppler (2., Vorarbeit von Filmon Negasi)
2:0 Jordy Pöppler (44., Kopfball nach Ecke von Filmon Negasi)
3:0 Alexander Gruhn (49., Vorarbeit von Jordy Pöppler)
4:0 Immanuel Thamm (70., Schuss aus 20 m nach Sololauf)
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung
Meisterschaftsspiel am 12.5.2012
Filmon Negasi erzielt den 100. Saisontreffer!
SG I./Altwarmbüchen U15 – TSV Berenbostel 8:0 (4:0)
Nach dem „Kampfspiel" am vergangenen Montag im Pokal beim TSV Godshorn wurde das heutige Spiel gegen die Defensivkünstler aus Garbsen-Berenbostel zum Test für das kommende Meisterschaftsspiel am Dienstag, dann wieder gegen den TSV Godshorn. Beim Hinspiel stand der TSV Berenbostel kurz vor einem Punktgewinn, ehe Jordy Pöppler unser Team 10 Minuten vor Schluss mit dem einzigen Treffer des Spiels erlöste. Da die Godshorner im Kreispokal ein noch perfekteres Abwehrbollwerk präsentierten, war das heutige Spiel eine gute Gelegenheit, noch mal eine Systemumstellung auszuprobieren. Dabei begann Außenstürmer Jordy Pöppler wieder in der Innenverteidigung. Verteidiger Jan Rohde und Levent Coknez begannen im Angriff. Bevor das Spiel angepfiffen wurde, gab es von den Gästen jedoch erst einmal ein Strauß Blumen für den erreichten Staffelsieg. Ein herzliches Dankeschön für diese nette Geste nach Berenbostel ! Vielleicht waren unsere Spieler davon noch etwas beeindruckt und auch das neue Spielsystem trug zunächst zu erheblicher Verunsicherung bei, denn Berenbostel hatte nach zwei Minuten die riesen Chance zur Führung. Nach einem Fehler unserer Mannschaft im Spielaufbau und mehreren Stellungsfehlern in der Abwehr lief der Garbsener Mittelstürmer plötzlich frei auf Keeper André Marquardt zu, spielte diesen aus, stolperte dann jedoch am 16er über den Ball, so dass der nachsetzende Immanuel Thamm den schon sicher geglaubten Rückstand noch vereiteln konnte. Wenn der TSV Berenbostel heute das erste Tor geschossen hätte, hätte das Spiel vielleicht einen anderen Verlauf genommen. In den nächsten Minuten hatte unser Team sich aber auf das neue System eingestellt und nur 1 Minute nach einem Positionswechsel zwischen Chris Haveland und Filmon Negasi erzielte letzterer mit einem schönen Distanzschuss die glückliche Führung. Danach bekämpften sich beide Teams etwas heftiger, wodurch der Spielrhythmus ein wenig verloren ging. Das kannten wir ja bereits vom Pokalspiel. Nur das die Berenbosteler das hohe Tempo nicht durchhielten und 10 Minuten vor der Halbzeit einen Strafstoß verursachten, der dann das Debakel einleitete. Noch vor der Pause setzte unser Team nach und sorgte für die frühzeitige Entscheidung. Im Bewusstsein des sicheren Sieges erfolgte nach der Pause die Umstellung zum gewohnten 3-4-3-System. Für den verletzten Tim Skawran kam Noel Sousa Gonzalez ins Spiel. Jordy Pöppler spielte nun wieder im Angriff und erzielte nach traumhaften Pass von Filmon Negasi in der 41. Minute das 5:0. Überhaupt war Jordy Pöppler nun der Antriebsmotor für weitere Treffer. Gemeinsam mit Alexander Gruhn sorgte er für eine Angriffswelle nach der nächsten, so dass Berenbostel am Ende des Spiels dem hohen Tempo Tribut zollen und weitere drei Treffer hinnehmen musste. Trotz des hohen Ergebnisses gaben sich die Gäste nie auf und spielten zudem in der zweiten Halbzeit einen sehr fairen Fußball, was jedoch im Kampf um den Klassenerhalt nicht immer belohnt wird. Für unser Team wird es trotz des bereits feststehenden Aufstiegs kein „Zurücklehnen" geben. In den vergangenen 10 Jahren hat es keine C-Junioren Kreisligamannschaft geschafft, alle 20 Spiele zu gewinnen. Heessel gewann 2005 alle 18 Spiele, der 1. FC Wunstorf gewann 2004 alle 16 Spiele. Seit dem Pokalspiel wissen wir, dass unser nächster Gegner, der TSV Godshorn zwischenzeitlich mit unserem Team auf Augenhöhe spielen und natürlich auch gewinnen kann. Auch haben die Godshorner den starken Eindruck vom vergangenen Montag imposant bestätigt und den Heesseler SV auswärts ebenfalls mit 8:0 abgeschossen. Andererseits haben wir kommenden Dienstag ein Heimspiel, ein anderes Spielsystem und eine hochmotivierte Altwarmbüchener Mannschaft, die sich an die vielen Testspiele gegen zweikampfstarke, höherklassige Teams aus Westfalen oder Hamburg erinnern und dieses Mal gegenhalten wird. Trainer Martin Schinowski freut sich ebenso wie sein Team auf die große Herausforderung und greift dabei gerne auf seinen Lieblingsspruch zurück: „Einige Leute halten Fußball für einen Kampf auf Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Ihnen, dass es weit ernster ist." (Bill Shankley, ehemaliger Manager des FC Liverpool). Dem gibt es für Dienstag nichts mehr hinzuzufügen.
Torfolge:
1:0 Filmon Negasi (7., Vorarbeit Levent Coknez)
2:0 Immanuel Thamm (26., Strafstoß nach Foul an Alexander Gruhn)
3:0 Levent Coknez (31., Vorarbeit Chris Haveland)
4:0 Alexander Gruhn (35. + 1, Vorarbeit Nico Müller)
5:0 Jordy Pöppler (41., Vorarbeit Filmon Negasi
6:0 Chris Haveland (62., Vorarbeit Alexander Gruhn)
7:0 Jordy Pöppler (65., Vorarbeit Filmon Negasi) 8:0 Filmon Negasi (70. + 1, Vorarbeit Alexander Gruhn)
Beste Spieler: Alexander Gruhn, Filmon Negasi, Jan Rohde
Kreispokal-Viertelfinale am 7.5.2012
Elfmeterkiller Noel Sousa Gonzalez zerstört die Godshorner Träume
TSV Godshorn - SG I./Altwarmbüchen U15 5:6 n.E. (1:1, 1:0)
Neben viel Glück war heute sicherlich auch die Erfahrung der vergangenen 3-4 Jahre dafür ausschlaggebend, dass unser Team den 1:0-Rückstand aus der 1. Halbzeit wettmachen konnte und auch im 11m-Schießen nach aussichtslosem Rückstand immer an sich glaubte. Beide Teams hatten 2 Minuten vor Spielschluss die Torhüter für das sich anbahnende 11m-Schießen gewechselt. Als dort der letzte Godshorner Schütze antrat stand es 4:3 für Godshorn. Alle Godshorner Schützen hatten zuvor getroffen. Jordy Pöppler auf Altwarmbüchener Seite verschossen. Der Druck für den letzten Godshorner Schützen war sichtlich zu hoch, so dass Noel Sousa Gonzalez, wie in vielen 11m-Situationen zuvor, den unter die Latte geschossenen Ball halten konnte. Den letzten „regulären" Schuss für Altwarmbüchen versenkte Filmon Negasi, der damit sowohl für das Erreichen des 11m-Schießens nach 70 Minuten verantwortlich war und nun auch für das nachfolgende „Einzelschießen". Den nächsten Schuss konnte Noel Sousa Gonzalez unten rechts parieren. Anschließend verlud unser „98er" Chris Haveland eiskalt den Keeper und sorgte damit für das Ende der Godshorner Pokalträume. Riesen Kompliment an unsere Mannschaft für die kämpferische Einstellung in der 2. Halbzeit. Dieses Spiel wird beim nächsten Training analysiert und die wertvollen Erkenntnisse daraus für die letzten Saisonspiele verwertet. Bevor es im Juni zu den Saisonfinals mit Kreispokal-Halbfinale und Kreismeisterschaftsendspiel kommt, stehen aber zunächst einmal die letzten Punktspiele an. Am Wochenende kommt der TSV Berenbostel an die Seestraße. 3 Tage später geht es ebenfalls an der heimischen Seestraße gegen die Godshorner um Meisterschaftspunkte. Gegen beide Teams gibt es einiges gut zu machen, weshalb sich unsere Mannschaft trotz des bereits feststehenden Aufstiegs sehr viel vorgenommen hat und auf die beiden Gegner brennt.
Torfolge:
1:0 19. Minute (Distanzschuss)
1:1 Filmon Negasi (38., direkter Freistoß nach Foul an Alexander Gruhn)
11m-Schießen:
1:0
1:1 Immanuel Thamm
2:1
2:2 Alexander Gruhn
3:2
Jordy Pöppler verschießt
4:2
4:3 Jan Rohde
Noel hält
4:4 Filmon Negasi
Noel hält
4:5 Chris Haveland
5.5.2012
Staffelmeister und damit Aufstieg in die Bezirksliga perfekt !
SG I./Altwarmbüchen U15 – SV 06 Lehrte 3:0 (1:0)
Der Aufstieg in die C-Junioren-Bezirksliga ist mit dem heutigen Sieg gegen Verfolger SV 06 Lehrte perfekt, da der zweite Verfolger Germania Haimar-Dolgen beim Heesseler SV nur 0:0 spielte und damit bei nur noch 4 ausstehenden Spielen bereits 13 Punkte Rückstand hat. Dabei standen heute gerade einmal 10 C-Juniorenspieler auf dem Platz. Neben D-Juniorenspieler Levent Coknez, der bereits seit mehreren Wochen seinen „Mann steht", kam heute auch D-Juniorenspieler David Schrader, mit Abstand der kleinste Spieler auf dem Feld, zu seinem Einsatz. Nils Schmidt, Marco Lilienblum und Tim Lukas Everding, alle verletzt. Noel Sousa Gonzalez musste heute wegen einer Schulveranstaltung absagen. Und auch in der Anfangself standen mit Verteidiger Jan Rohde und Stürmer Alexander Gruhn zwei angeschlagene Spieler auf dem Platz. Deswegen war heute gegen die großgewachsenen und zweikampfstarken Lehrter Flexibilität in der taktischen Ausrichtung gefordert. Mit Tim Skawran stand ein Spieler in der Altwarmbüchener Startelf, der aus schulischen Gründen in der Winterpause aufgehört hatte. In der 1. Halbzeit spielte Tim dann auch zunächst gemeinsam mit Torjäger Jordy Pöppler und dem Spieler des Monats April, Jan Rohde, in der Verteidigung. Im Angriff waren Alexander Gruhn und Levent Coknez alleine auf sich gestellt und hatten in den ersten 35 Minuten gegen die kompakt stehende Lehrter Defensive einen schweren Stand. So spielten sich die ersten 15 Minuten auch fast nur im Mittelfeld ab. Lehrtes Torchancen ergaben sich in den gesamten 70 Minuten aber hauptsächlich aus Standardsituationen. Die hoch in den Strafraum hineingeschlagenen Freistöße waren jedoch zumeist sichere Beute des heute sehr konzentriert wirkenden Keepers André Marquardt. Auf der Gegenseite vergab Paul Lange nach einem Traumpass von Chris Haveland vollkommen freistehend halblinks die Führung, weil er zu früh abschloss. So war es ausgerechnet der an der Leiste verletzte Alexander Gruhn, der 19 Minuten lang kaum zu sehen war und dann ein unnachahmliches Solo durch die gesamte Lehrter Abwehr mit dem vielbejubelten Führungstreffer abschloss. Dieses Tor beflügelte in der Folgezeit nicht nur den Torschützen, sondern gab der gesamten Mannschaft Sicherheit. Angetrieben von Mannschaftsführer Immanuel Thamm und Mittelfeldregisseur Filmon Negasi brachte unser Team die 1. Halbzeit ohne große Vorkommnisse über die Zeit. In der 2. Halbzeit machte sich die erwähnte Flexibilität unseres Teams in der taktischen Ausrichtung bemerkbar. Unser Team kann inzwischen mehrere unterschiedliche Spielsysteme innerhalb kürzester Zeit umsetzen bzw. anwenden. So setzte Trainer Martin Schinowski in der 2. Halbzeit auf Offensive und beorderte Jordy Pöppler als dritten Stürmer nach vorne, während Mittelfeldspieler Chris Haveland die „Libero-Position" in der Dreierkette übernahm. D-Juniorenspieler David Schrader ersetzte Levent Coknez im Angriffszentrum und Immanuel Thamm tauschte im Mittelfeld mit Tim Skawran. Nach nur 4 Minuten Spielzeit zahlte sich diese offensive Ausrichtung bereits aus und Jordy Pöppler erzielte nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einem unnachahmlichen Solo den vorentscheidenden Treffer. Überhaupt konnte der Gegner mit Jordy Pöppler im Angriff kaum etwas anfangen und verlor nach und nach die Ordnung. In der 48. Minute legte der wiedererstarkte Paul Lange zum zweiten Mal traumhaft für Alexander Gruhn auf, der alleine auf den Gästekeeper zulief und diesem keine Abwehrchance ließ. In der restlichen Spielzeit verlagerte sich das Spiel mehr und mehr in die Hälfte der Lehrter. Immanuel Thamms schöner Treffer aus 20 m ins kurze Toreck nach einer schnell ausgeführten Ecke zählte leider nicht, da Jordy Pöppler im Abseits stand. Einen Flankenball von Jordy Pöppler hämmerte Alexander Gruhn direkt an die Latte. Torchancen für Lehrte-Fehlanzeige. So endete das Spiel wieder einmal zu Null. An dieser Stelle muss auch einmal ein Kompliment an die Lehrter Mannschaft ausgesprochen werden, die in den Vorwochen nicht gerade den besten Ruf innehatte. Dieses Spiel war genauso fair und angenehm, wie alle Spiele der Rückrunde, was sicherlich auch an der hervorragenden Leistung des Iltener Schiedsrichters Michel Fischer lag. Trotz der hoch gesteckten Erwartungen an das Spiel herrschte aber gerade auch unter den Spielern eine angenehme Atmosphäre aus Anerkennung und Respekt. Neutrainer Hélder Fernandes und sein Co-Trainer haben diesbezüglich auf jeden Fall in Lehrte etwas zum Positiven verändert, auch wenn das viele Teams vielleicht etwas anders sehen. Zum Feiern bleibt aber nicht viel Zeit. Bereits in 2 Tagen steht die nächste schwere Aufgabe an. Dann geht es für unser dezimiertes Team zum Kreispokalspiel nach Godshorn. Weil sich Paul Lange zum Schüleraustausch in den Niederlanden befindet, fehlt in Godshorn neben den drei verletzten „Stammspielern" wieder einmal ein „wichtiger" Spieler, dieses Mal im Mittelfeld. Ein Dankeschön an Tim Skawran (und seine Eltern), der nun erst einmal für weitere drei Spiele unser Team unterstützt. Auch D-Juniorenspieler David Schrader wird sicherlich noch mal eine neue Chance bekommen. Der vorzeitige Aufstieg in den Bezirk sollte auf jeden Fall weitere Kräfte frei setzen, die unbedingt gebraucht werden, um in Godshorn zu bestehen. Viel Erfolg, Jungs !!!
Torfolge:
1:0 Alexander Gruhn (19., Vorarbeit Paul Lange)
2:0 Jordy Pöppler (39., Solo nach Balleroberung)
3:0 Alexander Gruhn (48., Vorarbeit Paul Lange)
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung
28.04.2012
4 Tore nach nur 10 Minuten entscheiden das Derby
JSG Wedemark/B./Resse - SG I./Altwarmbüchen U15 1:5 (0:4)
Unter der sehr souveränen Leitung von Schiedsrichter Thomas Krull (Thönse-Wettmar) gelang unserem Team bei hochsommerlichen Temperaturen aufgrund einer starken Viertelstunde der 15. Sieg im 15. Spiel. Immerhin schaffte es Wedemark in diesem sehr fairen Spiel, einen Treffer gegen unsere Mannschaft zu erzielen. 13 Spiele und phantastische 1024 Minuten (!) waren unsere Jungs bis dahin in den Meisterschaftsspielen ohne Gegentreffer geblieben. So bitter das Gegentor in der 70. Minute für viele unserer Spieler war, es befreit aber auch von einem enormen Druck. Dabei war das Spiel bereits nach 10 Minuten durch zwei Doppelschläge entschieden. Unsere Offensivspieler zeigten in dieser Anfangsphase Effektivität und Abschlussstärke. Wie bereits in der Vorwoche gegen Mühlenfeld spielte unser Team mit drei Angreifern und setzte den Gegner früh unter Druck. Dieses Mal waren es nicht die Standardsituationen, sondern das Flügelspiel, welches sehr gut funktionierte. Immer wieder angetrieben von den laufstarken Mittelfeldspielern Filmon Negasi, Paul Lange, und Chris Haveland erspielten sich die drei Angreifer Torchance um Torchance und ließen dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Nach dem frühen 0:4 gab es noch zwei weitere Großchancen für unser Team, die dann jedoch „liegen gelassen" wurden, so dass sich das Spiel etwas „beruhigte und Wedemark in der Folgezeit zumindest in der Abwehr besser stand. Torchancen ließ unser Team aber erst in der Schlussphase zu, als Trainer Martin Schinowski mehrfach gewechselt und damit die Ordnung etwas durcheinander gebracht hatte. Zuvor hatte der eingewechselte Noel Sousa Gonzalez mit einem Traumtor aus knapp 25 m gegen die Unterkante der Latte für das 0:5 gesorgt. Es ist schon erstaunlich, dass die Mannschaft immer noch Woche für Woche hoch konzentriert spielt und dabei kaum Schwächen zeigt. Und das, obwohl sich die Spieler bereits vor Wochen entschieden haben, die Spielgemeinschaft am Saisonende zu verlassen und eigene Wege zu gehen. Aber es gibt ja auch noch genügend Ziele, die es diese Saison zu erreichen gilt und für die sich alle Spieler seit Wochen zerreißen. Die Staffelmeisterschaft könnte schon nächste Woche mit dem Heimspiel gegen den Verfolger SV 06 Lehrte entschieden werden. Mit dem neuen Trainer Hélder Fernadez hat Lehrte eine Aufholjagd gestartet und ist nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten Haimar-Dolgen. Den 2. Platz hat sich Lehrte auch als Saisonziel gesetzt, und möchte dafür wenigstens einen Punkt aus Altwarmbüchen mitnehmen. Schon das Hinspiel hatte trotz des klaren 5:0-Erfolges gezeigt, welches Potenzial unser nächster Gegner besitzt, der sich zudem noch in der Winterpause verstärkt hat. Gerade aber wegen der schlechten Leistung unseres Teams aus dem Hinspiel, können die Zuschauer am nächsten Samstag an der Seestraße mit einem interessanten und rassigen C-Juniorenspiel rechnen. Unser Team freut sich jedenfalls auf den SV 06 Lehrte und wird den Kampf in der heimischen „Arena" auf jeden Fall annehmen !
Torfolge:
0:1 Alexander Gruhn (2., Vorarbeit Jordy Pöppler)
0:2 Paul Lange (3., Vorarbeit Chris Haveland)
0:3 Chris Haveland (9., Vorarbeit Marco Lilienblum)
0:4 Levent Coknez (10., Vorarbeit Levent Coknez)
0:5 Noel Sousa Gonzalez (50., Vorarbeit Chris Haveland)
1:5 70. Minute (Solo eines Angreifers über 30 m und Schuss aus spitzem Winkel von halb-rechts)
Beste Spieler: Chris Haveland, Filmon Negasi, Jan Rohde, Nico Müller
21.04.2012
5 Tore durch Standardsituationen sorgen für 12. Sieg in Folge ohne Gegentor
SG I./Altwarmbüchen U15 – TSV Mühlenfeld 7:0 (3:0)
Heute gastierte der Tabellenletzte an der Seestraße. Das Hinspiel hatte unser Team mit 15:0 gewonnen, traf dabei auf eine total verunsicherte Mühlenfelder Mannschaft, die sich zwischenzeitlich jedoch verstärkt und neben knappen Niederlagen mit einem 4:1 gegen den Heesseler SV II auch die ersten 3 Punkte eingefahren hat. Die Frage war, ob unser Team an die gute Leistung aus dem Pokalspiel gegen Lindwedel anknüpfen konnte und heute auch ohne den am Hoffa-Syndrom laborierenden Spielmacher Nils Schmidt die nötige Motivation und Spielfreude bereithielt. Das zufriedene Gesicht des Trainers nach dem Schlusspfiff gab die Antwort. Etwas überraschend präsentierte sich der Tabellenletzte körperlich durchaus gleichwertig mit unseren Spielern, was auf ein enges Match hindeutete. Der sehr athletische und pfeilschnelle Mühlenfelder Stürmer war dann jedoch die gesamten 70 Minuten sehr gut bei Immanuel Thamm und Jan Rohde aufgehoben, so dass der hochkonzentrierte André Marquard im Altwarmbüchener Tor nur bei einem sofort aufs Tor geschossenen Mittelanstoß auf der Hut sein musste. Im Gegenteil, unser Team schaffte es im Gegensatz zum Pokalspiel sogar, den Gegner fast 70 Minuten in der eigenen Hälfte einzuschnüren und unter Druck zu setzen, was zwangsläufig zu Torchancen und dann auch zu den erhofften Toren führte. Während die ersten beiden Treffer noch herausgespielt wurden, fielen die letzten 5 Tore alle durch Standards. Und dass, obwohl die Gästeabwehr durchaus die Lufthoheit im Strafraum hatte. Das 3:0 verlängerte Jordy Pöppler in Folge einer Ecke. Die ersten drei Tore nach der Pause wurden alle durch Innenverteidiger Marco Lilienblum vorbereitet, davon zwei per Freistoß mit tollen Kopfballtreffern von Filmon Negasi und Jordy Pöppler. Auch der letzte Treffer war ein Freistoßtor. Diesen verwandelte Filmon Negasi aus 18 m zentraler Position direkt. Zwischendurch traf der seit Wochen überragende 98er Jahrgang Chris Haveland nach einer Ecke und Flanke von Marco Lilienblum zum 6:0. Unbedingt hervorzuheben ist auch die tolle Leistung von Nico Müller im defensiven Mittelfeld, der sich beim Cordial Cup eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte und nach kurzer Trainings- und Spielpause heute kämpferisch und spielerisch überzeugen konnte. Insgesamt ein toller Tag mit einer tollen Mannschaft !!! Klasse, Jungs !
Torfolge:
1:0 Tim Lukas Everding (13., Vorarbeit Alexander Gruhn)
2:0 Jordy Pöppler (19., Vorarbeit Immanuel Thamm)
3:0 Jordy Pöppler (35., Vorarbeit Filmon Negasi)
4:0 Filmon Negasi (38., Vorarbeit Marco Lilienblum)
5:0 Jordy Pöppler (44., Vorarbeit Marco Lilienblum)
6:0 Chris Haveland (54., Vorarbeit Marco Lilienblum)
7:0 Filmon Negasi (63., Vorarbeit Immanuel Thamm)
Beste Spieler: Defensive/Abwehr
Besonderheit: Paul Lange verschießt Foulelfmeter
17.04.2012
Jordy Pöppler macht den Unterschied
SV Lindwedel-Hope - SG I./Altwarmbüchen U15 1:5 (0:3)
Die Rückrunde geht nun erst richtig los und unserem Team gehen die Spieler aus. Im Spiel beim Heesseler SV brach bei Spielmacher Nils Schmidt wieder die alte Knieverletzung auf, so dass dieser zukünftig nur nach längeren Pausen bzw. im Notfall eingesetzt werden kann. Nach dem Weggang von Finn Fröhlich besteht der Kader damit noch aus 13 Spielern. Torhüter André Marquardt befindet sich diese Woche auf Klassenfahrt. Kurz vor Spielbeginn mussten zunächst auch Nico Müller und Chris Haveland wegen einer Knieverletzung passen. Chris Haveland und der mitgefahrene Nils Schmidt konnten dann aber wenigstens je eine Halbzeit eingesetzt werden und machten ihre Sache sehr gut. André Marquardt wurde heute von Noel Sousa Gonzalez im Tor vertreten. Tim Lukas Everding begann im defensiven Mittelfeld und wechselte 2. Halbzeit in den Angriff. Nach dem schweren Cordial Cup-Qualifikationsturnier vom Sonntag, mit dem 13. Platz aufgrund des etwas unglücklichen Turniermodusses, ging es im heutigen Pokalspiel für Trainer Martin Schinowski in erster Linie darum die Mannschaft aufzubauen und eine Spielformation zu finden, die dem dominanten Fußball aus der Rückrundenvorbereitung nahe kommt. Der Gegner SV Lindwedel-Hope aus der 1. Kreisklasse Staffel 1 hatte in der 2. Kreispokalrunde überraschend deutlich mit 3:0 gegen den Kreisligisten TSV Krähenwinkel-Kaltenweide gewonnen und glänzt auch in der Meisterschaft mit einer guten Defensive sowie Heimstärke. Trainer Schinowski verzichtete aber nicht nur wegen des Pokalcharakters auf eine sichere Defensive, und ließ mit drei Stürmern beginnen. Es entwickelte sich von Beginn an ein rassiges C-Juniorenspiel, was auch an dem Gastgeber lag, der sich nicht versteckte und körperlich sowie läuferisch ebenbürtig war. Den besseren Start hatte zunächst der TuS, denn nach nur 90 Sekunden traf Jordy Pöppler im Zusammenspiel mit Levent Coknez aus 10 m flach ins re. Toreck. Lindwedel zeigte sich zu keiner Zeit beeindruckt und war trotz der unterschiedlichen Vorzeichen gewillt, die nächste Pokalrunde zu erreichen. Und so hatten Sie immerhin drei hundertprozentige Torchancen in der 1. Halbzeit, die Noel im Tor jedoch glänzend zunichtemachte. Es ergab sich über die gesamte Spielzeit ein offener Schlagabtausch, wobei unser Team heute jedoch die vom Trainer seit 1 Woche vermisste Motivation und Konzentration an den Tag legte, die für erfolgreichen Fußball unabdingbar ist. Der heute in der Offensive wieder überragende Jordy Pöppler war dann auch am 0:2 beteiligt, indem er in der 19. Minute einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum schlug, den Paul Lange nach einem Missverständnis zwischen Abwehr und Torhüter über die Torlinie bugsierte. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Alexander Gruhn mit tollem Außenrist-Schuss aus 25 m auf 0:3. Nach der Pause das gleiche Spiel. Lindwedel-Hope rannte auf unser Tor an, traf nun aber auf eine besser organisierte Abwehr und hatte nun nicht mehr so viele zwingende Torchancen. Dafür trauten sich nun vermehrt die beiden Außenverteidiger Immanuel Thamm und Jan Rohde mit nach vorne und sorgten für weiteren Druck auf das gegnerische Tor. Beide Abwehrreihen standen nun jedoch recht sicher und erst ein Solo über 50 m von Jordy Pöppler in der 59. Minute mit anschließendem Pass auf den freistehenden Levent Coknez sorgte für die Entscheidung. Auch jetzt steckten die von Trainer, Mitspielern und Zuschauern frenetisch nach vorne gepeitschten Lindwedeler nicht auf und kamen 5 Minuten vor Schluss zum verdienten Ehrentreffer. Nach dem Treffer wurde es noch einmal hektisch. Alexander Gruhn erhöhte nach tollem Pass und Schuss aus 16 m halb-links auf 1:5 ehe Levent Coknez in der 70. Minute nach einem verlorenen Zweikampf noch eine Zeitstrafe erhielt. 2 Minuten später pfiff der sehr gut leitende Schwarmstedter Schiedsrichter die Partie ab. An dieser Stelle von unserer Seite nochmal ein großes Kompliment an die Leistung der Lindwedeler, die mit ihrer Mannschaft und der heute gezeigten Leistung durchaus in der Kreisliga gegen Teams wie Haimar-Dolgen, Wedemark und Lehrte mithalten könnten. Bei besserer Chancenverwertung wäre theoretisch sogar ein 11m-Schießen möglich gewesen. Umso zufriedener zeigte sich Trainer Martin Schinowski über die engagierte Leistung seiner Mannschaft, welche mit Spielfreude und hohem Einsatz dieses doch recht schwere Pokalspiel gemeistert hat. Dieses Spiel hat aber auch bereits deutlich gemacht, dass im Pokal alles möglich ist und die verbliebenen Teams für den Einzug in das Kreispokalfinale alles geben werden. „Leichte" Gegner gibt es nicht mehr. Wir konzentrieren uns nun aber erst einmal wieder auf die Meisterschaft. Dort geht es mit vier angeschlagenen Spielern und einem Rumpfteam am Wochenende gegen die Mühlenfelder, die sich zu Beginn der Rückrunde verstärkt haben und überraschend deutlich gegen die C2 des Heesseler SV ihre ersten drei Punkte eingefahren haben. Drei Punkt sind natürlich das Ziel, wobei Trainer Martin Schinowski auch mit einem 1:0 und einem engagierten Spiel unserer Mannschaft durchaus zufrieden wäre. Sollte unser Team tatsächlich verinnerlicht haben, dass es sich den Respekt aus der Vorrunde erst wieder erarbeiten muss, dürften die Mühlenfelder allerdings nicht zum Stolperstein werden.
Torfolge:
0:1 Jordy Pöppler (2., Vorarbeit Levent Coknez)
0:2 Paul Lange (19., Vorarbeit Jordy Pöppler)
0:3 Alexander Gruhn (35., Vorarbeit Jordy Pöppler)
0:4 Levent Coknez (59., Vorarbeit Jordy Pöppler)
1:4 65. Minute (Abstauber aus 5 m nach Flügelangriff)
1:5 Alexander Gruhn (68., Vorarbeit Jan Rohde)
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung
11.04.2012
11. Sieg in Folge ohne Gegentor
Heesseler SV II - SG I./Altwarmbüchen U15 0:2 (0:1)
Am letzten Osterferientag stand das vorgezogene Meisterschaftsspiel bei der 2. C des Heesseler SV an. Die Burgdorfer wurden trotz der überraschenden Niederlage beim Tabellenletzten durchaus ernst genommen, denn zu Hause gab es bislang nur eine Niederlage in der Meisterschaft. Aber wie das manchmal so ist. Wenn der Trainer wochenlang vor jedem Gegner mahnt, hört die Mannschaft irgendwann nicht mehr hin. Oder um Christoph Daum zu zitieren: „Einige Spieler wissen zwar, wer im Film 'Star Trek' welche Rolle spielt, aber nicht, mit wem sie es im nächsten Spiel zu tun haben". Und so entwickelte sich ein bis zum Schlusspfiff spannendes Spiel, was die Heesseler sicherlich erhofft, unsere Zuschauer aber ebenso sicher nicht erwartet hatten. Für den kurzfristig mit Knieproblemen ausgefallenen Nico Müller spielte heute Marco Lilienblum auf der 6er-Position. Jordy Pöppler begann wieder in der Innenverteidigung. Damit hatte unser Team in der Defensive die klare „Lufthoheit", was sich aber gegen zunächst tief stehende und taktisch diszipliniert verteidigende Heesseler eher zum Nachteil entwickelte. Denn die beiden Stürmer Alexander Gruhn und Levent Coknez konnten sich gegen die quirlige Viererkette nur sehr selten durchsetzen. Zudem bekamen sie kaum einen genauen Pass zugespielt, was auch daran lag, dass die Freiräume unserer offensiven Mittelfeldspieler durch Doppelung fast perfekt eingeengt wurden. So ist das halt in „Derbys", wenn man sich gut kennt. Die übrigen Altwarmbüchener Spieler erwischten ebenfalls nicht ihren besten Tag, was sich insbesondere im Spielaufbau bemerkbar machte. Hier passt in etwa ein weiteres Zitat, nämlich das des Ex-Bundesliga-Trainers Aleksander Ristic: „Bei manchen Spielern fehlt etwas, deshalb spielen sie auch bei mir und nicht in Barcelona". Unsere wenigen Chancen ergaben sich dann auch hauptsächlich aus Ecken und Fernschüssen, die jedoch von dem überragenden Heesseler Keeper vereitelt wurden. Pausenlos angespornt vom Trainerteam und den zahlreichen Zuschauern entwickelte Heessel eine enorme Gegenwehr, die kaum Lücken in der Abwehr offenbarte. Eine solche suchte und fand dann Chris Haveland zu einem perfekten Zeitpunkt. Er rannte in der 33. Minute einfach mit Ball im 1 gegen 4 in den gegnerischen Strafraum, gewann mehrere Pressschläge und wurde am Ende von den Beinen geholt. Damit brauchte Jan Rohde nur noch vom 11m-Punkt treffen, was vor ihm in den vergangenen Monaten zahlreichen Leistungsträgern nicht gelang. Jan schickte den Heesseler Keeper in die „falsche" Ecke und unser Team führte zur Pause etwas glücklich mit 1:0. In der 2. Halbzeit agierte unser Team dann wie in der Hinrunde mit Jordy Pöppler als dritten Stürmer. An dem „Gesamtbild" aus der 1. Halbzeit änderte sich jedoch wenig, weil das Altwarmbüchener Passspiel weiterhin zu ungenau war und Heessel immer einen Schritt schneller am Ball war. Jordy Pöppler mit einer verunglückten Flanke an die Querlatte und Alexander Gruhn mit einem Kopfball auf die Latte, nach Flanke von Jordy Pöppler, hatten noch die besten Aktionen. Wenigstens die körperliche Präsenz stimmte bei unserem Team in Halbzeit zwei. Wegen des Spiels mit einem dritten Stürmer fehlte allerdings auch ein Spieler in der Defensive, weswegen Heessel zweimal erfolgreich zum Torschuss kam und mit etwas mehr Abgeklärtheit durchaus den Ausgleich hätte erzielen können. Stattdessen setzte der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Tim Lukas Everding den Schlusspunkt in dem Nachbarschaftsduell. Auf Querpass von Alexander Gruhn in den 16er scheiterte Jordy Pöppler zweimal am Heesseler Keeper, der nach Ansicht des Schiedsrichters beim Nachsetzen den Ball nicht in den Händen hatte, so dass der Abpraller bei Tim Lukas Everding landete, welcher aus 6 m halbhoch einschoss. Kurz danach pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Nico Beddig vom SV 06 Lehrte die Partie ab. Damit bleibt unser Team auch im 11 Meisterschaftsspiel in Folge ohne Gegentreffer und hat nun 11 Punkte Vorsprung auf die Verfolger.
Das bei der U15 von Altwarmbüchen „die Uhren anders ticken" als in anderen Kreisligateams, wurde nach Spielende noch einmal deutlich. Weil Ergänzungsspieler Finn Fröhlich in den vorangegangenen 70 Minuten nicht zum Einsatz kam, gab dieser nach dem Schlusspfiff kurzerhand seinen Abschied bekannt. Ungeachtet der vielfältigen Gründe für das Aufhören möchten sich Trainer und Mannschaft an dieser Stelle jedoch in erster Linie bei Finn für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten bedanken und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft !!!
Für die Mannschaft um Trainer Martin Schinowski geht es am kommenden Sonntag mit dem Qualifikationsturnier zum 15. Internationalen Cordial Cup beim ETSV Hamburg weiter. Das Turnier zählt zu den größten Jugendfußballturnieren Europas. Sicherlich werden wir nicht die Endrunde des Cordial Cups erreichen, die vom 25. bis 28. Mai 2012 in den Kitzbühler Alpen stattfindet, denn dazu müsste unser Team das Turnier in Hamburg gewinnen. Dort droht vielmehr wie im Vorjahr bereits in der Vorrunde das „Aus", denn um als Gruppenzweiter in das Viertelfinale einzuziehen, muss sich unser Team gegen den Landesligisten TuS Neetze, gegen den Eimsbütteler TV, immerhin 6. der Regionalliga und damit die Überraschungsmannschaft der C-Junioren-Bundesliga Nord, sowie gegen den Ableger des FC St. Pauli, die Fußballschule Millerntor U15, behaupten. Alles namhafte Teams, die für interessante Leistungsvergleiche und damit auch für einen weiteren erlebnisreichen Tag sorgen werden. Eltern und Trainer-/Betreuerteam freuen sich jedenfalls auf dieses Highlight mit unseren Jungs !!!
Torfolge:
0:1 Jan Rohde (33., Foulelfmeter, verursacht an Chris Haveland)
0:2 Tim Lukas Everding (68., Abstauber aus 6 m)
Bester Spieler: Tim Lukas Everding
07.04.2012
Blitzturnier des TuS Altwarmbüchen
Mit zwei überraschend deutlichen Siegen gegen die höherklassigen Teams aus Westfalen und Hamburg unterstreichen unsere Jungs einmal mehr die augenblickliche Ausnahmestellung im Kreis Hannover. Den für heute entschuldigten Innenverteidiger Marco Lilienblum ersetzte „Torjäger" Jordy Pöppler und D-Juniorenspieler Levent Coknez spielte als Sturmpartner von Alexander Gruhn beide Spiele durch.
SG I./Altwarmbüchen – SV Kutenhausen-Todtenhausen 5:2 (3:1)
Gegen den Landesligisten aus Westfalen profitierten wir zunächst aus den einstudierten Standardsituationen. Mit zwei Eckballtoren in der 2. und 5. Minute lag unser Team früh aussichtsreich vorne und ließ sich auch nicht von dem Gegentreffer in der 11. Minute (ebenfalls nach einem Eckball) aus dem Rhythmus bringen. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer sorgte Levent Coknez mit einem vieldiskutierten Tor (Foulspiel oder nicht) für den alten Zwei-Tore-Vorsprung. Weitaus besser als noch am vergangenen Mittwoch in Haimar-Dolgen kontrollierte unser Team in der Folgezeit Ball und Gegner und sorgte nach der Pause durch zwei weitere Treffer für eine frühe Entscheidung. Nach einem Wechsel auf der 6er-Position nutzten die Westfalen die kurze Unordnung in der Defensive zum 2. Treffer. In den restlichen 10 Minuten hatten beide Teams noch ein paar Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. Am Ende stand jedoch ein auch in der Höhe verdienter 5:2-Sieg auf der Habenseite.
SG I./Altwarmbüchen – Harburger TB 5:0 (3:0)
Mit einer 10-minütigen Pause ging es sofort weiter gegen den technisch versierten Verbandsligisten aus Hamburg. Für dieses Spiel rückten die beiden starken Außenverteidiger Immanuel Thamm und Jan Rohde auf die 6er- Position vor, was insbesondere Jan Rohde zu einem Assist und dem Treffer zum 4:0 nutzte. Tim Lukas Everding und Finn Fröhlich spielten Außenverteidiger und meisterten die Sache gemeinsam mit Keeper André Marquardt und Jordy Pöppler recht ordentlich. Zu Beginn der Partie merkte man unseren Spielern bereits einen kleinen Kräfteverschleiß an, zumal die Hamburger ihr erstes Spiel hatten. Als jedoch der ins rechte Mittelfeld vorgeschobene Chris Haveland mit einem sehenswerten Treffer bereits nach 4 Minuten die 1:0-Führung erzielte und die ungeordnete Hamburger Abwehr in der 9. und 14. Minute durch „Dauerläufer" Paul Lange und Filmon Negasi das 2:0 und 3:0 kassierten, war auch dieses Spiel frühzeitig entschieden. In der Folgezeit konnten die Gäste aus Hamburg das Spiel mit kämpferischem Einsatz ausgeglichener gestalten, liefen jedoch immer wieder in Altwarmbüchener Konter. Zweimal (29. und 50. Minute) wurden diese erfolgreich abgeschlossen. Tim Lukas Everding (mit einem Foulelfmeter) und Alexander Gruhn scheiterten aus aussichtsreicher Position am Gästekeeper, Paul Lange musste auf der Gegenseite für den bereits geschlagenen André Marquardt klären. Danach war auch diese Partie erfolgreich beendet. Im abschließenden „Ländervergleich" bezwangen die Westfalen vom SV Kutenhausen-Todtenhausen den Harburger TB mit 6:3.
Fazit: Nach der knapp 14-tägigen Trainings- und Spielpause kommen unsere Spieler so langsam wieder in Tritt und zeigten heute schon wieder ein beeindruckendes Kombinationsspiel. Die vielen Positionswechsel beim heutigen Turnier zeigten nicht nur weitere Alternativen für zukünftige Leistungsvergleiche auf, sie sind auch eine Bestätigung, wie flexibel unser Team in den letzten Jahren geworden ist. Gewinner des heutigen Turniers ist D-Juniorenspieler Levent Coknez, der auch am nächsten Mittwoch im vorgezogenen Meisterschaftsspiel beim Heesseler SV II von Beginn an neben Alexander Gruhn stürmen wird.
04.04.2012
Sieg im Spitzenspiel!
TSV Germania Haimar-Dolgen - SG I./Altwarmbüchen U15
0:3 (0:2)
Es war kein schönes Spiel, es war auch kein dominanter Sieg. Anders als im Hinspiel, als unsere Jungs in der 1. Halbzeit Chancen im Minutentakt vergaben und zweimal böse ausgekontert wurden, dominierte heute die Defensive im Altwarmbüchener Spiel. Das allerdings sehr souverän. In den gesamten 70 Minuten gab es nicht viele Torchancen, die von der sehr guten Defensive um Marco Lilienblum, Jan Rohde, Immanuel Thamm und Chris Haveland zugelassen wurden. Die einzige Großchance vereitelte Torhüter André Marquardt Mitte der 1. Halbzeit im Nachfassen. Da stand es aber bereits 0:2. Alexander Gruhn erzielte nach nur 4 Minuten mit einem sehenswerten Hackentor auf Flanke von Jordy Pöppler die Führung, die der beste Offensivspieler des TuS nur 8 Minuten später nach tollem Zuspiel von Nils Schmidt und strammen Schuss ins rechte Toreck ausbaute. Danach fand unsere Mannschaft die gewohnte Sicherheit nach der fast 14-tägigen Trainings- und Spielpause wieder und brachte die Führung relativ sicher mit in die Halbzeitpause. In der 2. Halbzeit legte Haimar-Dolgen die Zurückhaltung ab und hatte nun sogar streckenweise mehr Ballbesitz, weil sich unser Team auch etwas weiter zurückzog. Mehr als einen direkten Freistoß, den Torhüter André Marquardt sicher über das Tor lenkte, ließ unsere Defensive heute aber auch in der 2. Halbzeit nicht zu. In den letzten 10 Minuten kam mit der Einwechslung von D-Jun.-Spieler Levent Coknez noch einmal etwas Schwung in die Offensivaktionen, auch weil sich die beiden Defensivspieler Jan Rohde und Chris Haveland nun in das Offensivspiel einschalteten und nach tollem Solo nur knapp am Gästetor vorbeischossen. In der Nachspielzeit scheiterte Levent Coknez zunächst am Pfosten, ehe er dann im Nachsetzen am 16er gefoult wurde. Den fälligen Freistoß platzierte Filmon Negasi anschließend unter leichter Mithilfe des Sehnder Keepers zum 3:0-Endstand im gegnerischen Tor. Fazit: In der Hinrunde dominierte unser Team die Kreisliga-Gegner im 3-4-3-System, hatte aber gerade mit diesem offensiven System in Testspielen gegen höherklassige Teams zu viele Probleme. Da es um ganzheitliche Ausbildung geht, eine 4er-Abwehrkette in der Kreisliga derzeit jedoch einfach keinen Sinn macht, wurden mehrere Alternativen ausprobiert, wobei unser Team noch flexibler geworden ist und das neue Spielsystem insbesondere gegen höherklassige Teams erfolgreich umgesetzt wurde. Die Mannschaft hat sich nach dem Haimar-Dolgen-Spiel für eine Fortsetzung des neuen Spielsystems entschieden, was nun nicht mehr unbedingt den berauschenden Angriffsfußball der Hinrunde erwarten lässt, jedoch spiegelt es sich in den Ergebnissen gegen stärkere Teams wieder. Gewann man mit schönem Fußball im Hinspiel noch 3:2 gegen Haimar-Dolgen, war es heute kein schönes Spiel dafür jedoch ein deutlicheres Ergebnis. Am Wochenende geht die Testreihe mit einem Blitzturnier in Altwarmbüchen gegen den Westfälischen Landesligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen und gegen den Hamburger Verbandsligisten Harburger TB weiter, ehe am kommenden Mittwoch das Rückspiel bei der 2. Mannschaft des Heesseler SV ansteht. Auch eine erfreuliche Nebenerscheinung der erfolgreichen Trainingsarbeit: Filmon Negasi hat Angebote zum Probetraining von Eintracht Braunschweig und VfL Wolfsburg vorliegen, Torhüter André Marquardt absolviert diese Woche ein zweitägiges Probetraining beim 1. FC Magdeburg.
Torfolge:
0:1 Alexander Gruhn (4., Tor mit der Hacke nach Flanke von Jordy Pöppler)
0:2 Jordy Pöppler (12., Schuss aus 15 m nach Pass von Nils Schmidt)
0:3 Filmon Negasi (70. +1, direkter Freistoß nach Foul an Levent Coknez)
Beste Spieler: Jan Rohde und Chris Haveland
17.3.2012
FC Preußen Hameln 07 U14 - SG I./Altwarmbüchen U15
1:11 (1:5)
10 Testspiele wurden seit Beendigung der Winterpause in diesem Jahr gespielt. In den letzten 5 Spielen wurde aufgrund vieler verletzungs- oder krankheitsbedingter Ausfälle notgedrungen ein neues Spielsystem eingeführt, was die Mannschaft zwischenzeitlich auch recht gut verinnerlicht hat. Obwohl zum Rückrundenauftakt am 4.4. wieder alle Spieler an Bord sein sollten, gibt es keinen Anlass für Trainer Martin Schinowski, von dem neuen System abzuweichen. Unsere Gegner werden eh nicht mehr den Harakiri-Fußball aus der Hinrunde gegen uns spielen, so dass auch nicht mehr so hohe Siege zu erwarten sind, aber das andere Spielsystem fördert die Flexibilität jedes einzelnen Spielers, was letztlich wichtiger für eine umfassende Ausbildung ist. Das Spiel auf Kunstrasen gegen den frischgebackenen Hallen-Kreismeister aus Hameln-Pyrmont zeigte dann auch auf, wie gut die einzelnen Mannschaftsteile inzwischen harmonieren. Die Hamelner waren trotz ihres ersten Testspieleinsatzes im Freien ein lauf- und spielfreudiger Gegner, der unserem Team zumindest in der ersten Halbzeit einiges abverlangte. Das Ergebnis klingt recht souverän, heute lag es aber daran, dass die Abschlussschwäche deutlich reduziert werden konnte, im Gegensatz zu den Spielen gegen die Kreisklassenteams aus Gifhorn und Sievershausen. Bei schönem Fußballwetter sahen die Zuschauer von beiden Kreisligisten ein ansehnliches und faires Fußballspiel, zu dem auch der souverän leitende Hamelner Schiedsrichter beitrug. Neben den beiden einstudierten Eckballtreffern sind die vielen Fernschusstore hervorzuheben. Bedenkt man, dass die Langzeitverletzten Marco Lilienblum und Nils Schmidt nach nur 3 Einsätzen wieder nahe an ihrer alten Form dran waren und in den letzten 2 Wochen zudem auch die beiden Außenverteidiger Immanuel Thamm und Jan Rohde gefehlt haben, können wir dem Rückrundenauftakt in 18 Tagen entspannt entgegensehen. Einziger Wermutstropfen war heute die Verletzung von Jordy Pöppler, der in der 55. Minute mit Verdacht auf eine schwere Bänderdehnung ausgewechselt werden musste und hoffentlich bis zum 4.4. wieder einsatzbereit ist. Alles Gute, Jordy !!!
Torfolge:
0:1 Chris Haveland (5., Vorarbeit von Filmon Negasi)
0:2 Nils Schmidt (7., Kopfball nach Ecke von Alexander Gruhn)
1:2 15. Minute (Distanzschuss)
1:3 Alexander Gruhn (22., Solo nach Fehlpass des Torhüters)
1:4 Paul Lange (29., Vorarbeit von Nils Schmidt)
1:5 Nico Müller (33, Kopfball nach Ecke von Alexander Gruhn)
1:6 Nils Schmidt (44., Vorarbeit von Alexander Gruhn)
1:7 Jordy Pöppler (49., Vorarbeit von Tim Lukas Everding)
1:8 Jordy Pöppler (50., Vorarbeit von Nico Müller)
1:9 Filmon Negasi (55., Vorarbeit von Paul Lange)
1:10 Nils Schmidt (63., Vorarbeit von Paul Lange)
1:11 Noel Sousa Gonzalez (65., Vorarbeit von Chris Haveland)
Beste Spieler: Chris Haveland, Nico Müller, Nils Schmidt, Marco Lilienblum Sonstiges: Filmon Negasi verschießt Foulelfmeter (41.)
15.3.2012
JSG I./A./Sievershausen - SG I./Altwarmbüchen U15
0:10 (0:3)
Nur einen Tag nach dem gelungenen Leistungsvergleich mit dem Bezirksligateam der JSG Herzogstadt Celle folgte ein weiterer Leistungsvergleich gegen die JSG I./A./Sievershausen aus der 1. Kreisklasse Hannover-Land Staffel 3, wobei es darum ging, das Zusammenspiel der einzelnen Gruppen in einer neuen Spielformation zu testen und auch zu verbessern. Wie so oft in den vergangenen Wochen musste Trainer Martin Schinowski dabei wieder auf ein paar Leistungsträger verzichten. Heute fehlten neben den beiden Verteidigern Immanuel Thamm und Marco Lilienblum auch Spielmacher Nils Schmidt (Regenerationspause) und der gestern in der Abwehr erfolgreich getestete Tim Lukas Everding (Schule). Dafür war Außenverteidiger Jan Rohde wieder dabei, so dass der TuS mit genau 11 Spielern beim TSV Sievershausen antrat. Im Angriff spielten heute Noel Sousa Gonzalez und Levent Coknez zusammen, die bereits in der Partie gegen den VfB Oldenburg relativ gut miteinander harmonierten. Im Gegensatz zum Spiel in Celle konnte man allerdings heute nicht davon ausgehen, dass uns der Gegner unterschätzt. Und so entwickelte sich ein Spiel mit großen Parallelen zum 10:1-Sieg am vergangenen Mittwoch im Landkreis Gifhorn. Auch die Lehrter standen recht tief auf schwer bespielbaren Boden und setzten bei Kontern auf ihre schnellen Außenstürmer. Nach der frühen 2:0-Führung unseres Teams hatte der Gastgeber wie am vergangenen Mittwoch die riesige Chance zum 1:2-Anschlusstreffer, dem Mittelstürmer versagten jedoch 10 m freistehend vor Torhüter André Marquardt die Nerven, so dass André den Torschuss parieren konnte. Danach bestimmte unser Team erwartungsgemäß weiter das Spiel (Sievershausen hatte erst am Dienstag mit dem Freilufttraining begonnen), zeigte allerdings ebenfalls wie in Gifhorn enorme Schwächen im Torabschluss. So ging es mit einem mageren 0:3 in die Halbzeit. In der 2. Halbzeit ließen die Kräfte der wacker kämpfenden Sievershausener immer mehr nach, doch die Abschlussschwäche hielt bei unserem Team heute noch weitere 16 Minuten an. Erst als Sievershausen ab der 45. Minute wegen Verletzung nur noch 9 Feldspieler + Torhüter auf dem Platz stehen hatte, zudem offensiver spielte, nutzten unsere Offensivkräfte auch die sich bietenden Torchancen besser. Am Ende stand zwar wieder einmal ein zweistelliger Sieg zu Buche, überzeugt hatte heute allerdings lediglich die Defensive. Am Samstag folgt ein letztes Testspiel vor den Osterferien auf Kunstrasen beim Traditionsclub und frischgebackenen C-Junioren-Hallenkreismeister FC Preußen Hameln 07. Es fehlt dann zwar immer noch Mannschaftsführer Immanuel Thamm, dennoch stehen nach jetzt rekordverdächtigen 9 Testspielen die ersten 11 Spieler so gut wie fest, die am 4.4. zum Rückrundenauftakt beim TSV Germania Haimar-Dolgen in der Startelf stehen werden.
Torfolge:
0:1 Filmon Negasi (5., Vorarbeit von Noel Sousa Gonzalez)
0:2 Paul Lange (7., Distanzschuss nach Vorarbeit von Chris Haveland)
0:3 Paul Lange (29., Vorarbeit von Chris Haveland)
0:4 Noel Sousa Gonzalez (44., Vorarbeit von Chris Haveland)
0:5 Noel Sousa Gonzalez (51, Vorarbeit von Filmon Negasi)
0:6 Filmon Negasi (56., Distanzschuss nach Vorarbeit von Levent Coknez)
0:7 Paul Lange (58., Distanzschuss nach Vorarbeit von Levent Coknez)
0:8 Noel Sousa Gonzalez (59., Vorarbeit von Levent Coknez)
0:9 Alexander Gruhn (61., Vorarbeit von Chris Haveland)
0:10 Chris Haveland (68., Vorarbeit von Jan Rohde)
Beste Spieler: Chris Haveland, Finn Fröhlich, André Marquardt (TH)
14.3.2012
JSG Herzogstadt Celle U15 - SG I./Altwarmbüchen U15
1:7 (0:5)
Weil die Personaldecke unseres Teams seit Jahresbeginn durch das freiwillige Ausscheiden von Tim Skawran und den verletzungsbedingten Ausfall von Spielmacher Nils Schmidt (Hoffa-Syndrom) etwas dünner geworden ist und Mannschaftsführer Immanuel Thamm seit vergangenen Samstag beim Schüleraustausch in Sri Lanka weilt, wurden die beiden Meisterschaftsspiele aus März gegen Verfolger Haimar-Dolgen und gegen den TSV Godshorn verlegt. Stattdessen bereitet sich der Rest des Kaders derzeit mit Testspielen auf das erste schwere Meisterschaftsspiel beim TSV Germania Haimar-Dolgen am 4.4. vor. Zum Leistungsvergleich trat unser Team heute beim frischgebackenen Bezirksligaaufsteiger JSG Herzogstadt Celle U15 (ehemals MTV Eintracht Celle) an. Die JSG Herzogstadt machte durch hohe Siege und einen 2. Platz in der Aufstiegsrunde der U15-Kreisliga Celle auf sich aufmerksam. Zwar konnte Nils Schmidt heute nach seinem Kurzeinsatz in Leer heute zum ersten Mal in diesem Jahr durchspielen, jedoch fehlte dafür zum ersten Mal in der vierjährigen Spielhistorie mit Immanuel Thamm, Jan Rohde und Marco Lilienblum die komplette Abwehr ! Macht ein Testspiel unter solchen Voraussetzungen überhaupt Sinn ? Die Frage beantwortete die (Rumpf-)Mannschaft in den nachfolgenden 70 Minuten in beeindruckender Weise. Tim Lukas Everding und Finn Fröhlich ersetzten die beiden vakanten Außenverteidigerpositionen, Angreifer Jordy Pöppler besetzte kurzerhand die zentrale Verteidigerposition. Gemeinsam mit den beiden defensiven Mittelfeldspielern Nico Müller und Chris Haveland sowie Torhüter André Marquardt meisterten diese Spieler die Aufgabe bravourös und äußerst diszipliniert ! Überhaupt hatte Trainer Martin Schinowski scheinbar die richtigen Worte vor diesem Spiel gefunden. Denn nach nur 2 Minuten ging unser Team durch D-Juniorenspieler Levent Coknez in Führung. Es ist schon bemerkenswert, welch tolle Entwicklung Levent in den vergangenen Wochen genommen hat. Mit der von Minute zu Minute stärker werdenden Mittelfeldachse um Filmon Negasi, Nils Schmidt und Paul Lange erarbeiteten sich unser Team aus einer verstärkten Abwehr heraus nach und nach mehr Spielanteile und gute Torchancen. Der TuS ging zudem für ein Wochentags Spiel ein sehr hohes Tempo in der 1. Halbzeit, dem der Gegner in der Schlussphase nicht mehr standhalten konnte. Begünstigt wurde die hohe Pausenführung allerdings durch zwei Fernschüsse zum 0:2 und 0:3, die der Celler Keeper unter dem Körper durchrutschen ließ. Celle war gegen Ende der 1. Halbzeit lediglich einmal durch einen Fernschuss gefährlich. Hochmotiviert und keinesfalls überheblich ging es in die 2. Halbzeit. Der zwischenzeitlich für Levent Coknez im Angriff eingewechselte Noel Sousa Gonzalez (im Hinspiel gegen Haimar-Dolgen noch Torhüter) war an den beiden Treffern zum 1:7-Endstand maßgeblich beteiligt und sorgte für einen rundum gelungenen Mittwochabend, an dem natürlich auch Noel und Levents Sturmpartner Alexander Gruhn mit 3 Assists seinen Anteil hatte. Die aus der Not heraus geborene defensivere Spielformation entpuppte sich in den letzten fünf Spielen zu einer ernsthaften Variante, die es durchaus weiter auszuprobieren gilt. Wird sich unser Team nur einen Tag später beim Test gegen das Team der JSG I./A./Sievershausen aus der 1. Kreisklasse Hannover-Land Staffel 3 motivieren können und eine ähnliche Laufbereitschaft wie heute an den Tag legen?
Torfolge:
0:1 Levent Coknez (2., Vorarbeit Filmon Negasi)
0:2 Chris Haveland (27., Distanzschuss nach Vorarbeit von Levent Coknez)
0:3 Levent Coknez (28., Distanzschuss nach Vorarbeit von Alexander Gruhn)
0:4 Filmon Negasi (34., Vorarbeit Nils Schmidt)
0:5 Nils Schmidt (35. +1, Kopfball nach Ecke von Alexander Gruhn)
0:6 Filmon Negasi (37., Distanzschuss nach Vorarbeit Paul Lange u. Noel Sousa Gonzalez)
1:6 42. Minute (Schuss aus 20 m zentral)
1:7 Noel Sousa Gonzalez (63., Vorarbeit Alexander Gruhn)
Beste Spieler: alle, geschlossene Mannschaftsleistung
Rückrundentrainingslager in Westerstede/Ammerland
vom 2.3.-4.3.2012
Trainingslager sind stimmungsvoll. So auch dieses Mal wieder. Mit 13 von 15 Spielern und drei 9-Sitzern ging es Freitagmittag 190 km in den Nordwesten Niedersachsens. Ab 14.45 Uhr durfte das 19-köpfige Team dann nach dem Sommertrainingslager im August zum zweiten Mal im Hössensportzentrum die Vollverpflegung, die tollen Rasenplätze und am Samstagnachmittag das Hössen-Schwimmbad genießen. Die Atmosphäre war wie immer toll und das Preis-Leistungsverhältnis äußerst lobenswert. Neben zwei Trainingseinheiten „Positionsspiel", einer Trainingseinheit im Hössen-Schwimmbad, einem Leistungstest am Sonntagmorgen und zwei DVD-Abenden Taktikschulung standen natürlich auch zwei Testspiele an.
SG Jheringsfehn/Stikelkamp – SG I./Altwarmbüchen 1:2 (1:1)
Am Samstagmittag fuhren wir zum ersten Testspiel in den benachbarten Landkreis Leer/Ostfriesland. Vor Ort wurde vereinbart, dass wir eine Halbzeit gegen die C1 und in der 2. Halbzeit gegen die C2 des Gastgebers spielen. Beide Gastgeberteams spielen in der Kreisliga und stehen dort auf Platz 1 und 2. Zu diesem Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Unser Team fand auf dem schwer bespielbaren Naturrasen des B-Platzes nur in den ersten 10 Minuten die richtige Einstellung. Erfreulich war lediglich, dass Spielmacher Nils Schmidt nach 6-wöchiger Verletzungspause erstmals wieder im Kader stand und somit das in der Hinrunde noch so erfolgreiche 3-4-3-System gespielt werden konnte. Im Gegensatz zur Hinrunde waren heute jedoch 4 „neue" Spieler von Anfang an im Einsatz, die deutlich machten, dass nicht jedes Spielsystem problemlos weitergeführt werden kann. Zwar war Einsatzwille und Laufleistung unverkennbar gut, die gedankliche Umsetzung des Spielsystems gelang am heutigen Tage jedoch überhaupt nicht. Vor allem die Defensive erwischte einen rabenschwarzen Tag, wurde zudem von Mittelfeld und Angriff sträflich im Stich gelassen und musste ab Mitte der ersten Halbzeit sehr viele brenzliche Situationen gegen die pfeilschnellen, körperlich ebenbürtigen Ostfriesen überstehen. Nicht umsonst steht der Gastgeber ohne Punktverlust, mit 67:7 Toren in 10 Spielen an der Spitze der Kreisligatabelle. So auch 10 Minuten vor der Pause, als der Rechtsaußen der Heimmannschaft nach einem schnellen Konter den Ball aus 16 m halb-rechter Position über den herausgelaufenen Torhüter André Marquardt aber auch knapp über das Tor lupfte. Auf der Gegenseite vergab unser Team in den ersten 20 Minuten fast fahrlässig die sich bietenden Großchancen, wofür der überragende Keeper der Heimmannschaft mit spektakulären Aktionen verantwortlich zeichnete. Auch drei Minuten vor der Pause klärte er mit sensationellen Reflexen zwei Torschüsse aus kürzester Distanz zur Ecke. Ausgerechnet bei dieser wurde er zum tragischen Held, denn den direkt auf den kurzen Pfosten gezogenen Eckball von Alexander Gruhn lenkte er zur 0:1-Führung unseres Teams ins eigene Tor. Nun möchte man denken, dass dieser Treffer zwei Minuten vor der Pause für Beruhigung hätte sorgen müssen und unser Team die erste Halbzeit routiniert über die Runden bringt. Stattdessen verliert unser Team im rechten Offensivbereich den Ball nach einer Standardsituation, wird ausgekontert und erhält mit einem Schuss aus 20 m durch die Beine des herausgelaufenen Torhüters André Marquardt den bitteren Ausgleich. Sofort danach pfiff der nicht immer sehr glücklich agierende Heimschiedsrichter zur Pause. Die anschließende Halbzeitansprache von Trainer Martin Schinowski war aus pädagogischer Sicht sicherlich nicht zu vertreten, war in erster Linie aber der fehlenden Einstellung der gesamten Mannschaft geschuldet. Der Appell, nun endlich einmal mit der mehrfach gepriesenen Kommunikation im Team zu beginnen, spiegelte sich 2. Halbzeit dann wenigstens in der Einstellung wieder. Weil Nils Schmidt wieder Kniebeschwerden verspürte und nicht mehr weiterspielen konnte, stellte die Mannschaft eigenständig auf das letzte Woche in Bremen erfolgreich getestete defensivere Spielsystem um. Gegen die ebenfalls körperlich um kämpferisch mithaltende C2 des Gastgebers besaßen unsere zwei Angreifer zwar nicht viele, dafür aber 100%ige Torchancen. Diese wurden jedoch weiterhin fahrlässig vergeben und zeigen in gewisser Weise ein Stürmerproblem auf. In der 54. Minute sorgte Chris Haveland mit einem Direktschuss aus 10 m nach Flanke von Filmon Negasi wenigstens für einen versöhnlichen Abschluss. Am Ende des sehr langen Tages bestand jedoch noch Diskussionsbedarf hinsichtlich der zukünftigen spielerischen Ausrichtung unseres Teams im Hinblick auf die Rückrunde.
VfB Oldenburg U15 - SG I./Altwarmbüchen 1:2 (1:1)
Nachdem das 3-4-3-System in den vergangenen Testspielen offensichtlich gnadenlos gescheitert ist, hatten Trainer und Mannschaftsrat am Vorabend beschlossen, das Spielsystem aus dem erfolgreichen Spiel gegen Oberneuland von vor einer Woche gegen den Tabellenzweiten aus der Landesliga Weser-Ems anzuwenden. Der VfB Oldenburg ist eines der wenigen namhaften Norddeutschen Teams, gegen das unsere Mannschaft in vierjähriger Zusammenarbeit noch nicht gewinnen konnte. Die Testspielergebnisse der Oldenburger ließen ein Debakel erwarten. 0:0 gegen den Regionalligisten Eimsbütteler TV und ein 9:3-Sieg am vergangenen Freitag im Landesliga-Spitzenspiel beim JFV Norden, gegen den wir in der Saisonvorbereitung bereits mit 5:3 verloren hatten. Hinzu kam eine scheinbar verunsicherte Altwarmbüchener Mannschaft, die zudem sichtbare Spuren der Trainingslager-Strapazen zeigte. Vermutlich war es dann auch das sehr frühe 0:1 der Oldenburger (4. Minute), was zu diesem im Nachhinein nicht mehr ganz nachvollziehbaren und in Euphorie umschlagenden historischen Ereignis mündete. Trotz des frühen Rückstandes ging es unserem Team in diesem Spiel eigentlich lediglich darum, auf keinen Fall zweistellig zu verlieren. So wurden bei allen (!) verbliebenen 12 Spielern tatsächlich ungeahnte Kräfte frei gesetzt, was zusammen mit einer unbeschreiblichen Laufleistung und der seit vielen Wochen geforderten Kommunikation zu einem zunächst knappen Spielverlauf führte. Es taten sich Parallelen zu unserem gestrigen Spiel in Jheringsfehn auf, nur dass unser Team dieses Mal die Position der konternden Mannschaft einnahm. Dies in der 1. Halbzeit zugegebenermaßen recht erfolglos. Die Oldenburger drängten unser Team in die eigene Hälfte und versuchten mit spielerischen Mitteln zum Torerfolg zu kommen. Die Mannschaft verteidigte jedoch 40m vor dem eigenen Tor wie ein Bollwerk, wobei die Oldenburger unserem Team mit ungewöhnlich vielen Fehlpässen und übertriebenen Einzelaktionen entgegenkamen. So versuchte es der Landesligist in der Schlussphase der ersten Halbzeit mit Fernschüssen, die jedoch allesamt das Tor verfehlten oder sichere Beute des heute überragenden Torhüters André Marquardt wurden. Als Trainer Martin Schinowski sich schon innerlich über den knappen 0:1-Pausenrückstand freute, passierte das Unglaubliche. Filmon Negasi spielte im linken Mittelfeld einen Flugball auf Immanuel Thamm, der den Ball gekonnt unter Kontrolle brachte und aus zentraler Position einen 30 m-Pass auf Jordy Pöppler schlug. Dieser enteilte seinem Gegenspieler und schoss aus 16 m den gegnerischen Torhüter an, von dem der Ball zum überraschenden 1:1-Ausgleich ins Netz trudelte. Die 1 Minute Nachspielzeit dauerte ewig, dieses Mal aber ließ sich unser Team nicht wie am Vortage aus dem Konzept bringen. In der Pause hatte Physiotherapeutin Elke alle Hände voll zu tun, die müden Beine der Spieler zu behandeln. Trotz aller Euphorie über diesen unglaublichen Zwischenstand war die Trainerdevise weiterhin, das Ergebnis so angenehm wie möglich zu gestalten und auch bei einem zu erwartenden Doppelschlag (zwei Gegentreffern innerhalb kürzester Zeit) nicht die Ruhe und Motivation zu verlieren. Die Anfangsphase überstand unser Team mit noch mehr Ehrgeiz und Einsatz. Die läuferisch unterlegenen Spitzen Noel Sousa Gonzalez und D-Juniorenspieler Levent Coknez vollbrachten jetzt wahre Wunder, kämpften und liefen als wenn es um die Kreismeisterschaft ginge. Die 3er-Abwehr um Immanuel Thamm, Chris Haveland und Jan Rohde kämpften auf Landesliganiveau im 1:1 gegen ihre Gegenspieler. Nach einer Flanke von rechts verfehlte ein Pressschlag aus 10 m das Altwarmbüchener Tor nur um Zentimeter. Nach einem Freistoß von rechts behinderten sich zwei Oldenburger beim Kopfball, so dass auch diese Chance verstrich. Und mit den Chancen verstrich die Zeit. Torschütze Jordy Pöppler bereits seit Spielbeginn von Krämpfen geplagt, lief bei langen Bällen nur noch automatisch. So auch 15 Minuten vor Schluss, als erneut Immanuel Thamm den rechten Mittelfeldspieler in Szene setzte, dieser sich nun wie auch immer in seiner Verfassung gegen drei Oldenburger Spieler durchsetzte und aus 16 m am herausstürzenden Oldenburger Keeper vorbei ins re. untere Toreck schoss. Nach kurzer Fassungslosigkeit kannte der Jubel keine Grenzen mehr und auch der Rest der Mannschaft brauchte nun nicht mehr angefeuert zu werden. Es folgten wahnsinnige 15 Minuten mit Kampf, Herz und Leidenschaft. Kompromisslose Befreiungsschläge wechselten sich mit tollem Passspiel und Kombinationen zum Ballhalten und Zeitgewinn ab. Der Gegner rannte unermüdlich an und verzweifelte zusehends, was sich am ungenauen Passspiel bemerkbar machte. Mit mehr Kraft und Physis hätte evtl. auch noch ein Konter zum entscheidenden 3:1 gesetzt werden können, doch wollen wir hier mal die „Kirche im Dorf" lassen. Als der hervorragend leitende Schiedsrichter Maximilian Welz nach 71 Minuten abpfiff, sackten alle Spieler unglaublich stolz und glücklich zusammen. Auch Trainer Martin Schinowski brauchte Minuten um das Geschehene zu verarbeiten und zu erfassen. Sicherlich hätten wir gegen ein defensiv spielendes Oldenburger Team nicht gewonnen. Die offensive Spielweise kam uns sehr entgegen. Fakt ist aber, dass unser Team nach einer unglaublich langen „Talfahrt" in den vergangenen Wochen wieder zurückgekommen ist und der Sieg gegen die U15 des VfB Oldenburg, nach den Siegen im Herbstcup gegen Werder Bremen U14 und VfL Osnabrück U14 sowie in der Vorbereitung mit dem Sieg gegen den VfL Wolfsburg U14, den bisherigen Höhepunkt in der 4-jährigen Amtszeit von Trainer Martin Schinowski darstellt. Zwei Spieler aus der Hinrunde waren beim Trainingslager nicht dabei, vier weitere Spieler teilweise noch Ergänzungsspieler in der Hinrunde, standen gemeinsam mit dem Rest des Teams auf dem Platz und „erarbeiteten" sich die Akzeptanz des Trainers aber auch die Möglichkeit, ein neues Spielsystem in der Rückrunde anzuwenden. Dieses werden Trainer und Mannschaft nun in den kommenden Testspielen gegen klassentiefere Teams ausprobieren, um dann am 4.4. im vorentscheidenden Meisterschaftsspiel beim Tabellennachbarn TSV Germania Haimar-Dolgen bestehen zu können. Mittwoch wurde deshalb das Training verschoben und stattdessen für 18.30 Uhr ein Testspiel im Landkreis Gifhorn gegen die JSG Seershausen/Meinersen vereinbart. Nun aber erst einmal noch zwei Tage diesen historischen Sieg genießen !!!!
Die Hauptakteure gegen den VfB Oldenburg: André Marquardt (TH), Chris Haveland, Jan Rohde, Immanuel Thamm, Nico Müller, Paul Lange, Filmon Negasi, Alexander Gruhn, Jordy Pöppler, Noel Sousa Gonzalez, Tim Lukas Everding, Levent Coknez
26.02.2012
FC Oberneuland - SG I./Altwarmbüchen U15
3:4 (1:1)
Beide Mannschaften traten heute ersatzgeschwächt bzw. ohne viele Stammspieler an. Beim TuS feierte Innenverteidiger Marco Lilienblum 9 Wochen nach seinem Unterarmbruch sein Comeback im Team, hatte also seinen ersten Einsatz im Jahr 2012. Dafür fehlten heute Außenverteidiger Immanuel Thamm sowie die Offensivkräfte Tim Lukas Everding und Tim Skawran krankheitsbedingt. Finn Fröhlich hatte sich im Abschlusstraining eine schwere Bänderdehnung am Sprunggelenk zugezogen und Spielmacher Nils Schmidt laboriert immer noch am Hoffa-Syndrom. Auch dem Bremer Verbandsligisten Oberneuland fehlten 10 Spieler, so dass beide Teams ohne Ergänzungsspieler antraten. Der Kunstrasenplatz war sehr gut bespielbar und beide Teams spielten zunächst aus einer verstärkten Defensive. So musste nach 7 Minuten eine Standardsituation für den ersten Treffer herhalten. Alexander Gruhn schoss den Ball aus 25 m zentraler Position unter die Torlatte und brachte unser Team erstmals im Jahr 2012 in Führung. In der Folgezeit gab es viel Kampf und wenig Torszenen, wobei Oberneuland mehr Spielanteile besaß. Dennoch fiel der Ausgleichstreffer etwas überraschend, denn der Bremer Mittelstürmer war von 5 Altwarmbüchenern umzingelt, als er 25 m vor dem Gästetor angespielt wurde, noch zwei Schritte Anlauf nahm und den Ball anschließend unhaltbar für Torhüter André Marquardt in den Torwinkel schoss. Nach diesem Gegentreffer herrschte sofort wieder große Verunsicherung, die der Gegner kurze Zeit später beinahe zum Führungstreffer nutzte. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, verzog auf Altwarmbüchener Seite Chris Haveland knapp. Die zweite Halbzeit ließ Trainer Martin Schinowski dann offensiver spielen. Jordy Pöppler rückte ins offensive Mittelfeld vor, Paul Lange ersetzte ihn auf der Verteidigerposition. Mit Noel Sousa Gonzalez und D-Juniorenspieler Levent Coknez sollten nun zwei Angreifer für mehr Torgefahr sorgen. Die „Rechnung" ging zunächst nicht auf. Zwar schaffte es unser Team nun, das Spiel offener zu gestalten, beide Teams offenbarten aber große Schwächen im Abschluss. In den letzten 15 Minuten des Spiels überschlugen sich dann die Ereignisse. Der Linksaußen des Bremer Verbandsligisten setzte sich zum wiederholten Male durch, seine Flanke segelte hoch in den Strafraum hinein, von wo ein Bremer Angreifer den Ball aus zentraler Position ins Tor stocherte. Dieses Gegentor wirkte dieses Mal wie ein Weckruf. Nur 2 Minuten später setzte sich Alexander gruhn auf der linken Seite durch. Seinen Rückpass nahm Chris Haveland auf und hämmerte den Ball aus 25 m an den Innenpfosten, genau in den Lauf von Jordy Pöppler, der den Ball aus 10 m ins leere Tor schoss. Eine Minute später flankte Alexander Gruhn scharf von der Torauslinie in den gegnerischen 5 m-Raum, wo Noel Sousa Gonzalez den Ball aus kurzer Distanz zur 3:2-Führung ins lange Toreck verlängerte. Wieder nur eine Minute später der erneute Ausgleich. Nach einem Ballverlust unseres Teams im Mittelfeld konterten die Bremer sehr schnell und ließen André Marquardt keine Chance. Beide Teams wollten nun den Siegtreffer, der jedoch heute endlich einmal unserem Team vorbehalten blieb. Erneut war Alexander Gruhn der Ausgangspunkt, der damit an allen vier Altwarmbüchener Treffern beteiligt war. Seine Ecke köpfte Paul Lange in Richtung Torhüter, Noel Sousa Gonzalez nahm den Kopfball drei Meter vor dem gegnerischen Tor an, drehte sich und lupfte den Ball über entgegenstürzende Verteidiger und den Torhüter zur 4:3-Führung ins Netz. Diese Führung verteidigte die gesamte TuS-Mannschaft nun mit aller Konsequenz. Laufarbeit und Siegeswille stimmten in der Schlussphase und als der Schiedsrichter nach 3-minütiger Nachspielzeit abpfiff, konnten unsere Zuschauer aber auch das Trainer-/Betreuerteam endlich einmal wieder in glückliche und zufriedene Gesichter sehen. Sicherlich gab es auch heute wieder jede Menge Defizite in unserem Team zu sehen. Jedoch war deutlich mehr Laufbereitschaft, Konzentration und Siegeswille erkennbar als in den vergangenen drei Spielen. Durch die fehlenden Auswechselspieler bekamen alle anwesenden Spieler genügend Spielpraxis, was für die bevorstehende anstrengende Rückrunde sicherlich nicht von Nachteil sein wird. Am kommenden Wochenende geht es ins Trainingslager nach Westerstede/Ammerland, wo neben mehreren Trainingseinheiten im taktischen und läuferischen Bereich zwei Testspiele gegen den Tabellenführer der Kreisliga Leer und gegen den VfB Oldenburg U15 (2. der Landesliga Weser-Ems) anstehen.
Torfolge:
0:1 Alexander Gruhn (7., direkter Freistoß aus 25 m nach Foul an Filmon Negasi)
1:1 25. Minute (Distanzschuss zentral aus 25 m)
2:1 55. Minute (Schuss aus 10 m nach Flanke von links)
2:2 Jordy Pöppler (57., Abstauber aus 10 m nach Pfostenschuss von Chris Haveland)
2:3 Noel Sousa Gonzalez (58., Schussverlängerung aus 5 m nach Flanke von Alexander Gruhn)
3:3 59. Minute (Schuss aus 8 m halb-links nach schönem Kombinationsspiel)
3:4 Noel Sousa Gonzalez (62., Lupfer aus 3 m nach Ecke Alexander Gruhn u. Kopfball Paul Lange)
Beste Spieler: Alexander Gruhn, Jan Rohde, Filmon Negasi, Paul Lange, Jordy Pöppler
18.02.2012
SG I./Altwarmbüchen U15 – SC Preußen Münster U14
1:2 (0:1)
Nach dem zähen Beginn des Freilufttrainings und den beiden hohen Niederlagen in Berlin in der vergangenen Woche fand nun das erste Testspiel auf Kunstrasen im Landkreis Hannover statt. Zu Gast auf der Anlage des Garbsener SC war die U14 des Drittligisten SC Preußen Münster. Trainer Martin Schinowski musste auch heute auf die beiden langzeitverletzten Leistungsträger Marco Lilienblum und Nils Schmidt verzichten. Tim Skawran wird nach 2-monatiger Auszeit erst am Montag wieder dazu stoßen. Beide Trainer einigten sich im Vorfeld auf eine Spielzeit von 2 x 40 Minuten. Während unsere Spieler letzte Woche in Berlin noch auf gefrorenem rutschigen Untergrund mit dem Stand zu kämpfen hatten, war der Kunstrasenplatz in Garbsen dank der milden Temperaturen sehr gut bespielbar. Dies ist auch der Belag, auf dem der SC Preußen Münster sein Training und Spiel ausrichtet, was allerdings nicht als Grund dafür herhalten darf, dass unser Team auch heute (noch) nicht an die guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen konnte. Dabei bestimmte unser Team zunächst die Anfangsphase gegen den Bezirksligisten aus Westfalen, was sicherlich auch an der langen Anreise der Gäste lag. Zwar gab es anfangs auf beiden Seiten kaum Torchancen, doch es war endlich einmal ein Spiel auf Augenhöhe mit ein paar sehenswerten Weitschüssen Richtung Gästetor. Bis zur 18. Minute stand auch die Altwarmbüchener Abwehr um Lilienblum-Ersatz Chris Haveland relativ sicher, ehe ausgerechnet Chris durch ein unnötiges Dribbling und einen Ballverlust den Gästen eine Konterchance offenbarte, welche der SC eiskalt zur Führung nutzte. Dieser Schock saß tief und lähmte fortan die Offensivbemühungen unseres Teams. Anders die Gäste, die nun befreiter und mutiger aufspielten und die körperlichen Defizite durch spielerische Akzente und Laufbereitschaft ersetzten. Von Minute zu Minute sank bei einigen Altwarmbüchener Spielern das Selbstvertrauen, die so wichtige Kommunikation fand nicht statt. Pässe kamen nicht mehr beim Mitspieler an, die Bälle wurden nur noch weggeschlagen. Den beiden „Neuzugängen" Alexander Gruhn sowie D-Jun.-Spieler Levent Coknez merkte man in der Folgezeit die fehlende Spritzigkeit aber auch die fehlende Bindung zur Mannschaft an. Dies alles summierte sich in der 2. Halbzeit zu einem aus unserer Sicht recht unansehnlichen Spiel, was auch durch die nun enorme Laufleistungen von Immanuel Thamm, Paul Lange und Filmon Negasi nicht mehr aufgefangen werden konnte. Zwar gab es 90 Sekunden nach Wiederanpfiff die riesige Möglichkeit zum Ausgleichstreffer, doch symptomatisch für die derzeitige Situation scheiterte Levent Coknez aus 5 m freistehend am aufmerksamen Gästekeeper. Nur kurze Zeit später die Vorentscheidung. Jordy Pöppler, der zwischenzeitlich Chris Haveland als Innenverteidiger ersetzt hatte, unterlief einen langen Abschlag des Münsteraner Torhüters, Torhüter André Marquardt klärte zunächst per Kopf außerhalb des Strafraums, der einzige körperlich gleichwertige Münsteraner Spieler brachte diesen Kopfball jedoch umgehend unter Kontrolle, gewann noch einen Pressschlag und lupfte den Ball über André hinweg ins Altwarmbüchener Tor. Nachdem der Torschütze zum 0:2 nach einem Zweikampf kurzfristig das Feld verlassen hatte, kam unser Team in Überzahl überraschend zum Anschlusstreffer. Eine endlich mal gelungene Kombination über die rechte Seite von Alexander Gruhn zum eingewechselten Tim Lukas Everding legte dieser zurück auf Filmon Negasi, dessen verunglückter Schuss wurde leicht abgefälscht und trudelte Richtung linker Torpfosten, von wo ein Münsteraner Abwehrspieler den heranstürzenden Finn Fröhlich anschoss, der dadurch das 1:2 erzielte. Danach war Münster wieder vollzählig und brachte den Sieg recht souverän über die Zeit. Nach zwei Trainingswochen und drei Testspielen ist festzuhalten, dass die Umstellung von der Halle auf das Großfeld noch vielen Spielern große Schwierigkeiten bereitet. Die Positionen der fehlenden Leistungsträger in unserem eingespielten 3-4-3-System mussten bislang durch viele Wechsel auf anderen Positionen verarbeitet werden, was einfach nicht funktioniert. Das eh schon riskante 3-4-3-System, was insbesondere auch auf Marco Lilienblum und Nils Schmidt zugeschnitten ist, kann von dem Rest unserer Mannschaft gegen spiel- und leistungsstarke Teams nicht umgesetzt werden. Eine Umstellung des Spielsystems macht derzeit dennoch wenig Sinn, da zumindest Marco Lilienblum und Tim Skawran kommende Woche wieder zur Mannschaft hinzu stoßen und dieses Spielsystem in der Hinrunde am erfolgreichsten angewandt wurde. Ob auch Nils Schmidt nächste Woche wieder in der Startelf auflaufen kann, wird sich am Mittwoch entscheiden. Auf jeden Fall ist Trainer Martin Schinowski froh, dass sich mit D-Junioren-Talent Levent Coknez ein weiterer Spieler dafür entschieden hat, die gesamte Rückrunde in der C-Junioren zu spielen. Damit stehen auf dem Papier 16 Spieler für die Rückrunde zur Verfügung. Allerdings nur bis zum 9. März, dann begeben sich drei Leistungsträger zum Schüleraustausch ins Ausland. Nächste Woche steht aber erst einmal ein weiterer Leistungstest auf Kunstrasen an. Gegner und Gastgeber ist am kommenden Sonntag das Bremer Traditionsteam FC Oberneuland. Damit haben wir einen adäquaten Ersatz für das wegen eines Trainerwechsels kurzfristig abgesagte Testspiel beim Hamburger SV gefunden. Auch wenn unser Team gegen die hochklassigen Testspielgegner derzeit reichlich „Lehrgeld" zahlt, hofft Trainer Martin Schinowski dennoch auf einen Lerneffekt den die Spielpraxis mit sich bringt. Denn welches Team im Raum Hannover hat bei diesen Wetter- und Platzverhältnissen so viele Testspiele bis zum Rückrundenstart absolviert wie unser Team ? Also weiter positiv denken. Was zählt, ist die kontinuierliche Vorbereitung und das Ergebnis des ersten Pflichtspiels.
Torfolge:
0:1 18. Minute, Schuss aus 16 m halb-rechts
0:2 49. Minute, Heber aus 25 m
1:2 Finn Fröhlich (54., Abstauber aus 2 m nach verunglücktem Torschuss von Filmon Negasi)
Bester Spieler: Filmon Negasi
11./12.02.2012
SV Empor Berlin (Verbandsliga) – SG I./Altwarmbüchen
Reichlich Lehrgeld zahlte unser Team am Wochenende in Berlin, und das nicht nur, weil die beiden Leistungsträger Marco Lilienblum und Nils Schmidt fehlten. Wie sich später herausstellen sollte, war das erste Spiel beim SV Empor Berlin noch das bessere unserer Mannschaft. Beide Spiele fanden, wie in Berlin zu dieser Jahreszeit üblich, auf Kunstrasen statt. Nur das unsere Spieler offensichtlich nicht wussten, mit welchen Fußballschuhe sinnvollerweise auf Kunstrasen gespielt werden muss. Während unsere eh schon übermäßig starken Gegner an beiden Tagen mit Multinockenschuhen aufliefen, hatte unser Team normale Nockenschuhe oder Schuhe mit fast gar keinem Profil mehr an. Das Ergebnis war fatal. An beiden Tagen rutschten unsere Spieler über den gefrorenen Platz und sahen in der Regel nur den Rücken der standfesten Gegenspieler. Gegner SV Empor Berlin hatte in der Woche ein Testspiel gegen den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga Berlin Staffel 1 mit 3:2 gewonnen. Wir konnten zu keiner Zeit das Spiel offen gestalten und verloren gegen Empor Berlin mit 8:0 (5:0), wobei 6 Weitschusstore gezählt wurden. Torhüter André Marquardt verhinderte mit einer Glanzleistung an diesem Tag eine zweistellige Niederlage. Immanuel Thamm hatte nach 10 Minuten beim Stande von 0:2 die größte Chance zu einem Ehrentreffer. Seinen Schuss nach Ecke von Alexander Gruhn lenkte der Berliner Keeper aber mit tollem Reflex an die Latte. In der 2. Halbzeit vergab Noel Sousa Gonzalez noch eine Torchance aus aussichtsreicher Position, der Rest war Kampf und eine zufrieden stellende 2. Halbzeit.
1. FC Union Berlin U15 (Verbandsliga) – SG I./Altwarmbüchen
Im Gegensatz zu dem körperlich überlegenen Team vom Prenzlauer Berg trafen wir einen Tag später auf einen körperlich kleineren dafür aber sehr spielstarken Bundesliganachwuchs aus dem Berliner Stadtteil Köpenick. Der schön anzusehende Kunstrasen neuerer Generation am Ausweichspielort Bruno-Bürgel-Weg täuschte. Um es vorweg zu nehmen: auch bei diesem Spiel fand keiner unserer Spieler richtigen Halt. Hinzu kam bei einigen Spielern, dass sie eine recht kurze Nacht im Hostel Friedrichshain genossen hatten. Keine gute Voraussetzung gegen diesen hoch motivierten Gegner. Parallelen wie am Vortag, zur Pause stand es 0:5. Im Gegensatz zum Vortag kamen gegen Union Berlin jedoch noch haarsträubende Stellungsfehler und arge Motivationsprobleme hinzu, die dafür sorgten, dass dieses Spiel sogar zweistellig verloren wurde. Lediglich Torhüter Andre Marquardt, Paul Lange und der heute überragende Nico Müller konnten in dieser Partie überzeugen. Viel zu wenig für unsere Ansprüche, aber auch zu wenig vor dem Hintergrund, dass diese Fahrt der Spielpraxis dienen sollte. Nun kommt mit dem SC Preußen Münster U14 aus der Bezirksliga Westfalen am nächsten Samstag das nächste Kunstrasen-erfahrene Team nach Hannover. Welche Wunden das Berlin-Wochenende hinterlassen hat, wird sich zeigen, denn personell wird sich an dem kommenden Wochenende wenig ändern. Erst danach kehren die drei fehlenden Spieler Marco Lilienblum, Nils Schmidt und Tim Skawran zur Mannschaft zurück.
04.02.2012
3. Platz beim letzten Hallenturnier in Aschaffenburg/Bayern
4:2-Niederlage im Halbfinale gegen Kickers Offenbach U15
Mit der längsten Busfahrt in der knapp 4-jährigen Geschichte unseres Jahrgangs 1997 (einfache Strecke 377 km, 4h30 Fahrtzeit) beendete unser Team zugleich die diesjährige „Hallensaison". Das Hallenturnier im Landkreis Aschaffenburg mit beidseitiger Bande war vom Gastgeber JFG Kickers Bachgau sehr gut organisiert, mit einer Spielzeit von 9 Minuten allerdings auch recht kurz bemessen. Ein frühes Ausscheiden wollte unser Team daher unbedingt vermeiden. Die Skepsis wegen des bei diesem Turnier eingesetzten Hallenballes erwies sich als unbegründet. Anders als in Niedersachsen wird in Bayern nicht mit einem Filzball gespielt. Der lediglich etwas kleinere Hallenball hatte ähnliche Spieleigenschaften wie ein normaler Fußball, so dass es dieses Mal keine großen Umstellungsschwierigkeiten gab. Die an diesem Turnier teilnehmenden Mannschaften stammten allesamt aus der Kreisliga oder Kreisklasse, mit Ausnahme des Gastgebers und des Bundesliganachwuchsteams der Offenbacher Kickers, die überraschenderweise mit ihrer U15 antraten. Wie erwartet, war das Niveau zunächst recht mittelmäßig. Dem passte sich unser Team in der Gruppenphase an, erreichte aber letztlich ohne Schwierigkeiten als Gruppenzweiter das Viertelfinale. Im ersten Spiel gegen den Kreisligisten aus Aschaffenburg stand es nach 5 Minute 1:2, ehe unser Team den „Schalter" umlegen und noch mit 6:2 gewinnen konnte. Auch das zweite Spiel gegen den Gastgeber stand im Zeichen der Findungsphase. Das frühe 1:0 brachte der 7. der Bezirksoberliga Unterfranken mit taktischem Geschick über die Zeit und wurde damit problemlos Gruppensieger. Für unser Team ging es im letzten Gruppenspiel somit um eine gute Ausgangsposition im Viertelfinale, da auch noch der zweitbeste Gruppendritte weiterkam. Mit dem wieder genesenen Jan Rohde wurde hier der optimale „Libero" unseres 1-2-1-Systems gefunden und fortan besserte sich unser Spielniveau. Vor dem Viertelfinale führte Trainer Martin Schinowski noch mal allen Spielern das Horrorszenario von vor drei Wochen in Nordhorn vor Augen. Dort wurde unser Team mit 5 Siegen in 5 Spielen (u.a. gegen den SV Meppen U15) Gruppensieger, um dann nach einer 1:0-Niederlage im Viertelfinale überraschend nach Hause fahren zu müssen. Auch letzte Woche beim Turnier in Obenstrohe folgte nach einer verlustpunktfreien Vorrunde eine bittere Niederlage im Halbfinale und ein enttäuschender 4. Platz. Dieses Mal erlebten unsere mitgereisten Zuschauer ein hochkonzentriertes Team, welches dem Tabellenführer der Kreisliga Aschaffenburg, dem VfR Goldbach, keine Chance ließ. Ein überragender Filmon Negasi sorgte innerhalb von 5 Minuten für eine beruhigende 5:0-Führung. Tim Lukas Everdings Treffer zum 6:1 setzte den Schlusspunkt unter das beste Spiel unserer Mannschaft an diesem Tage. Damit waren auch gleichzeitig zwei weitere Spiele gesichert, wobei nun das Highlight auf unsere Jungs wartete. Das erhoffte Duell gegen den Nachwuchs des Drittligisten Offenbacher Kickers U15 (6. der Hessenliga) brachte aber leider auch wieder Ernüchterung in die kurz aufflammende Euphorie. In diesem Spiel konnte unser Team nicht an die glorreichen Spiele von vor 2 Wochen beim eigenen Bundesliganachwuchsturnier anknüpfen. Mit der 1:0-Führung durch ein Traumtor von Chris Haveland nach 2 Minuten wurde gleichzeitig der OFC wachgerüttelt, der nun seine zwei besten Spieler brachte und fortan unserem Team in punkto Abgeklärtheit die Grenzen aufzeigte. Nach 6 Minuten stand es durch haarsträubende Konzentrationsschwächen in allen Mannschaftsteilen 1:3. Eine schnell ausgeführte Ecke von Immanuel Thamm und ein Tor von Filmon Negasi ließen noch einmal kurz Hoffnung aufkommen. Diese wurde fast im Gegenzug mit einem Schuss aus spitzem Winkel jäh beendet. Die restlichen 90 Sekunden brachte der OFC im Stile einer Spitzenmannschaft sicher über die Runden. Immerhin konnten wir uns rühmen, als einziges Team zwei Tore gegen den späteren Turniersieger geschossen zu haben. Im letzten Turnierspiel um Platz 3 und 4 konnte unser Team wie so oft in der Vergangenheit noch mal alle Enttäuschung ablegen und gegen das Gastgeberteam erfolgreich Revanche für die Niederlage in der Gruppenphase nehmen. Am Ende stand für unser Team zum fünften Mal in dieser Saison ein 3. Platz bei einem Turnier zu Buche. Letztlich ein versöhnlicher Abschluss für eine recht erfolgreiche „Hallensaison". In den letzten Hallenturnieren wurde insbesondere deutlich, dass vielen Spielern das Umschalten von Angriff auf Abwehr schwer fällt. Diese Schwäche gilt es in den kommenden Wochen zu minimieren. Das Finale gewann übrigens der OFC mit sehr viel Glück erst im 8m-Schießen gegen das positiv auftretende Überraschungsteam vom TuS Makkabi Frankfurt aus der Kreisliga Frankfurt. Bis 8 Sekunden vor Schluss führten die Frankfurter mit 1:0, ehe dem OFC in einer hektischen Schlussphase mit 2 Zeitstrafen aus einem indirekten Freistoß clever der Ausgleich gelang. Für unser Team geht jetzt bei arktischen Temperaturen die Vorbereitungsphase auf dem Ascheplatz los. Nächstes Wochenende stehen bereits die ersten beiden Testspiele in Berlin auf Kunstrasen an. Gegner sind dort die beiden Traditionsclubs vom SV Empor Berlin und dem 1. FC Union Berlin U15. Magenschmerzen bereitet Trainer Schinowski die immer noch hohe Verletzungsquote bei nur 14 vorhandenen Spielern. Die beiden Leistungsträger Marco Lilienblum (Unterarmbruch) und Nils Schmidt (Hoffa-Syndrom li. Knie) sind voraussichtlich auch nächste Woche noch nicht dabei. Tim Skawran werden seine 4 Weißheitszähne gezogen, so dass dieser sogar erst in 2 Wochen mit dem Training beginnen kann. Auch wenn wir nächste Woche sicher „Lehrgeld zahlen" werden, so erhofft sich Martin Schinowski doch einige Aufschlüsse für mögliche Alternativen. Jetzt sind Charakter und Einstellung gefordert, damit die Rückrunde einen ähnlich erfolgreichen Verlauf nehmen kann.
|
Vorrunde Gruppe A |
|
|
JFG Elsavatal - SG I./Altwarmbüchen |
2:6 |
|
JFG Kickers Bachgau - SG I./Altwarmbüchen |
1:0 |
|
FSV Teutonia Obernau - SG I./Altwarmbüchen |
0:5 |
|
Viertelfinale |
|
|
JFG Kickers Bachgau - JFG Vorspessart |
4:3 n.E. |
|
TuS Makkabi Frankfurt - FSV Teutonia Obernau |
5:0 |
|
VfR Goldbach -SG I./Altwarmbüchen |
1:6 |
|
SV Albstadt - Kickers Offenbach U15 |
1:5 |
|
Halbfinale |
|
|
JFG Kickers Bachgau - TuS Makkabi Frankfurt |
0:1 |
|
Kickers Offenbach U15 -SG I./Altwarmbüchen |
4:2 |
|
Spiel um Platz 3 und 4 |
|
|
JFG Kickers Bachgau -SG I./Altwarmbüchen |
1:3 |
|
Finale |
|
|
Kickers Offenbach U15 - TuS Makkabi Frankfurt |
5:3 n.E. |
Die erfolgreichen TuS-Spieler in Bayern: André Marquardt (TH), Immanuel Thamm, Paul Lange, Chris Haveland, Filmon Negasi, Tim Lukas Everding, Jan Rohde, Noel Sousa Gonzalez ( und Nils Schmidt als Zuschauer).
21.01.2012
Heinz von Heiden U15-Hallencup des TuS Altwarmbüchen
Altwarmbüchen wird sensationeller 3. beim eigenen Bundesliganachwuchsturnier
Dieses historische Ergebnis wird allen Beteiligten des TuS Altwarmbüchen und natürlich auch den Spielern lange in Erinnerung bleiben. Dabei sah es nach 2 Spielen und 2 knappen Niederlagen zunächst nach einem ähnlichen Desaster wie im vergangenen Jahr aus, wo unser Team allerdings als U14 den letzten Platz belegte. Aber der Reihe nach.
Das Turnier fand im Modus „jeder gegen jeden“ statt, so dass jedes Team am Ende des langen Tages 8 Spiele á 10 Minuten hinter sich hatte. Dieser Turniermodus fand bei allen teilnehmenden Teams großen Anklang, denn ein frühes Ausscheiden oder Entscheidungen im 9m-Schießen wurden dadurch vermieden. Auch zeigten sich die Trainer der Bundesliganachwuchsteams über das hohe Niveau überrascht, welches bei diesem Turnier von Anfang an herrschte weshalb der Heinz von Heiden Hallencup durchaus mit bekannteren deutschen Spitzenturnieren konkurrieren könne. Vielen Dank für das Lob !
Zum Turnierverlauf unseres Teams.
Dass der TuS Koblenz am Ende des Turniertages Zweiter werden würde, hätten viele Trainer vorher nicht unbedingt gewettet. Warum das Team von Trainer Patric Muders in der Regionalliga Südwest auf Platz 5 steht, zeigte es jedoch im Laufe des Turniers eindrucksvoll. Dennoch war gleich im ersten Spiel ein Unentschieden für unser Team möglich. Lediglich drei Torchancen ließ der TuS zu. Nach dem 1:0-Rückstand konnte Immanuel Thamm mit einem Weitschuss den umjubelten Ausgleichstreffer erzielen. Ein unnötiger Zweikampf leitete dann 1 Minute vor Schluss den zweiten Gegentreffer ein, den unser Team nicht mehr egalisieren konnte. Im Zweiten Spiel das gleiche Bild. Schnell stand es 1:1. Nach einem Blockwechsel der Braunschweiger gerieten wir mit 3:1 in Rückstand, den wir in einer mitreißenden Schlussphase wieder egalisieren könnten. Ein individueller Fehler sowie ein Beinschuss aus spitzem Winkel sorgten dann 1 Minute vor Schluss für das 4:3 der Braunschweiger. Damit lag unser Team bereits nach zwei Spielen auf dem letzten Platz, weil die Bundesliganachwuchsteams einfach effektiver bzw. cleverer vor dem gegnerischen Tor agierten.
Das dritte Spiel brachte die nicht mehr für möglich geglaubte Wende. Denn auch gegen SC Concordia Hamburg lief es auf eine Duplizität der Ereignisse hinaus. Unser Team zeigte herzerfrischenden Angriffsfußball, war in diesem Spiel aber bei Weitschüssen anfällig und lag am Ende 3:2 zurück. Mit einem Traumpass auf Nico Müller und einem Hamburger Eigentor gelang dann 10 Sekunden vor Schluss doch noch der viel umjubelte Ausgleichstreffer und damit der erste Punktgewinn des Turniers für unser Team.
Davon beflügelt kämpften unsere Jungs im nächsten Spiel die Gäste des FSV Frankfurt mit 3:2 nieder und feierten den ersten „Turniersieg“. Im nächsten Spiel sorgte eine
Schiedsrichterentscheidung für die Schlüsselszene. Gegen das bärenstarke Team vom 1. FC Union Berlin hielt unser Team lange Zeit ein 1:1. In der hektischen Schlussphase erhöhten die Berliner den
Druck und bei zwei aufeinander folgenden Zweikämpfen blieben zwei Berliner am Boden liegen. Der Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen, so dass Filmon Negasi im Zusammenspiel mit Immanuel Thamm
das 2:1 glückte. Weil nun auch Torhüter André Marquardt sichtlich selbstbewusster und konzentrierter auftrat konnte der zweite Sieg in Folge eingefahren werden. Im 6. Spiel traf unser Team auf den SC
Paderborn. Auf dem Feld gab es zu Saisonbeginn eine deftige 10:2-Niederlage nach 3 x 30 Minuten gegen deren U14. Heute mangelte es bei der Paderborner U15 vor dem gegnerischen Tor an
Durchschlagskraft, so dass auch dieses Spiel, wenn auch knapp, mit 1:0 gewonnen werden konnte.
Das vorletzte Spiel unseres Teams war das Highlight für Spieler und Zuschauer. Der spätere Turniersieger Hannover 96 lag nach wenigen Minuten mit 0:2 gegen unser Team zurück, schaffte dann nach einem
einzigen Sturmlauf und zwei verlorenen Zweikämpfen das 2:2, um dann erneut mit zwei Toren in Rückstand zu geraten. Die spärlich besetzte Halle kochte zum ersten Mal und die Sensation war greifbar
nahe. Was die Hannoversche Mannschaft an diesem Tag jedoch auszeichnete, war die ungeheure Laufarbeit und die individuelle Klasse ihrer Offensivkräfte, die letztlich den Ausschlag gaben und in den
letzten 90 Sekunden des Spiels gegen kräftemäßig nachlassende Altwarmbüchener das 2:4 noch in einen 5:4-Sieg drehten.
Wie in der Vergangenheit konnte unser Team aber auch diese Enttäuschung schnell verdauen und gab im letzten Spiel gegen den dato Letzten aus Erfurt noch einmal alles. Unsere Spieler mussten auch hier
noch einmal bis an die körperlichen Grenzen gehen, gewannen letztlich aber auch dieses Spiel mit 3:1 und profitierten dann von dem 2:2 im letzten Spiel zwischen FSV Frankfurt und Union Berlin, so
dass zunächst nur unfassbare Gesichter und Kopfschütteln vorherrschten, als Jugendleiter Uwe Riccardi mitteilte, dass unserem Team in den drei ausstehenden Partien des Tages der 3. Platz nicht mehr
zu nehmen war.
Am Ende hatte der Bundesliganachwuchs von Hannover 96 mit 20 Punkten die Nase knapp vorn und gewann mit 1 Punkt Vorsprung vor den lange führenden Koblenzern.
Fazit: Sicherlich ist es richtig, dass bei einem Hallenturnier viele Überraschungen möglich sind und sich solche Ergebnisse bei einem Spiel auf Großfeld über 70 Minuten sehr schnell wieder
revidieren. Dennoch möchten wir an dieser Stelle die Momentaufnahme nutzen und feststellen, dass die 3 ½-jährige harte Trainingsarbeit weiter Früchte trägt und mit diesem Turniererfolg ein weiterer
Meilenstein in der noch jungen Geschichte unserer Fußballer erreicht wurde. In dieser Saison wurden so viele Erfolge wie noch nie gegen Teams aus Nachwuchsleistungszentren gefeiert. Wir können
durchaus behaupten, dass sich unser 97er-Jahrgang zu den Spitzenteams der Region Hannover zählen kann, auch wenn wir derzeit nur in der Kreisliga spielen.
Die spielerische Entwicklung ist ebenso großartig wie die Tatsache, dass unser Team die Saison derzeit mit nur noch 13 Feldspielern bestreitet. Es wird ein großer Kraftakt werden, diese Saison mit
einem solch kleinen Kader zu überstehen und dabei noch erfolgreich zu sein. Wichtigste Aufgabe ist es daher für Trainer Martin Schinowski, seine Mannschaft gerade in dieser Phase und gerade wegen der
unfassbaren Erfolge darauf vorzubereiten, dass die Ausbildung weiterhin im Vordergrund steht, weswegen in der Rückrunde auch mit Niederlagen gerechnet und umgegangen werden muss.
Aber erst einmal heißt es wieder: Jungs, genießt den Augenblick des Erfolges und diese Woche, nächsten Samstag geht es wieder bei Null los ! Vielen Dank, dass wir dabei sein durften !!!
|
SG I./Altwarmbüchen - TuS Koblenz |
1:2 |
|
SG I./Altwarmbüchen - Eintracht Braunschweig |
3:4 |
|
SG I./Altwarmbüchen - SC Concordia Hamburg |
3:3 |
|
SG I./Altwarmbüchen - FSV Frankfurt |
3:2 |
|
SG I./Altwarmbüchen - 1. FC Union Berlin |
2:1 |
|
SG I./Altwarmbüchen - SC Paderborn 07 |
1:0 |
|
SG I./Altwarmbüchen - Hannover 96 |
4:5 |
|
SG I./Altwarmbüchen - FC Rot-Weiß Erfurt |
3:1 |
|
1. Hannover 96 |
20 Punkte |
19:9 Tore |
|
2. TuS Koblenz |
19 Punkte |
19:8 Tore |
|
3. SG Altwarmbüchen/ Isernhagen |
13 Punkte |
20:18 Tore |
|
4. FSV Frankfurt |
11 Punkte |
25:15 Tore |
|
5. 1. FC Union Berlin |
10 Punkte |
16:15 Tore |
|
6. Eintracht Braunschweig |
9 Punkte |
14:16 Tore |
|
7. SC Paderborn 07 |
7 Punkte |
7:12 Tore |
|
8. SC Concordia Hamburg |
7 Punkte |
10:18 Tore |
|
9. FC Rot-Weiß Erfurt |
2 Punkte |
10:29 Tore |
Die erfolgreiche Mannschaft :
André Marquardt (TH), Chris Haveland, Filmon Negasi, Finn Fröhlich, Immanuel Thamm, Jan Rohde, Jordy Pöppler, Nico Müller, Nils Schmidt, Noel Sousa Gonzalez und Paul Lange.
14.01.2012
17. Ems-Vechte-Cup des VfL Weiße Elf Nordhorn
Sensationelle Vorrunde ohne Punktverlust, aber ein fragwürdiger Turniermodus sorgt für ein frühes Ausscheiden
Keine Frage, es war ein interessantes und vom Veranstalter sehr gut organisiertes Hallenturnier mit vorbildlichen Schiedsrichterleistungen ! Warum allerdings die Gruppenvierten nach Abschluss der Vorrunde noch die Chance bekamen, in das Finale einziehen zu dürfen, bleibt das Geheimnis des Veranstalters.
So kam es zu einer nie mehr für möglichen Parallele der Ereignisse von vor drei Jahren, als unser Team bei seinem ersten Hallenturnier unter der Regie von Trainer Martin Schinowski in Lübeck nach einer punktverlustfreien Vorrunde im Viertelfinale gegen den vierten der anderen Gruppe spielen musste, dort verlor und schließlich sogar noch letzter des Turniers wurde.
Dieses Schicksal blieb uns dieses Mal erspart, aber ein fader Beigeschmack bleibt.
Ehrlicherweise muss man auch erwähnen, dass unser Team trotz der eigentlich souveränen Vorrunde nie einen richtigen Bezug zu dem für dieses Turnier ausgewählten Hallenball fand. Hinzu kam eine attraktive und sehr große Sporthalle, in der die 4 Feldspieler jedoch teilweise verloren wirkten und in der das Spiel mit einem Hallenball das gewohnte Tempospiel bremste.
Aufgrund des besseren Zusammenspiels und der Turniererfahrung der letzten hochklassigen Hallenturniere war unser Team in der Vorrunde auch bei diesem Turnier allen höherklassigen Teams ebenbürtig und profitierte von den ungewöhnlichen Ergebnissen der Gruppen-Kontrahenten. So endeten fast alle Spiele der Gruppe B unentschieden, so dass unser Team am Ende nach nur 5 Gruppenspielen ganze 7 bzw. 10 Punkte Vorsprung vor den anderen Teams hatte. Spektakulärer Höhepunkt war der Sieg im letzten Gruppenspiel gegen die U15 des SV Meppen, immerhin Tabellenführer der Landesliga Weser-Ems. Obwohl der erste Platz in der Gruppe längst gesichert war, war unser Team heiß auf das Spiel gegen den ehemaligen Bundesliganachwuchs. Die frühe 1:0-Führung durch Jan Rohde (nach cleverer Vorarbeit von Jordy Pöppler) konnte der SV Meppen bis zur 5. Minute in ein 1:2 umwandeln. Danach sorgten Chris Haveland, Immanuel Thamm, Filmon Negasi und Nils Schmidt für eine 3:2-Führung, die der SV Meppen jedoch 2 Minuten vor Schluss erneut egalisieren konnte. In einem jederzeit offen geführten und schnellen Spiel auf hohem Niveau erzielte Filmon Negasi 15 Sekunden vor Schluss nach tollem Zuspiel von Nils Schmidt den umjubelten Siegtreffer.
Der Rest ist kurz erzählt. Der seltene Turniermodus sorgte dafür, dass die beiden Gruppensieger und der Gruppenzweite Bad Bentheim bereits nach dem Viertelfinale nach Hause fahren konnten und die Gruppenvierten sowie der Gruppendritte Olympia Laxten die Plätze 1-4 ausspielten. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war lediglich bekannt, dass der SV Meppen U15 mit einem Sieg im Halbfinale gegen Olympia Laxten das Finale erreicht hatte.
Obwohl im Viertelfinalspiel keiner der Leistungsträger an die Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen konnte, was letztlich aber auch an der taktisch sehr klug agierenden und aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft des Landesligisten Viktoria Georgsmarienhütte lag, war Trainer Martin Schinowski keineswegs enttäuscht von seinen Spielern. Hatten Sie doch erneut keinen Klassenunterschied zu den Landesligisten erkennen lassen und zudem mit dem SV Meppen einen weiteren namhaften Club geschlagen. So freuen sich Trainer und Mannschaft nun auf das eigene Bundesliganachwuchsturnier am kommenden Samstag, welches in einer etwas größeren Halle wie der in Nordhorn stattfindet, jedoch durch das Spiel mit einem normalen Fußball und im Modus jeder gegen jeden für klare Verhältnisse bei den Endplatzierungen sorgen wird.
Bester Spieler des Turniers in Nordhorn: Torhüter André Marquardt
|
Vorrunde Gruppe B |
|
|
SuS Neuenkirchen - SG I./Altwarmbüchen |
1:3 |
|
SV Quitt Ankum - SG I./Altwarmbüchen |
0:3 |
|
VfL Weiße Elf Nordhorn - SG I./Altwarmbüchen |
0:1 |
|
SV Bad Bentheim - SG I./Altwarmbüchen |
0:1 |
|
SV Meppen U15 - SG I./Altwarmbüchen |
3:4 |
|
1. SG I./Altwarmbüchen |
15 Punkte |
12:4 Tore |
|
2. SV Bad Bentheim |
8 Punkte |
6:4 Tore |
|
3. SuS Neuenkirchen |
5 Punkte |
5:6 Tore |
|
4. SV Meppen U15 |
5 Punkte |
6:8 Tore |
|
5. VfL Weiße Elf Nordhorn |
4 Punkte |
4:5 Tore |
|
6. SV Quitt Ankum |
2 Punkte |
2:8 Tore |
|
Viertelfinale |
|
|
JFV A/O/Heeslingen – SV Meppen U15 |
0:4 |
|
Viktoria Georgsmarienhütte -SG I./Altwarmbüchen |
1:0 |
|
SV Bad Bentheim - SV Olympia Laxten |
1:2 n.E. |
|
SV Vorwärts Nordhorn - SuS Neuenkirchen |
|
Finale |
|
|
SV Meppen U15 - |
: |
08.01.2012
U15-Hallenmasters des FSV Sarstedt am 8.1.2012
Unser Team schlägt Hannover 96 U14 und belegt phantastischen 3. Platz
Was für eine spektakuläre Turnierleistung unseres Teams. Dabei war sogar das Finale zum Greifen nahe. Nach einem 1:0- und 2:1-Rückstand im Halbfinale drehte unser Team das Spiel und führte 60 Sekunden vor Spielschluss bereits mit 4:2 gegen das mit Stützpunktspielern gespickte Team vom VfB Peine. Dann führte ein Blackout von Keeper André dazu, dass Peine wieder ins Spiel kam und kurz vor Schluss sogar noch den 4:4-Ausgleichstreffer erzielte. Im anschließenden 9m-Schießen hatten wir dann wie so oft knapp das Nachsehen, so dass „nur“ das kleine Finale übrig blieb.
Dabei sah es nach dem ersten Turnierspiel nicht nach einem erfolgreichen Turnier aus. Als klassentiefstes Team waren wir von vornherein krasser Außenseiter. Dennoch lautete das Ziel von Trainer Martin Schinowski, Erreichen des Halbfinals. Gegen die U14 von Eintracht Braunschweig lag unser Team nach 5 Minuten mit 2:1 in Führung. Durch zwei individuelle Fehler kippte das Spiel und Eintracht Braunschweig siegte letztendlich souverän mit 4:2. Im zweiten Gruppenspiel ging es dann schon um alles. Viertelfinale oder Spiele um Platz 9-12. Gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Staffel 3, den TuSpo Lamspringe, waren unsere Spieler dann jedoch hochmotiviert und ließen keine Torchance zu, so dass das Spiel auch in der Höhe verdient mit 3:0 gewonnen und das Viertelfinale erreicht wurde.
Im Viertelfinale gab es dann erneut die große Chance, endlich auch einmal Hannover 96 zu schlagen. Die U14 vom VfL Wolfsburg, VfL Osnabrück und vom SV Werder Bremen konnten diese Saison bereits bezwungen werden. Und nach dem 1:1 im Herbstcup (anschl. Niederlage im 11m-Schießen) war Hannover 96 dieses Mal dran. In einem emotionalen Spiel wurde die Hannoversche Nummer eins gleich mit 4:1 aus der Halle gefegt und die kleine Überraschung perfekt. Danach folgte die bittere Pleite im 9m-Schießen gegen den VfB Peine, die zunächst für tiefe Enttäuschung bei allen Spielern sorgte. Schnell war aber der Ehrgeiz wieder geweckt. Der 3. Platz sollte diese tolle Turnierleistung krönen. Im kleinen Finale stand mit dem Bezirksligisten TSG Bad Harzburg ein weiterer so genannter Außenseiter. Die Bad Harzburger hatten zuvor überraschend Eintracht Braunschweig ausgeschaltet. In diesem Spiel reichten 5 tolle Minuten, in denen unsere Jungs mit 5:1 in Führung gingen. Nach einer kleinen Schwächephase siegte unser Team letztlich souverän mit 6:3 und empfing den verdienten Applaus von den zahlreich mitgereisten Eltern.
Auch Trainer Martin Schinowski zog ein durchweg positives Fazit. Die Landesligisten SC Langenhagen und Hannover 96 U14 hinter sich gelassen. Ebenso den Bezirksligisten Eintracht Braunschweig. Alle drei Teams gehörten zu dem engeren Favoritenkreis. Umso stolzer waren insbesondere die erfolgreichen TuS-Spieler, als der Veranstalter bei der Siegerehrung nochmals betonte, dass wir als Kreisligist die größte Überraschung des sehr gut besetzten Turniers waren.
Aus der ohnehin überragend spielenden Mannschaft ragten Paul Lange, Immanuel Thamm, Jan Rohde und Nils Schmidt noch ein klein wenig heraus. Dennoch dürfen auch die anderen Spieler mit Ihrer Leistung überaus zufrieden sein !
Alle dabei gewesenen freuen sich nun schon auf das nächste Highlight, das Hallenturnier vom VfL Weiße Elf Nordhorn am kommenden Samstag, wo u.a. der SV Meppen mit seiner U15 auf unser Team wartet. Der heutige Tag macht jedenfalls Lust auf mehr. Vielen Dank dafür, Jungs !!!
|
Vorrunde Gruppe C |
|
|
BTSV Eintracht Braunschweig U14 - TuSpo Lamspringe |
3:1 |
|
BTSV Eintracht Braunschweig U14 - SG I./Altwarmbüchen |
4:2 |
|
TuSpo Lamspringe - SG I./Altwarmbüchen |
0:3 |
|
Viertelfinale |
|
|
VfB Peine - SVG Einbeck |
2:1 |
|
SC Langenhagen - TSV Havelse |
0:3 |
|
BTSV Eintracht Braunschweig U14 - TSG Bad Harzburg |
0:1 |
|
Hannover 96 U14 -SG I./Altwarmbüchen |
1:4 |
|
Halbfinale |
|
|
TSV Havelse - TSG Bad Harzburg |
4:1 |
|
VfB Peine -SG I./Altwarmbüchen |
9:8 n.E. |
|
Spiel um Platz 3 und 4 |
|
|
TSG Bad Harzburg -SG I./Altwarmbüchen |
3:6 |
|
Finale |
|
|
VfB Peine - TSV Havelse |
3:2 n.E. |
Das Erfolgsteam in Sarstedt:
André Marquardt (TH), Immanuel Thamm, Paul Lange, Chris Haveland, Filmon Negasi, Tim Lukas Everding, Nils Schmidt, Jan Rohde und Jordy Pöppler.
C-Jugend Adventsturnier der SSG Halvestorf/Herkendorf
10.12.2011
Guter 2. Platz in Hameln
Nur eine Woche nach dem Turniersieg in Stadthagen zeigte sich unser Team insgesamt verbessert, belegte am Ende aber nur den undankbaren 2. Platz. Dies lag allerdings auch an der Qualität der
Gegner, die bei diesem Turnier deutlich besser war.
Gleich im ersten Spiel ging es um den Gruppensieg. Gegen den 6. der U15-Landesliga Lüneburg profitierte unser Team noch davon, dass uns die Allertaler scheinbar nicht ernst genug nahmen. So lagen wir
jedes Mal in Führung und brachten den 3:2-Führungstreffer drei Minuten vor Schluss mit Kampfgeist über die Zeit. Mit dem Gefühl des sicheren Weiterkommens gab es aber bereits im nächsten Spiel den
ersten Dämpfer der noch jungen Hallensaison. Trotz 1:0-Führung kippte das Spiel gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Tünderaner Mannschaft, deren kleiner wendiger Mittelstürmer mit drei Treffern zum
Matchwinner dieses Spiels avancierte. Im abschließenden Spiel gegen den Gastgeber gab sich unser Team dann trotz zwischenzeitlicher zweiminütiger Unterzahl durch eine Zeitstrafe keine Blöße, so dass
nach der Vorrunde der zweite Platz hinter Allertal zu Buche stand.
Im Halbfinale war der bis dato noch ungeschlagene Landesligist TSV Limmer der Gegner. Bereits in einem Testspiel gewannen unsere Jungs mit 3:0. Auch in der Halle gab es für den TSV dieses Mal nichts zu holen. Obwohl es vom Ergebnis her lange Zeit eng war und der TSV Limmer 90 Sekunden vor Schluss auf 3:2 verkürzen konnte, sorgte ein Doppelschlag kurz vor Schluss für den letztlich souveränen Einzug ins Finale. Hier war wieder der Landesligist JFC Allertal der Gegner, der sich nach der Niederlage aus der Vorrunde natürlich sehr viel vorgenommen hatte. Nach einem Debakel sah es lange Zeit in diesem Spiel jedoch nicht aus. In einem offenen Schlagabtausch lag der JFC zunächst mit 2:0 und 3:1 vorne. Abwehrspieler Chris Haveland sorgte mit seinen Vorstößen und Fernschüssen immer wieder für Torchancen. Als Filmon Negasi in der 6. Minute nach klasse Zuspiel von Nils Schmidt den erneuten Anschlusstreffer erzielte, ging Abwehrspieler Chris Haveland zur Erholung vom Platz. Dies symbolisierte eigentlich den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften am heutigen Tag. Während der JFC Allertal augenscheinlich auf jeder Position doppelt gut besetzt war und auf durchweg hohem Niveau bis zum Ende durchspielte, waren in unserem Team schon leichte Leistungsunterschiede erkennbar. Ärgerlich war die Niederlage im Finale jedoch nur deshalb, weil nach dem 5:2 keinerlei Gegenwehr mehr erkennbar war. Somit war das 2:7 auch in der Höhe verdient, was zumindest einen kleinen bitteren Beigeschmack hinterlässt. Das Turnier hat aber auch wichtige Erkenntnisse geliefert, die nun in den kommenden Wochen aufgearbeitet werden müssen. Beim eigenen Hallenturnier in einer Woche, gleichzeitig das letzte Turnier des Jahres, sind die Gegner von der Qualität der Allertaler noch zahlreicher vertreten, so dass Trainer Martin Schinowski dann auch verstärkt auf die heute durch Krankheit und Verletzung ausgefallenen Spieler zurückgreifen wird.
Dennoch natürlich herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Spieler, die letztlich zu dieser weiteren guten Platzierung beigetragen haben !
Ein Lob an dieser Stelle von uns auch an den Veranstalter für die hervorragende Organisation und die Einhaltung des zeitlichen Rahmens.
Die Wahl zum besten Spieler des Turniers gewann übrigens, wie bereits letzte Woche, Filmon Negasi.
|
Vorrunde Gruppe A |
|
|
SSG Halvestorf/Herkendorf - HSC BW Tündern II |
2:4 |
|
JFC Allertal U15 - SG I./Altwarmbüchen |
2:3 |
|
SSG Halvestorf/Herkendorf - JFC Allertal U15 |
0:7 |
|
HSC BW Tündern II - SG I./Altwarmbüchen |
3:2 |
|
SSG Halvestorf/Herkendorf - SG I./Altwarmbüchen |
0:5 |
|
JFC Allertal U15 - HSC BW Tündern II |
7:0 |
|
Halbfinale |
|
|
JFC Allertal - Deister-Süntel-United |
6:1 |
|
TSV LImmer -SG I./Altwarmbüchen |
2:5 |
|
Spiel um Platz 3 und 4 |
|
|
JSG Deister-Süntel-United - TSV Limmer |
1:0 |
|
Finale |
|
|
JFC Allertal U15 -SG I./Altwarmbüchen |
7:2 |
Die Zweitplatzierten in Hameln:
André Marquardt (TH), Chris Haveland, Filmon Negasi, Finn Fröhlich, Jordy Pöppler, Marco Lilienblum, Nico Müller, Nils Schmidt und Noel Sousa Gonzalez.
04.12.2011
8. Jugend-Fußball-Hallenspektakel des TSV Eintracht Bückeberge
Altwarmbüchen gewinnt das 1. Hallenturnier der Saison
Wie vor 2 Jahren als D-Junioren war auch dieses Mal das Turnier von Eintracht Bückeberge eine Reise wert. Mit nur einem Gegentor im ersten Spiel konnte unser Team nach nur einer Woche Hallentraining den ersten Turniersieg unter dem Hallendach einfahren. Sicherlich war noch vieles Stückwerk. Bis auf den Gastgeber kamen die Gegner jedoch immerhin aus der Bezirksliga, wenn man dem Spielplan Glauben schenken darf und dafür schlugen sich unsere 10 Spieler achtbar.
Im letzten Spiel des Tages konnten wir Revanche für die Niederlage im Finale beim Buchholzer FC vor 2 Jahren nehmen, als uns das Team vom NFV-Stützpunkt Stade im 9m-Schießen bezwang.
In diesem Spiel mussten wir sogar die letzten 45 Sekunden nach einer Zeitstrafe in Unterzahl spielen, was aber auch nichts am Erfolg änderte.
Überragender Spieler war 98er-Jahrgang Chris Haveland, der fast alle Spiele als Verteidiger durchspielte und beim einzigen Gegentor seine einzige Spielpause absaß.
Die Wahl zum besten Spieler des Turniers gewann Filmon Negasi.
Den Preis für den besten Torschützen erhielt Jordy Pöppler mit 6 Treffern.
Herzlichen Glückwunsch an alle !!!
|
Vorrunde Gruppe B |
|
|
JSG Deister-Süntel-United -SG I./Altwarmbüchen |
1:5 |
|
JSG Niedernwöhren/Enzen -SG I./Altwarmbüchen |
0:0 |
|
TSV Eintracht Bückeberge -SG I./Altwarmbüchen |
0:5 |
|
Halbfinale |
|
|
JFV A/O/Heeslingen -JSG Niedernwöhren/Enzen |
2:0 |
|
FC Stadthagen -SG I./Altwarmbüchen |
0:2 |
|
Finale |
|
|
JFV A/O/Heeslingen -SG I./Altwarmbüchen |
0:1 |
Die Turniersieger im Landkreis Schaumburg:
André Marquardt (TH), Chris Haveland, Filmon Negasi, Finn Fröhlich, Immanuel Thamm, Jan Rohde, Jordy Pöppler, Nils Schmidt, Noel Sousa Gonzalez und Tim Lukas Everding.
26.11.2011
SG I./Altwarmbüchen U15 – SV Fortuna Lebenstedt
5:2 (2:0)
Unser Team sorgte heute für einen gelungenen Abschluss der äußerst erfolgreichen Feldsaison.
Im letzten Test des Jahres war der Tabellenführer der Bezirksliga Braunschweig Nord an der Seestraße zu Gast. Mit nur einer Niederlage hat das Team aus Salzgitter drei Punkte Vorsprung vor der nicht aufstiegsberechtigten U14 von Eintracht Braunschweig und strebt damit den Aufstieg in die Landesliga an. Während die Gäste ohne zwei Auswahlspieler (Auswahllehrgang) antraten, musste unser Team auf Tim Skawran verzichten, der bei seinem Vater in Frankfurt a.M. weilte. Für Tim spielte Chris Haveland im rechten Mittelfeld 70 Minuten durch und er erfüllte diese Aufgabe zwei Tage nach seinem 13. Geburtstag in hervorragender Weise. Das Team aus Salzgitter-Lebenstedt ließ in der ersten Halbzeit vier groß gewachsene Spieler draußen und beschränkte sich zunächst auf die Defensive. Bei den Kontern konnte man die Torgefährlichkeit durchaus erkennen. Viele Torchancen ließen die Abwehrreihen auf beiden Seiten lange Zeit jedoch nicht zu. Nachdem Filmon Negasi Mitte der 1. Halbzeit noch freistehend mit einem Heber am Gästekeeper scheiterte, machte er es nach tollem Pass von Immanuel Thamm in der 26. Minute besser und versenkte den Ball aus 16 m mit einem präzisen Flachschuss im langen Eck. 5 Minuten später sorgte Jordy Pöppler nach Zuspiel von Filmon für die beruhigende 2:0-Pausenführung. Nach der Pause und der Einwechslung der vier groß gewachsenen Spieler waren die Gäste unserem Team körperlich überlegen und erhöhten den Druck. Der Anschlusstreffer fiel jedoch eher glücklich. Einen zunächst eher harmlos von der Mittellinie an den 16er geschlagenen Freistoß ließen gleich zwei Altwarmbüchener Abwehrspieler durchlaufen, so dass der Lebenstedter Mittelstürmer den Ball mit einer Reflexbewegung über Torhüter André Marquardt hinweg in den Torwinkel lupfen konnte. Danach sah es kurze Zeit danach aus, als würde das Spiel kippen. Gefährliche Torschüsse konnten jedoch im letzten Moment von der sehr gut stehenden Altwarmbüchener Abwehr geblockt werden. Auf der Gegenseite verschoss Marco Lilienblum einen Foulelfmeter und Jordy Pöppler scheiterte freistehend am Gästekeeper. Innerhalb von 3 Minuten war dann das Spiel entschieden. Erneut wurde Jordy Pöppler glänzend frei gespielt. Dieses Mal spielte er den Gästekeeper aus und traf zum 3:1. Nur eine Minute später spitzelte der Lebenstedter Innenverteidiger einen lang geschlagenen Ball von Nils Schmidt unter Bedrängnis an seinem eigenen Torwart vorbei ins Netz. Den zweiten an Filmon Negasi verursachten Strafstoß konnte Nils Schmidt wiederum eine Minute später zum 5:1-Zwischenstand verwandeln. Das Spiel wurde nun etwas hitziger ohne jedoch auszuarten. Der eingesprungene Schiedsrichter Harald Müller leitete das Spiel jederzeit souverän und fehlerlos. Weil unser Team nun auch in der Abwehr halbherziger agierte, kamen die Gäste noch zum zweiten Treffer. Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Noel Sousa Gonzalez zwei halbe Torchancen, die er leider nicht nutzen konnte.
Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 5:2-Sieg zu Buche. Mit der Art und Weise des Sieges bestätigte die Mannschaft auch heute wieder ihre Klasse und damit die Ausnahmestellung in der Kreisliga Hannover-Land, Staffel 1. Nun beginnt die so genannte „Hallensaison“ für das Team, in der jede Woche bis zum 4.2.2012 ein interessantes Hallenturnier gespielt wird. Die Einheiten in der TuS-Halle und im Soccer Park Hannover-Wülfel dienen in den kommenden Wochen aber auch dazu, ein höheres Spieltempo unter Gegnerdruck zu trainieren. Zudem wird die Ausdauer trainiert, so dass unser Team wie in den vergangenen Jahren gestärkt aus der Winterpause in die Rückrunde starten wird. Viel Spaß dabei, Jungs !!!
Torfolge:
1:0 Filmon Negasi (26., Vorarbeit von Immanuel Thamm)
2:0 Jordy Pöppler (31., Vorarbeit von Filmon Negasi)
2:1 44. Minute, Lupfer nach Freistoß aus dem Mittelfeld
3:1 Jordy Pöppler (59, Vorarbeit von Paul Lange)
4:1 Eigentor (60., nach langem Pass von Nils Schmidt)
5:1 Nils Schmidt (61., Strafstoß nach Foul an Filmon Negasi)
5:2 66. Minute, Abstauber aus kurzer Distanz
Beste Spieler: Defensive um André Marquardt (TH), Marco Lilienblum, Immanuel Thamm, Jan
Rohde und Nico Müller
19.11.2011
SG I./Altwarmbüchen U15 - SG Blau-Gelb Elze
12:0 (6:0)
Im letzten Meisterschaftsspiel dieses Jahres kam der Tabellenvorletzte aus Elze mit seinem größtenteils jüngeren Jahrgang an die Altwarmbüchener Seestraße. Unsere Mannschaft hatte sich vor dem Spiel vorgenommen, mit einem Tordurchschnitt von 8 Treffern pro Spiel in die Winterpause zu gehen. Da auch im 9. Meisterschaftsspiel hintereinander die Null am Ende stehen sollte, war heute also ein 11:0-Sieg die Vorgabe. Danach sah es in der Anfangsphase aber überhaupt nicht aus, denn diese Vorgabe brachte natürlich einen gewissen Druck mit sich, an dem die Mannschaft heute zu scheitern drohte. 16 Minuten lang wurden die Pässe in den Lauf statt in den Fuß gespielt und waren somit sichere Beute der sehr tief stehenden und aufmerksamen Elzer Abwehr. Wenn dann eine gute Torchance herausgespielt wurde, wurde diese zunächst überhastet vergeben. Nach dem 1:0 löste sich die Verkrampfung von Minute zu Minute und zur Pause stand ein standesgemäßes 6:0 auf der Habenseite. Elze hatte in der 1. Halbzeit eine halbe Torchance, bei der Keeper André Marquardt unglücklich einen Tritt an den Kopf abbekam und kurz behandelt werden musste. Kurz nach der Pause setzte die Mannschaft ihre Marschroute fort und hatte 12 Minuten vor Schluss das „Wunschergebnis" erreicht. Dann musste der fleißige Chris Haveland das Feld verlassen, damit unser Ersatzkeeper Noel Sousa Gonzalez nach seinem Fingerbruch Spielpraxis sammeln konnte, allerdings als Mittelstürmer. Dort ließ er sich nicht lange bitten und erzielte nur 4 Minuten später mit einem Distanzschuss, allerdings unter Mithilfe des Gästekeepers, den letzten Treffer der Partie. Chancen gab es danach reichlich, Tore fielen jedoch nicht mehr. Jan Rohde verschoss in der 2. Halbzeit noch einen Strafstoß und auch André Marquardt musste bei einer Torchance der Gäste noch mal zupacken. Insgesamt war es heute ein ansehnliches Spiel, mit vielen gut herausgespielten Torchancen und auch ein paar schönen Treffern. Mit 89:3 Toren und 11 Siegen in 11 Spielen hat unser ehrgeiziges Team einen großen Schritt Richtung Meisterschaft getan. In den nördlichen Landkreisen von Niedersachsen wird mit Jahrgangsmannschaften gespielt. Dort würde der Tabellenerste jetzt nach der Halbserie in die Bezirksliga aufsteigen. In Hannover findet man unverständlicherweise keinen Grund, dieses durchaus sinnvolle und bewährte System einzuführen. Also spielen wir noch ein weiteres Halbjahr in der Kreisliga, während sich im Bezirk Mannschaften tummeln, die fast jedes Spiel zweistellig verlieren, damit sie in der kommenden Saison wenigstens Kreisliga spielen. Tolles Fördersystem, macht Sinn ! Zurück zur Realität. Diese Woche wird noch einmal durchgängig draußen trainiert und dann am kommenden Wochenende die Feldsaison mit einem Testspiel gegen den souveränen Tabellenführer der Bezirksliga Braunschweig Nord, den SV Fortuna Lebenstedt, beendet. Schon jetzt freut sich aber das gesamt Team auf die Winterpause, die mit regelmäßigem Training im Soccerpark Wülfel sowie attraktiven Hallenturnieren gefüllt ist.
Torfolge:
1:0 Filmon Negasi (16., Assist Paul Lange)
2:0 Finn Fröhlich (20., Assist Immanuel Thamm)
3:0 Jordy Pöppler (22., Assist Jan Rohde)
4:0 Filmon Negsai (28., Assist Nils Schmidt)
5:0 Jordy Pöppler (31., Assist Finn Fröhlich)
6:0 Filmon Negasi (35., Assist Nils Schmidt)
7:0 Tim Skawran (37., Assist Filmon Negasi)
8:0 Paul Lange (48., Assist Nico Müller)
9:0 Filmon Negasi (50., Assist Nils Schmidt)
10:0 Tim Lukas Everding (52., Assist Jan Rohde)
11:0 Paul Lange (58., Assist Tim Lukas Everding)
12:0 Noel Sousa Gonzalez (62., Assist Nils Schmidt)
Beste Spieler: André Marquardt (TH), Marco Lilienblum, Immanuel Thamm, Filmon Negasi
12.11.2011
SG I./Altwarmbüchen U15 – JSG Wedemark/B./R.
4:0 (2:0)
Am vorletzten Spieltag der Meisterschafts-Hinrunde trafen an der Altwarmbüchener Seestraße die beiden ungeschlagenen Teams der Kreisliga Hannover-Land, Staffel 1, aufeinander. Die Ausgangslage war klar. Wedemark musste bei 4 Punkten Rückstand auf unser Team unbedingt gewinnen, um den Anschluss wieder herzustellen, zumal auch noch das Duell gegen den zweiten Verfolger Germania Haimar-Dolgen aussteht. Unsere Nachbarn aus der Wedemark zeigten sich im Laufe der Saison insbesondere gegen die stärkeren Kreisligateams treffsicherer und auch die nicht mehr so souveräne Spielweise unseres Teams in den vergangenen 2 Spielen ließ ein sehr enges Match erwarten. Was unsere Jungs dann heute vor allem technisch und spielerisch zeigten, war schon meisterlich. Zum ersten Mal in dieser Saison spielte das Team nicht im gewohnten 3-4-3-System sondern mit einem defensiveren 3-6-1. Der Ball lief in den folgenden 70 Minuten hervorragend in den eigenen Reihen und die gefährlichen Konter der pfeilschnellen Wedemarker Angreifer waren zum Großteil sichere „Beute" der überragend spielenden 3er-Kette um Marco Lilienblum, Jan Rohde und Immanuel Thamm. Bereits in der 9. Minute behielt Filmon Negasi nach einer Ecke des heute wieder souverän wirkenden Spielmachers Nils Schmidt am 16er Ruhe und Überblick, und versenkte den Ball im Wedemarker Tor. Während die Wedemarker über die gesamte Spielzeit sehr verkrampft wirkten, spielte unser Team nach der frühen Führung befreit auf. Lohn der souveränen 1. Halbzeit war das schöne Tor von Finn Fröhlich, der einen Pass von Marco Lilienblum aufnahm, von links in die Tormitte zog und den Ball aus gut 20 m über dem zu weit vor dem Tor stehenden Gästekeeper in den Torwinkel schlenzte. Danach hatten die Gäste ihre einzige Torchance in der 1. Halbzeit, doch der Linksaußen verzog bei seinem Solo in die Mitte und dem darauf folgenden Distanzschuss knapp. In der Halbzeitpause stimmte sich die Mannschaft mit Musik von den „Toten Hosen" auf die zweiten 35 Minuten ein und sorgte nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff für die Vorentscheidung. Der von Filmon Negasi schön freigespielte Paul Lange schoss den Ball von halblinks unhaltbar ins lange Toreck. Die Wedemarker schienen nun zu resignieren und Jordy Pöppler hatte freistehend das 4:0 auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten. Gefährlich wurden die Wedemarker in der Folgezeit nur, wenn unsere Spieler beim Aufbauspiel den Gegner unbedrängt anspielten. Das passierte in der 2. Halbzeit dreimal. Während Marco Lilienblum und Jan Rohde je einmal die brenzlige Situation im letzten Moment entschärfen konnten, lief bei der größten Torchance der 2. Halbzeit der Wedemarker Stürmer alleine auf André Marquardt zu, zögerte aber zu lange mit dem Torschuss, so dass André den Torschuss am Strafraum spektakulär abwehren konnte. Eine Minute vor Schluss verteilte auch Wedemark noch ein Gastgeschenk, jedoch mit Folgen. Beim Spielaufbau spielte der Innenverteidiger den Ball unter Bedrängnis von Jordy Pöppler aus dem Zentrum quer, genau in den Lauf von Filmon Negasi. Der setzte sich im 1 gegen 1 durch und schoss den Ball von halblinks unhaltbar ins lange Toreck, ähnlich wie Paul Lange zuvor beim 3:0. Insgesamt gesehen wirkte der Gegner heute zu brav, zu mutlos und im Abschluss zu unentschlossen, so dass der Sieg auch in der Höhe verdient war. Nächste Woche kommt nun noch der Tabellenvorletzte Blau-Gelb Elze an die Altwarmbüchener Seestraße, dann ist die Hinrunde der Meisterschaft abgeschlossen. Mit zurzeit 6 Punkten Vorsprung vor dem TSV Germania Haimar-Dolgen können Verantwortliche und Mannschaft gelassen die Winterpause angehen und sich auf die kommenden attraktiven Hallenturniere gegen höherklassige Teams freuen.
Jungs, Euer Trainer (und sicherlich auch Eure Eltern) sind stolz auf Euch !!!
Torfolge:
1:0 Filmon Negasi (9., Eckball Nils Schmidt)
2:0 Finn Fröhlich (24., Distanzschuss nach Vorarbeit von Marco Lilienblum)
3:0 Paul Lange (40., Vorarbeit von Filmon Negasi)
4:0 Filmon Negasi (69., Sololauf)
Beste Spieler: Alle (geschlossene Mannschaftsleistung) !
09.11.2011
SSV Kirchhorst - SG I./Altwarmbüchen U15
0:5 (0:3)
Leider auch heute nichts für Genießer. 70 Minuten lag dichter Nebel über dem Kirchhorster Sportplatz. Vermutlich auch ein Grund, warum der Lehrter Schiedsrichter ein reguläres Tor in der 1. Halbzeit nicht erkannte (der Schuss von Tim Lukas Everding ging durch ein Loch im kaputten Tornetz). Wir ließen nur einen ungefährlichen Distanzschuss im gesamten Spiel zu. Auf der anderen Seite wurden wieder einmal reihenweise hundertprozentige Torchancen vergeben. Aber beim Pokal zählt nun einmal nicht das Torverhältnis, sondern lediglich das Weiterkommen. Pflichtsieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Kirchhorster eingefahren. Achtelfinale erreicht. Volle Konzentration auf das nächste Meisterschaftsspiel am Wochenende !
Torfolge:
0:1 Jordy Pöppler (15., Vorarbeit von Finn Fröhlich)
0:2 Jordy Pöppler (28., Vorarbeit von Finn Fröhlich)
0:3 Paul Lange (33., Vorarbeit von Tim Lukas)
0:4 Jordy Pöppler (40., Vorarbeit von Paul Lange)
0:5 Finn Fröhlich (45., Vorarbeit von Tim Skawran)
Bester Spieler: Finn Fröhlich
05.11.2011
SV 06 Lehrte - SG I./Altwarmbüchen U15
0:5 (0:2)
Zu diesem Spiel gibt es nicht viel zu berichten. Nachdem unsere Mannschaft die eigenen Zuschauer in den vergangenen Wochen mit tollen Spielen verwöhnt hatte, fand sie heute zu keiner Zeit die richtige Einstellung zu Spiel und Gegner. In einer Partie mit vielen Unterbrechungen, in der der Gegner mit nur einer Spitze spielte und sehr tief stand, erwischten heute zudem die sogenannten „Leistungsträger" einen rabenschwarzen Tag. Das Ergebnis war das schlechteste Saisonspiel unserer Mannschaft. Viel zu wenig Laufarbeit, viel zu viele Querpässe und Dribblings wenn schnell gespielt werden musste, viele unnötige Fernschüsse die zudem noch ohne „Druck" das gegnerische Tor erreichten. Aber wir haben doch 5:0 gewonnen, da ist Kritik fehl am Platze, oder? Wie oft trainieren wir jedoch im Gegensatz zu Lehrte ? Welche Ansprüche verfolgen wir dabei? Das wir zum 7. Mal in Folge in einem Punktspiel ohne Gegentor blieben, war heute allein dem Unvermögen des Gegners zuzurechnen. Lehrte vergab in der 2. Halbzeit zweimal freistehend den Anschlusstreffer, der sicherlich nicht unverdient gewesen wäre. Zum Spielende hin traten unsere Stürmer „Luftlöcher" vor dem gegnerischen Tor und Flankenläufe endeten unbedrängt im Toraus. Welch katastrophales Spielniveau, das man heute nicht einfach auf die „niedrige" Spielklasse reduzieren darf. Wenigstens ließ sich der sehr gut leitende Schiedsrichter (vom FC Lehrte) nicht noch von der von außen hereingetragenen Hektik anstecken (der Lehrter Trainer musste in der 2. Halbzeit wegen Schiedsrichter-Beleidigung den Platz verlassen) und avancierte zum besten Mann auf dem Platz. Nun muss man sicherlich auch unseren jungen Talenten zugestehen, dass sie einen schlechten Tag erwischen. Den hat man bekanntlich nicht zweimal hintereinander, so dass unsere Zuschauer am Mittwoch, im Kreispokalspiel beim Nachbar SSV Kirchhorst, eine andere Einstellung erwarten dürfen. In der Anfangsformation wird es dann trotz unseres kleinen Kaders auch die eine oder andere „Überraschung" geben.
Torfolge:
0:1 Jordy Pöppler (15., Vorarbeit von Finn Fröhlich)
0:2 Eigentor (20., Torschuss von Immanuel Thamm)
0:3 Eigentor (42., Torschuss von Filmon Negasi)
0:4 Filmon Negasi (47., Vorarbeit von Tim Skawran)
0:5 Immanuel Thamm (62., Vorarbeit von Tim Lukas Everding)
Beste Spieler: Jan Rohde, Tim Skawran
29.10.2011
Testspiel JSG Brunsbrock U15 - SG I./Altwarmbüchen U15
2:5 (1:2)
Vor einer Woche, beim phantastischen 3. Platz im vereinseigenen Bundesliganachwuchsturnier, hießen die Gegner noch VfL Osnabrück, Werder Bremen, VfB Oldenburg und Hannover 96. Die JSG Brunsbrock aus dem Landkreis Verden hatte zwar keinen so klangvollen Namen, aber sie zeigte in den heutigen 70 Minuten auf, warum die Entscheidung richtig war, ausgerechnet gegen diese Mannschaft ein Testspiel durchzuführen. Der Gastgeber liegt in der U15-Kreisliga Verden nur 1 Tor hinter dem TSV Ottersberg (Hinspiel 3:3), gegen den das Team in drei Wochen um den Aufstieg in die U15-Bezirksliga spielen wird. Das äußere Erscheinungsbild der Brunsbrocker, aber auch die läuferische Klasse im Offensivbereich, erinnerte stark an die Gegner unserer letzten Bezirksligasaison. Unser Team musste bei diesem Spiel ohne Chris Haveland, Tim Lukas Everding (beide im Urlaub) und Ersatzkeeper Noel (Mittelfingerbruch) auskommen. Dafür unterstützte Levent Coknez aus der D-Junioren-Kreisklasse unser Team und zeigte eine tolle Leistung. Vor dem Spiel mussten wir aber erst einmal die Unbillen des Ferien-Rückreiseverkehrs in Kauf nehmen und standen auf der A7 in einem 11 km langen Stau. Das Spiel musste dann auch 15 Minuten später beginnen. Die Befürchtungen von Martin Schinowski, dass sich die lange Anreise auf die Motivation und Konzentration unseres Teams ausgewirkt haben könnte, trafen jedoch dankenswerter Weise nicht zu. Bereits nach 3 Minuten führten wir mit 1:0 durch eine Standardsituation. In der Folgezeit deuteten zunächst die beiden Außenstürmer der Brunsbrocker ihre Schnelligkeit an und lieferten sich packende Duelle mit Immanuel Thamm und Jan Rohde. In dieser 1. Halbzeit konnte man dann auch sehr gut erkennen, dass wir in den vergangenen Wochen gerade im Defensivbereich nicht mehr so richtig gefordert wurden, so dass sich hier im Laufe des Spiels immer wieder einmal brenzlige Situationen ergaben. Das nächste Tor aber erzielte wieder der TuS. Und was für eins. Nach Pass von Paul Lange, dem überragenden Spieler der 1. Halbzeit, spielten Filmon Negasi und Nils Schmidt einen doppelten Doppelpass, an dessen Ende Nils Schmidt den Ball volley über den herauslaufenden Torhüter ins Tor schlenzte. Nur 4 Minuten später war die Freude wieder verflogen. Nach einem Freistoß von der rechten Torauslinie kam ein Brunsbrocker frei zum Kopfball und erzielte unter leichter Mithilfe von Torhüter André Marquardt den Anschlusstreffer. In der Folgezeit verdiente sich der Gastgeber diesen Treffer aber redlich und André Marquardt sorgte in dieser Phase dafür, dass es mit der knappen 2:1-Führung in die Halbzeit ging. Die 2. Halbzeit begannen beide Teams so offensiv, wie sie aufgehört hatten. Die Brunsbrocker eröffneten den Torreigen in der 2. Halbzeit mit einem fulminanten Distanzschuss des Mannschaftsführers von halbrechts. Beide Teams suchten nun die Entscheidung. In der 48. Minute passte Nils Schmidt in den Lauf von Filmon Negasi (der zugegebener Weise leicht im Abseits stand), dieser ließ dem Brunsbrocker Keeper keine Chance und sorgte für die erneute Führung aus unserer Sicht. In der verbliebenen Zeit öffnete der Gastgeber die Abwehr und kassierte nur 6 Minuten später einen weiteren Treffer, dieses Mal regulär und wieder kam das präzise Zuspiel von Nils Schmidt. Jordy Pöppler umkurvte den Keeper und schob aus 10 m ein. Dieser Treffer bewirkte gleichzeitig bei einigen Brunsbrocker Spielern so etwas wie Resignation, und Filmon Negasi hätte in der Folgezeit für klare Verhältnisse hätte sorgen können , indem er dreimal freistehend vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte jedoch an diesem scheiterte. Auf der Gegenseite versagten dem Rechtsaußen der Brunsbrocker freistehend vor André Marquardt die Nerven und er schoss diesem den Ball in die Arme. Aufgrund der Schlussphase hatte sich unser Team den Sieg schließlich verdient. Es lief bereits die 72. Minute und jeder wartete auf den Schlusspfiff. Da fasste sich Finn Fröhlich ein Herz, nahm ein Zuspiel von Filmon Negasi auf, umdribbelte einen Gegenspieler, lief noch ein paar Schritte und schoss den Ball aus gut 25 m halblinks unter die Torlatte. Danach war Schluss. Sicherlich fiel der Sieg am Ende zu hoch aus, denn er spiegelt nicht die Klasse des Gegners wieder. Anders herum muss man allerdings auch unserer Mannschaft ein riesen Kompliment aussprechen. Denn 5 Spieler waren noch von letzter Woche angeschlagen und mit dem D-Jugendlichen Levent Coknez musste ein fremder Spieler integriert werden. Das alles hat die Mannschaft in hervorragender Weise kompensiert. Die Trainingsarbeit der vergangenen 3 ½ Jahre spiegelt sich deutlich im technischen und taktischen Verhalten der Mannschaft wieder. Die geringe Fluktuation innerhalb der Mannschaft in den vergangenen Jahren sorgt zudem dafür, dass die Mannschaft zu einer Einheit zusammengewachsen ist und alle Spieler einen hohen Ausbildungsstand erreicht haben. Nun fiebern Trainer und Mannschaft den restlichen drei Meisterschaftsspielen dieses Jahres entgegen, wobei die nächsten beiden Spiele beim SV 06 Lehrte und gegen den Tabellenzweiten JSG Wedemark schon richtungweisend im Hinblick auf die anvisierte Staffelmeisterschaft sein werden.
Torfolge:
0:1 Nico Müller (3., Freistoß von Nils Schmidt)
0:2 Nils Schmidt (20., Vorarbeit Filmon Negasi)
1:2 24. Minute, Kopfballtor nach Freistoß von re.
2:2 41. Minute, Schuss aus 25 m halbrechts
2:3 Filmon Negasi (48., Vorarbeit Nils Schmidt)
2:4 Jordy Pöppler (54., Vorarbeit Nils Schmidt)
2:5 Finn Fröhlich (70.+2, Vorarbeit Filmon Negasi)
Beste Spieler: Paul Lange, Nils Schmidt, Jordy Pöppler, Finn Fröhlich, Tim Skawran und Levent Coknez (D-Junioren)
24.10.2011
Bundesliganachwuchsturnier am 23.10.2011
Nach Siegen gegen VfL Osnabrück, Werder Bremen und den Niendorfer TSV beendet unser Team den hochkarätigen U14-Herbstcup mit einem tollen 3. Platz!
Der heutige Sonntag wird allen Spielern, Eltern und Verantwortlichen unserer U15 lange in Erinnerung bleiben. Trainer und Spieler der Bundesliganachwuchszentren Hannover, Bremen, Wolfsburg, Paderborn und Osnabrück, sowie der beiden Spitzenteams VfB Oldenburg und Niendorfer TSV/Hamburg und zahlreiche Zuschauer, sorgten bei strahlendem Sonnenschein für eine beeindruckende Atmosphäre. Und obwohl von den verbliebenen 14 Spielern unseres Teams nur 12 Spieler anwesend waren (Tim Lukas Everding befindet sich im Urlaub und Torhüter Noel Sousa Gonzalez hat einen Mittelfingerbruch), gingen alle Spieler an ihre körperlichen Grenzen, um am Ende mit einem phantastischen 3. Platz bei diesem hochkarätigen C-Junioren-Turnier belohnt zu werden. Auf Wunsch einiger teilnehmender Mannschaften wurde die Spielzeit im Vorfeld auf 30 Minuten je Partie festgelegt. Somit hatten alle Teams mit den 3 Gruppenspielen und einem Platzierungsspiel mindestens 120 Minuten Spielzeit. Hinzu kamen für die beiden Erstplatzierten Teams aus der Gruppenphase weitere 30 Minuten für das Halbfinale. Das wir als Kreisligist mit unserem kleinen Kader in der Gruppe A mit Werder Bremen, VfL Osnabrück und VfB Oldenburg Gruppensieger werden würden und insgesamt 150 Minuten Spielzeit sowie zwei Elfmeterschießen vor uns hatten, ahnte am frühen Sonntagmorgen noch niemand. Der erste Gegner VfL Osnabrück (aktuell in der Landesliga Weser-Ems) war anfangs sichtlich überrascht von unserer offensiven Taktik und lag bereits nach 10 Minuten durch Tore von Jordy Pöppler und zweimal Filmon Negasi mit 3:0 hinten. Zwar konnte der VfL in der 23. Minute den Anschlusstreffer erzielen, zu mehr langte es am Ende in der dann ausgeglichenen Partie jedoch nicht mehr, so dass die ersten drei Punkte in der Gruppenphase unter Dach und Fach waren. Die gesamte Altwarmbüchener Mannschaft zeigte sich in dieser Partie in einer konzentrierten und technisch brillanten Verfassung. Das zweite Gruppenspiel gegen das zuvor ebenfalls siegreiche Team von Werder Bremen war dann bereits der „Fahrschein" für das Halbfinale. In diesem Spiel zeigten sich unsere Jungs erwartungsgemäß nervös vor dem großen Namen. Bereits nach 3 Minuten ging Werder Bremen dann auch in Führung, weil Torhüter André Marquardt sich beim Herauslaufen verschätzte. Angesichts der erwarteten Niederlage verlor unsere Mannschaft nach und nach ihre Hemmungen und erzielte in der 13. Minute den Ausgleich. Paul Lange hatte Nils Schmidt freigespielt, der in profihafter Manier den Torhüter umspielte und den nachsetzenden Verteidigern mit seinem Schuss keine Chance ließ. Danach rannte und spielte unser Team wie im Rausch. In der 15. Minute bereitete Jordy Pöppler das 2:1 durch Filmon Negasi vor. Der in fast allen Spielen überragende Filmon Negasi sorgte in der 25. Minute auf Pass von Immanuel Thamm sogar für das fast sensationelle 3:1. Zwei Minuten vor Schluss gelang Werder Bremen nach einem Freistoß der Anschlusstreffer, der gegen eine nun aufopferungsvoll kämpfende Altwarmbüchener Mannschaft jedoch zu spät kam. Dieser 3:2 Sieg bedeutete nicht nur das Erreichen des Halbfinales, er wird sicherlich auch in die Geschichte des Altwarmbüchener Jugendfußballs eingehen. Man muss sich vorstellen, dass die U14 von Werder Bremen Tabellenführer der Verbandsliga Bremen mit nur 4 Gegentoren in 7 Spielen ist und im gesamten Turnier in der normalen Spielzeit keinen weiteren Gegentreffer zuließ. Man darf schon ein wenig stolz sein zumal jeder Zuschauer sehen konnte, dass Werder Bremen gegen unsere Jungs ein tolles Spiel lieferte und durchaus auch hätte gewinnen können. Egal, das Halbfinale war erreicht und das letzte Gruppenspiel gegen den VfB Oldenburg stand an. Hier ging es darum, ob unser Team als Gruppensieger gegen den Zweiten der Gruppe B antreten würde. Anders als gegen den VfL Osnabrück, den man bereits vor 2 Jahren in der Halle besiegen konnte, standen in den bisherigen drei Vergleichen gegen den VfB Oldenburg 2 Unentschieden und eine Niederlage zu Buche. Der VfB Oldenburg (aktuell 2. der Bezirksliga Weser-Ems) musste und wollte ganz offensichtlich dieses Spiel mit 3 Toren Unterschied gewinnen, um wenigsten noch um Platz 5 und 6 spielen zu können. Um es vorweg zu nehmen, unsere Jungs waren nach den Spielen gegen Osnabrück und Werder Bremen offensichtlich an ihre Leistungsgrenze gegangen und sichtbar erschöpft. Trotz der etwas glücklichen 1:0-Führung nach 4 Minuten infolge eines Eckballes fand unser Team zu keiner Zeit in das Spiel. Die eigentlich körperlich unterlegenen Oldenburger machten dieses Defizit mit Einsatzwillen und enormer Laufleistung wett. Zudem besaßen sie mit dem Spieler Loic Schröder einen großen, wuchtigen Stürmer, der 30 Minuten lang sämtliche Altwarmbüchener Defensivspieler beschäftigte und nach 18 Minuten Gegenwehr die 1:3-Niederlage einleitete. Am Ende rief das Spiel Erinnerungen wach an die 10:2-Niederlage in der Saisonvorbereitung beim SC Paderborn. Auch dieses Team bestand durchweg aus kleineren, dafür aber wendigen, laufstarken und spieltechnisch starken Spielern, die unseren Spielern arge Probleme bereiteten. Das Aluminium und ein starker André Marquardt im Tor verhinderten letztlich ein mögliches Debakel gegen den VfB. In diesem Spiel verletzte sich zudem noch der bis dahin stark spielende Außenverteidiger Jan Rohde am Fuß, so dass für die restlichen beiden Spiele kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand. Weil Werder Bremen parallel „nur" 1:0 gegen den VfL Osnabrück gewann, reichte das Torverhältnis von 7:6 gegenüber Werder Bremen mit 4:3 Toren zu dem überraschenden Gruppensieg. Nach den anstrengenden Gruppenspielen wartete erst einmal das leckere, von Heinz von Heiden gesponserte, Nudel-Buffet auf die Spieler. Ein riesen Kompliment an unsere Wirtsleute Klaus Nitschke und Nicole Bange, die diese große organisatorische Herausforderung (4 Teams mussten gleichzeitig versorgt werden) hervorragend meisterten ! Nach dem Essen standen zunächst die Halbfinalspiele an. Dort war Hannover 96 unser Gegner. Der Tabellenführer der Landesliga Hannover gewann zwar gegen den späteren Gruppensieger Niendorfer TSV mit 2:0, musste sich aber in den Spielen gegen den VfL Wolfsburg (1:1) und gegen den SC Paderborn (1:1) mit einem Unentschieden begnügen und hatte am Ende einen Punkt weniger als die Hamburger auf dem Konto. Auch wenn die verbliebenen 11 Spieler physisch in keiner guten Verfassung mehr waren, war kein Spieler dabei, der sich nicht auf das Match gegen den hannoverschen Vorzeigeverein freute. Wie schon gegen Werder Bremen sorgte der zwischenzeitlich ebenfalls angeschlagene André Marquardt in der 10. Minute dafür, dass der Favorit in Führung gehen konnte. Eine von der Torlatte ins Feld zurückspringende „Bogenlampe" rutschte ihm aus den Händen, ein in der Nähe wartender Stürmer der 96er reagierte blitzschnell und netzte ein. Danach bestimmte Hannover 96 weiterhin das Spielgeschehen, scheiterte aber bei weiteren Torchancen an dem nun wieder sehr gut reagierenden André Marquardt im Altwarmbüchener Tor. Angesichts der immer mehr nachlassenden Kräfte unserer Spieler grenzte der Ausgleichstreffer schon an ein Wunder. Der immer noch agile Filmon Negasi tanzte in der 18. Minute drei 96-Spieler im Mittelfeld aus und schickte Jordy Pöppler auf die Reise, der freistehend mit einem wuchtigen Schuss aus 10 m in die Tormitte für das vielumjubelte 1:1 sorgte. Tiefer gestaffelt erwarteten unsere Jungs die letzten 12 Minuten das Powerplay der Gäste, profitierten jedoch davon, dass auch Hannover 96 dem anstrengenden Turnierverlauf Tribut zollen musste. Pässe und Torschüsse kamen letztlich zu ungenau, und unser Team kämpfte sich in das anstehende Elfmeterschießen. Dort waren die Gäste einfach erfahrener und zogen bei nur einem verschossenen Elfmeter mit 5:4 ins Finale ein. Nach diesem erneut respektvollen aber glücklosen Auftritt verhieß das abschließende Spiel um Platz 3 und 4 gegen das Überraschungsteam des Niendorfer TSV (0:2 gegen Werder Bremen im anderen Halbfinale verloren) nichts Gutes. Vor diesem letzten Spiel ging auch Physiotherapeutin Elke Schinowski an ihre Grenzen, als sie neben der Turnierorganisation noch die angeschlagenen Spieler behandelte. Aber sie leistete wieder einmal hervorragende Arbeit, denn alle 11 verbliebenen Spieler standen im letzten Spiel wieder auf dem Platz. Trainer und Mannschaft verständigten sich vor diesem Spiel auf ein nicht eingeübtes defensiveres 3-6-1-System, um kein Debakel zu erleiden. Zugegeben, Verantwortliche und Eltern waren doch überrascht, dass unser Team anfangs das Spiel machte und sich gleich drei hochprozentige Torchancen erarbeitete. Mangels fehlender Konzentration wurden diese sehr guten Torchancen jedoch vergeben und erst in der 14. Minute fiel das erlösende 1:0. Die Entstehung des Tores sorgte allerdings für Unmut bei den Gästen und im weiteren Verlauf des Spieles für enorme Hektik. Grund war ein schnell ausgeführter Schiedsrichterball. Unser Team war vor dem Pfiff des Schiedsrichters aufgrund einer Verletzungsunterbrechung im Ballbesitz gewesen. Der Schiedsrichter setzte den Schiedsrichterball fort, ohne dass ein Hamburger Spieler in ballbesitz kommen konnte. Immanuel Thamm reagierte schnell und spielte Filmon Negasi frei, der den Niendorfer Keeper mit einem Heber überlistete. Natürlich hätte man als gastgebender Verein dieses „Schiedsrichter-Geschenk" nicht annehmen müssen. Aber mal ehrlich, man kann doch einem jungen Spieler nicht vorwerfen, dass er in diesem Moment und nach 134 absolvierten Spielminuten daran denken muss, dass der TuS Altwarmbüchen Gastgeber eines Bundesliganachwuchsturnieres ist und anstandshalber Gastgeschenke ausschlagen muss. Abgesehen davon, gehört es im Leistungsfußball zur Ausbildung eines jungen Spielers, Situationen schnell und richtig zu erkennen, um erfolgreich zu sein. Dazu gehören schnell ausgeführte Freistöße gegen eine ungeordnete Abwehr, ebenso aber auch ein schnell ausgeführter Schiedsrichterball. Bei anderen Teams hätte man gesagt, dass wäre „abgezockt", bei uns war es unsportlich. Am Ende mobilisierten die Niendorfer noch einmal alle Kräfte und durften 4 Minuten vor Schluss gegen kräftemäßig nachlassende Altwarmbüchener noch den Ausgleichstreffer bejubeln. Auch wenn das Spiel keinen Sieger verdient hatte, musste das anschließende Elfmeterschießen über den 3. und 4. Platz entscheiden. Wie gegen Hannover 96 lagen wir auch hier bis zum letzten Schützen mit einem Fehlschuss hinten Nico Müller, Marco Lilienblum, Filmon Negasi und Nils Schmidt hatten bis dahin getroffen. Ein Lattenschuss des letzten Niendorfer Schützen sorgte für eine spannende Verlängerung. Wieder verschossen wir den ersten Elfmeter, der nächste Hamburger schoss dann jedoch neben das Tor. Als alle Altwarmbüchener Feldspieler einmal geschossen hatten, hielt André Marquardt beim Stande von 9:8 den entscheidenden Elfmeter und sorgte damit für den glücklichen aber in jedem Fall sportlich herausragenden 3. Platz bei diesem hochkarätigen Großfeldturnier. Riesen Kompliment natürlich auch an den Niendorfer TSV, der im Feld der sogenannten „Großen" ein tolles Turnier spielte und zu keiner Zeit einen Notnagel für den „ausgefallenen" Hamburger SV darstellte. Das Turnier gewann schließlich die U14 von Hannover 96 in einem 30-minütigem Elfmeter-Krimi mit 13:12 gegen Werder Bremen (siehe auch http://altwarmbuechen-kicker.de/turniere-1/saison-2011-2012/heinz-von-heiden-u14-herbstcup-2011/).
Die Siege gegen den VfL Osnabrück und Werder Bremen, sowie das Unentschieden nach 30 Minuten gegen Hannover 96, werden hoffentlich für einen weiteren Schub im Hinblick auf die letzten drei Meisterschaftsspiele in diesem Jahr geben. Obwohl nach diesem anstrengenden Turnier das Dienstag-Training zugunsten eines weiteren Regenerationstages weichen muss und dann nur noch einmal Krafttraining sowie ein Lauftest in dieser Woche anstehen, erhofft sich Trainer Martin Schinowski für das Testspiel am kommenden Samstag beim noch ungeschlagenen Verdener Kreisligisten JSG Brunsbrock U15 weitere positive spielerische Effekte aus diesem Turnierwochenende. Allerdings fehlt dann zusätzlich noch Chris Haveland urlaubsbedingt, so dass bislang nur 11 Spieler für diesen Leistungstest zur Verfügung stehen.
08.10.2011
TSV Berenbostel - SG I./Altwarmbüchen U15
0:1 (0:0)
Weil der angesetzte Schiedsrichter wieder einmal nicht erschien, pfiff ein Unparteiischer des TSV Berenbostel. An dieser Stelle muss unbedingt erwähnt werden, dass sich der Schiedsrichter allen Befürchtungen zum Trotz der hervorragenden Leistung beider Teams anschloss und erheblich dazu beitrug, dass es auf beiden Seiten nicht einen einzigen Grund für Beschwerden gab. Klasse ! Torhüter André Marquardt spielte heute wieder von Anfang an und war ein sicherer Rückhalt. Weil Tim Lukas Everding aus familiären Gründen fehlte, begann Finn Fröhlich auf der rechten Angriffseite. Finn machte seine Sache sehr gut, musste aber in der 2. Halbzeit mit Tim Skawran tauschen. Wie schon gegen Engelbostel hatte der Gastgeber in der 1. Halbzeit die große Chance in Führung zu gehen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld und einem Stellungsfehler in der Abwehr lief ein Berenbosteler Stürmer in der 10. Minute alleine auf Torhüter André Marquardt zu. Dieser konnte den satten Schuss 14 m vor dem Tor jedoch spektakulär festhalten. In der 1. Halbzeit blieben die Berenbosteler mit ihren schnellen Stürmern immer wieder gefährlich bei Kontern, ohne sich jedoch weitere Großchancen erspielen zu können. Aber auch die Berenbosteler Abwehr ließ nur wenige Tormöglichkeiten zu. Grund war heute in erster Linie wieder einmal der fehlende Abschluss unserer Spieler. Bis zum gegnerischen Strafraum lief der Ball teilweise vorbildlich durch die eigenen Reihen, aber anstatt abzuschließen, wurde immer noch ein Mitspieler oder der starke Schussfuß gesucht. Die besten Torchancen hatte unser Team dann auch bei Distanzschüssen. Einen von Immanuel Thamm geschossenen und zweimal abgefälschten 30m-Schuss parierte der gegnerische Keeper ebenso spektakulär wie zuvor André Marquardt. Auch Paul Lange und Jordy Pöppler hatten Pech mit ihren Schüssen, so dass es verdientermaßen mit 0:0 in die Pause ging. In der 2. Halbzeit hatte unser Team dann den Gegner weitestgehend im Griff und machte das Spiel. Die ersten 5 Minuten enteilte Tim Skawran seinem Gegenspieler gleich dreimal, der letzte Pass kam jedoch noch zu ungenau. Ein Angriff nach dem nächsten rollte nun Richtung Berenbosteler Tor. Das Abwehrbollwerk hielt jedoch. Auch in der 55. Minute, als Immanuel Thamm einen Freistoß aus 25 m an die Latte hämmerte. Aber auch der sehr gute Berenbosteler Keeper sorgte mit sehr gutem Stellungsspiel dafür, dass das Spiel bis zum Schluss spannend blieb. 11 Minuten vor Schluss wechselten unsere drei Stürmer auf Kommando ihre Position. Tim Skawran spielte nun links, Filmon Negasi im Zentrum und Jordy Pöppler rechts. Der Wechsel führte bereits eine Minute später zum entscheidenden Tor. Nils Schmidt spielte Jordy Pöppler auf halbrechts traumhaft frei, dieser enteilte seinem Gegenspieler und schob den Ball am herauslaufenden Keeper vorbei ins Tor. Damit war der Bann gebrochen und der Gegner ergab sich seinem Schicksal. Zwei gute Torchancen wurden danach noch leichtfertig vergeben, am Ende störte dass aber niemanden mehr. Einerseits mag der Sieg etwas glücklich gewesen sein, weil er relativ spät zustande kam, sieht man aber das gesamte Spiel, war es ein verdienter Sieg. Fast alle Altwarmbüchener Spieler verdienten sich dann auch ein Sonderlob. Sei es die 3er-Abwehr um Marco Lilienblum, Immanuel Thamm und Jan Rohde, das Mittelfeld mit Chris Haveland, Paul Lange und dem technisch starken Nils Schmidt, die neben ihren kämpferischen Fähigkeiten viel Laufarbeit verrichteten und unermüdlich Lücken in die gegnerische Abwehr rissen, oder der läuferisch und technisch wieder einmal glänzend aufgelegte Filmon Negasi im Angriff, der trotz Sonderbewachung mehrfach erst am Gästekeeper oder der vielbeinigen Abwehr scheiterte. Ein großes Lob natürlich auch an den Gastgeber, der taktisch diszipliniert und mit Leidenschaft gespielt hatte, am Ende auch nur knapp an einem Teilerfolg vorbeischrammte. Es muss jedoch unbedingt klargestellt werden, dass unser Team sich heute keinesfalls blamiert und trotz des knappen Ergebnisses ein tolles Spiel abgeliefert hat. Endlich wurden wir als Mannschaft auch einmal gefordert. Unser Team bewies jedoch Geduld und wurde am Ende mit dem 8. Sieg im achten Spiel belohnt. Dazu blieb die Abwehr die letzten 6 Spiele ohne Gegentor. Weil Verfolger Wedemark auch noch überraschend in Engelbostel patzte, gehen wir nun mit 4 Punkten Vorsprung in die Herbstferien, wo als nächstes Highlight am 23.10. das Bundesliganachwuchsturnier mit den U14-Teams des VfL Wolfsburg, Hannover 96, Werder Bremen, SC Paderborn, VfL Osnabrück, VfB Oldenburg und dem Niendorfer TSV Hamburg ansteht. Bis dahin wünschen die Verantwortlichen der U15 allen Spielern mit ihren Familien erst einmal erholsame Ferien !!!
Torfolge: 0:1 Jordy Pöppler (60., Vorarbeit von Nils Schmidt)
Beste Spieler: fast alle (geschlossene Mannschaftsleistung)
1.10.2011
SG I./Altwarmbüchen U15 – Heesseler SV II
6:0 (4:0)
Das heutige Spiel war ein reiner Arbeitssieg. Torhüter Noel Sousa Gonzalez, der einen Tag vorher Geburtstag hatte und heute den verletzten André Marquardt im Tor vertrat, verlebte einen ruhigen Nachmittag. Bei hochsommerlichen Temperaturen erwischte unser Team einen hervorragenden Start und hatte das Spiel bereits nach 7 Minuten entschieden. Danach stellte sich das Team des Heesseler SV besser auf unser körperlich sowie läuferisch überlegenes Team ein und machte die Räume enger. In der Folgezeit stellte sich unserem Team die Herausforderung, das Spiel machen zu müssen. Dies war gegen die dicht gestaffelt stehende, lauffreudige Heesseler Mannschaft nicht so einfach. Die Gäste griffen den Ballbesitzer immer mit 2-3 Spieler gleichzeitig an und störten so in der Folgezeit immer wieder erfolgreich den Spielfluss. Immanuel Thamm hatte heute mehr Glück mit seinen Solos und erzielte hierdurch immerhin zwei Treffer. In der 2. Halbzeit brachten Tim Skawran und Finn Fröhlich zwar etwas mehr Schwung über die rechte Angriffseite, es mangelte jedoch meistens an dem letzten finalen Pass. Nach dem 5:0 versuchte es unser Team gegen die vielbeinige Gäste-Abwehr mit der Brechstange. Dies war natürlich das falsche Mittel gegen ein aufopferungsvoll kämpfendes HSV-Team, welches auf keinen Fall mit einer zweistelligen Niederlage nach Hause fahren wollte. Bei unseren wenigen gelungenen Aktionen in der 2. Halbzeit verhinderte dann die Latte oder der Heesseler Keeper mit spektakulären Paraden eine höhere Niederlage. Kurz vor Schluss konnte sich Nils Schmidt nach einem Einwurf im Strafraum durchsetzen und setzte mit einem Flachschuss den Schlusspunkt unter ein allenfalls durchschnittliches C-Jugendspiel. Abgesehen von den ungewohnt hohen Temperaturen merkte man heute schon, dass es in Zukunft immer schwieriger wird, dominant zu spielen. Die Gegner kennen inzwischen unser Team und spielen aus einer verstärkten Defensive, was eine vermehrte Laufbereitschaft fordert. An diesem Punkt und natürlich auch am Abschluss wird das Team von Trainer Martin Schinowski in den kommenden Wochen verstärkt arbeiten.
Torfolge:
1:0 Filmon Negasi (4., Vorarbeit Jan Rohde)
2:0 Jordy Pöppler (5., Vorarbeit Filmon Negasi)
3:0 Immanuel Thamm (7., Distanzschuss nach vorangegangenem Solo)
4:0 Immanuel Thamm (28., Vorarbeit Nils Schmidt)
5:0 Jordy Pöppler (37., Vorarbeit Immanuel Thamm)
6:0 Nils Schmidt (69., Vorarbeit Tim Skawran)
Bester Spieler: Immanuel Thamm
28.09.2011
MTV Engelbostel-Schulenburg - SG I./Altwarmbüchen U15
0:11 (0:2)
Mit dem Sieg in Engelbostel bleibt unser Team im gesamten Monat September ohne Gegentor. 51:0 Tore in 5 Spielen stehen am Ende zu Buche, darunter das 3:0 gegen Landesligist TSV Limmer. Dennoch muss man heute insbesondere dem Team des MTV Engelbostel Respekt zollen, denn sie zeigten in der 1. Halbzeit, warum sie gegen den Titel-Mitkonkurrenten TSV Haimar-Dolgen nur mit 1:3 unterlegen waren. Erfrischend offensiv störte der Gastgeber unser Team schon beim Spielaufbau. Zwar stand die Altwarmbüchener Abwehr sicher und ließ zunächst auch keine Torchancen zu, aber auch die Gästeabwehr hatte unsere 3 Stürmer zumindest ansatzweise gut im Griff. Über ein verbessertes Zusammenspiel ergaben sich aber dann doch die ersten Torchancen, wovon Tim Skawran in der 17. Minute eine zu nutzen wusste. Obwohl nun das Zusammenspiel besser funktionierte, hielt der Gastgeber das Tempo erstaunlich hoch und sorgte damit für eine spannende, ja ausgeglichene 1. Halbzeit. Vor und nach dem 1:0 tauchte auch wieder die schon fast vergessene Abschlussschwäche auf, die unserem Team beinahe schon gegen Haimar-Dolgen zum Verhängnis wurde. In der 27. Minute sorgte dann Jordy Pöppler per Abstauber für das aus unserer Sicht beruhigende 2:0. Unmittelbar danach war es beinahe passiert. Der ansonsten sichere Jan Rohde spielte unter Bedrängnis einen Gegenspieler am eigenen 16er an, der MTV-Stürmer vergab jedoch knapp. Damit ging es mit einem für den MTV Engelbostel achtbaren 0:2 in die Pause. Hier forderte Trainer Schinowski sein Team auf, den Druck über die Außenstürmer zu erhöhen und vor dem Tor zielstrebiger zu agieren. Dies gelang auch, weil der MTV in der 2. Halbzeit nicht nur seinen bis dahin sehr guten Torhüter wechselte, sondern auch kräftemäßig der starken 1. Halbzeit Tribut zollen musste. Als dem nun „aufdrehenden" Filmon Negasi bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff das 3:0 gelang, spielte sich unser Team in einen wahren Rausch und fegte den Gastgeber förmlich vom Platz. Finn Fröhlich gelang bereits 4 Minuten nach seiner Einwechslung ein Treffer und auch der 2. Keeper Noel Sousa Gonzalez kam zwei Tage vor seinem Geburtstag zu einem weiteren Einsatz. Hervorragend war in der 2. Halbzeit neben dem erhöhten kämpferischen Einsatz vor allem die Laufbereitschaft des gesamten Altwarmbüchener Teams, die auch nach dem 5. Treffer von Jordy Pöppler nicht endete und somit zum 4. zweistelligen Sieg im 6. Meisterschaftsspiel führte. Dass Nils Schmidt Mitte der 2. Halbzeit mit einem Strafstoß an dem Engelbosteler Keeper scheiterte und Verteidiger Immanuel Thamm mehrfach kurz vor einem Torerfolg abgeblockt wurde, störte am Ende niemanden. Wieder einmal hatte die Mannschaft erfolgreich versucht, dominant zu spielen und dennoch keinen Gegentreffer hinzunehmen. Am kommenden Wochenende ist die 2. C des Heesseler SV an der Altwarmbüchener Seestraße zu Gast. Der Heesseler SV tritt mit dem jüngeren Jahrgang an und ist für sein Potential an technisch guten Spielern bekannt. Trainer Schinowski erwartet daher auch ein spielerisch ansprechendes Niveau und hochmotivierte Altwarmbüchener Spieler, denn bislang gelang seiner Mannschaft in den vergangenen Jahren noch kein Punktgewinn gegen ein Team des Heesseler SV.
Torfolge:
0:1 Tim Skawran (17., Vorarbeit Paul Lange)
0:2 Jordy Pöppler (27., Vorarbeit Filmon Negasi)
0:3 Filmon Negasi (36., Vorarbeit Nils Schmidt)
0:4 Filmon Negasi (38., Vorarbeit Immanuel Thamm)
0:5 Jordy Pöppler (45., Vorarbeit Nils Schmidt)
0:6 Finn Fröhlich (49., Vorarbeit Immanuel Thamm)
0:7 Jordy Pöppler (54., Vorarbeit Immanuel Thamm)
0:8 Jordy Pöppler (59., Vorarbeit Filmon Negasi)
0:9 Jordy Pöppler (65., Vorarbeit Tim Skawran)
0:10 Filmon Negasi (67., Vorarbeit Nico Müller)
0:11 Filmon Negasi (70., Vorarbeit Nils Schmidt)
Beste Spieler: Immanuel Thamm und Filmon Negasi
24.09.2011
TSV Mühlenfeld - SG I./Altwarmbüchen U15
0:15 (0:5)
Nachdem sich die Spieler Alexander Gruhn und Loran Bilmez Anfang der Woche entschieden hatten, bis auf weiteres für den FC Neuwarmbüchen als Gastspieler weiterzuspielen, musste gegen das Tabellenschlusslicht eine neue Angriffsformation getestet werden. So begannen in der 1. Halbzeit Chris Haveland und Filmon Negasi als Außenstürmer, während in der 2. Halbzeit Finn Fröhlich und Tim Lukas Everding diese Aufgabe wahrnahmen. Nach dem Spiel war Trainer Martin Schinowski allerdings nicht schlauer. Zwar leistete der Gegner mehr Gegenwehr als vor 2 Wochen der TSV Stelingen beim 15:0-Sieg und konnte das Ergebnis bis 17 Minuten vor Schluss noch angenehm gestalten, dann ließen aber offensichtlich die Kräfte des Gastgebers nach und unsere Mannschaft erzielte die restlichen 8 Treffer fast im 2-Minuten-Takt. Erfreulich dabei war wieder die Vielzahl der Torschützen. Sogar Jan Rohde aus der 3er-Abwehrkette (!) erzielte drei Treffer in der Schlussphase durch Sololäufe. Auf der anderen Seite fehlte dem wieder einmal überragend spielenden Außenverteidiger Immanuel Thamm das Schussglück. Dieses hatten hingegen die beiden grandios aufspielenden Mittelfeldspieler Filmon Negasi und Nils Schmidt, die gegen den sehr kleinen Mühlenfelder Torhüter mit Fernschüssen erfolgreich waren. Der eingewechselte Tim Lukas Everding war mit zwei Toren und drei Assists der effektivste, der insgesamt vier getesteten Angreifer. Aber auch Chris Haveland, Tim Skawran und Finn Fröhlich zeigten durchaus positive Ansätze. Hinten ließ die Abwehr um Marco Lilienblum, Jan Rohde und Immanuel Thamm lediglich 3 Fernschüsse zu, die unserem Torhüter André Marquardt jedoch keine Probleme bereiteten.
Beim Montag-Training steht die Suche nach zwei Außenstürmern im Mittelpunkt, bevor es dann am Mittwoch mit dem Nachholspiel beim MTV Engelbostel-Schulenburg und am Samstag gegen die spielstarke Mannschaft des Heesseler SV II weitergeht. Auch mit nur noch 12 Feldspielern ist die Motivation im Team derzeit ungebrochen, was gerade bei den hohen Siegen nicht immer selbstverständlich ist. Zu Überheblichkeit besteht auch kein Anlass, denn die starken Gegner kommen erst noch.
Torfolge:
0:1 Nils Schmidt (7., Vorarbeit von Jordy Pöppler)
0:2 Jordy Pöppler (10., Vorarbeit von Filmon Negasi)
0:3 Jordy Pöppler (14., Vorarbeit von Filmon Negasi)
0:4 Jordy Pöppler (21., Solo nach abgefangenem Pass)
0:5 Tim Skawran (32., Vorarbeit von Nils Schmidt)
0:6 Nils Schmidt (39., Vorarbeit von Finn Fröhlich)
0:7 Tim Lukas Everding (45., Vorarbeit von Nils Schmidt)
0:8 Finn Fröhlich (53., Vorarbeit von Nils Schmidt)
0:9 Tim Lukas Everding (55., Vorarbeit von Nils Schmidt)
0:10 Paul Lange (56., Vorarbeit von Tim Lukas Everding)
0:11 Jan Rohde (59., Vorarbeit von Jordy Pöppler)
0:12 Jan Rohde (59., Vorarbeit von Nils Schmidt)
0:13 Filmon Negasi (66., Vorarbeit von Paul Lange)
0:14 Filmon Negasi (67., Vorarbeit von Tim Lukas Everding)
0:15 Jan Rohde (70., Vorarbeit von Tim Lukas Everding)
Beste Spieler: fast alle (geschlossene Mannschaftsleistung)
15.09.2011
SG I./Altwarmbüchen U15 – TSV Krähenwinkel-Kaltenweide
7:0 (4:0)
Am 4. Spieltag der noch jungen Meisterschaftssaison stand das erste Derby an. Gegner TSV KK ließ am vergangenen Montag mit einem 7:1-Sieg gegen BG Elze aufhorchen, so dass unser Team gewarnt war. In den letzten beiden Spielen (einschl. des Testspiels gegen den TSV Limmer) hatte unser Team sein Defensivverhalten verbessern können. Die schnelle Balleroberung und die Verbesserung des Kombinationsspiels war auch heute der Themenschwerpunkt des Spiels. Bei unserem Team fehlten erneut Tim Lukas Everding (noch krank) sowie Finn Fröhlich (Klassenfahrt).
Für Finn begann unser einziger „98er“ Chris Haveland im rechten Mittelfeld, der vorweggenommen ein gutes Spiel ablieferte und sogar ein Tor schoss.
Augenscheinlich hatte der Gegner zu Beginn zu viel Respekt, denn schon nach 3 Minuten stand es 2:0 und nach 8 Minuten war mit dem 3:0 bereits die Vorentscheidung gefallen. Alle drei Tore schoss Jordy Pöppler, der die Tipps für einen verbesserten Torabschluss scheinbar verinnerlicht hatte und im Laufe des Spiels noch zwei weitere Tore erzielte. Ebenfalls in blendender Verfassung befand sich Außenstürmer Alexander Gruhn, der heute seine Schnelligkeit ausnutzte und drei Tore vorbereitete. Auf der anderen Seite verlebte André Marquardt einen ruhigen Abend. Lediglich drei Fernschüsse ließ die souveräne Abwehr um Marco Lilienblum, Immanuel Thamm, Jan Rohde und Nico Müller während der gesamten 70 Minuten zu, die zudem noch eine sichere „Beute“ von Torhüter André Marquardt wurden. Man kann nicht sagen, dass sich Krähenwinkel abschießen ließ. Ab der 20. Minute und insbesondere nach der Pause versuchten die jungen „Krähen“ mit verstärktem Körpereinsatz das Spiel offener zu gestalten und gingen konsequenter in die Zweikämpfe, jedoch ohne dass es dabei unfair zuging. Dennoch sorgten viele Nicklichkeiten und die tiefer stehende Krähenwinkeler Abwehr in der 2. Halbzeit dafür, dass das Spiel zusehends verflachte. Nach der Auswechslung von Jordy Pöppler in der 58. Minute mangelte es zudem am zielstrebigen Torabschluss und auch der gute Krähenwinkeler Torhüter war maßgeblich daran beteiligt, dass der Sieg am Ende nicht zweistellig ausfiel.
Nach dem heutigen Spiel tritt erst einmal eine kurze Spielpause ein, da das Meisterschaftsspiel beim MTV Engelbostel um 1 Woche verlegt wurde. Weiter geht es dann am 24.9. mit dem Meisterschaftsspiel beim TSV Mühlenfeld, der mit 0 Punkten am Ende der Tabelle steht. Angesichts der Dominanz, mit der unser Team derzeit in der Kreisliga zu Werke geht, wird es zunehmend schwerer, dass hohe Niveau der einzelnen Spieler zu halten. Für Testspiele lässt der viel zu volle Rahmenspielplan keinen Spielraum. Aber auch diese Momente gehören zur Weiterentwicklung eines jungen Spielers dazu. Und mit dem TSV Berenbostel, dem SV 06 Lehrte und der JSG Wedemark warten ab Oktober zumindest noch drei spielstarke Mannschaften auf unser Team, die uns dann sicherlich etwas mehr fordern werden.
Torfolge:
1:0 Jordy Pöppler (2., Vorarbeit Filmon Negasi)
2:0 Jordy Pöppler (3., Vorarbeit Nils Schmidt)
3:0 Jordy Pöppler (8., Vorarbeit Alexander Gruhn)
4:0 Jordy Pöppler (19., Vorarbeit Immanuel Thamm)
5:0 Chris Haveland (45., Vorarbeit Alexander Gruhn)
6:0 Immanuel Thamm (55., Vorarbeit Alexander Gruhn)
7:0 Jordy Pöppler (57., Vorarbeit Nils Schmidt)
Beste Spieler: Marco Lilienblum, Immanuel Thamm, Alexander Gruhn, Jordy Pöppler
10.09.2011
Testspiel SG I./Altwarmbüchen U15 – TSV Limmer
3:0 (1:0)
Nachdem die ersten drei Meisterschaftsspiele in der Kreisliga erfolgreich absolviert wurden, ergab sich nun am spielfreien Wochenende wieder die Gelegenheit, gegen einen Landesligisten zu testen. Dem heutigen Gegner TSV Limmer war man vor 1 Jahr noch sang und klanglos mit 0:7 unterlegen. Unsere Mannschaft sollte in diesem Spiel versuchen, die im Training geübten technischen und taktischen Aspekte unter erhöhtem Gegnerdruck anzuwenden. Bei den Gastgebern fehlte lediglich Tim Lukas Everding krankheitsbedingt. Die Mannschaft von Trainer Onur Köse hingegen trat laut Aussage des Trainers ohne 6 Stammspieler an, weswegen das Spiel letztlich zu einer recht einseitigen Angelegenheit wurde. Als Filmon Negasi in der 34. Minute nach präziser Flanke von Nils Schmidt den Ball per Kopf mit voller Wucht ins Gästetor beförderte, war die letzte Nervosität „weggewischt“. Auch in der 2. Halbzeit beherrschte unser Team den Gegner größtenteils und baute den Vorsprung Mitte der 2. Halbzeit nach einer Ecke von Nils Schmidt aus. Die Gäste hatten danach Ihre zweite und größte Torchance im Spiel nach einer Ecke. Der Ball verfehlte jedoch knapp das Tor. 5 Minuten vor Schluss gerieten Jordy Pöppler und der überragende Gästetorwart aneinander, was der sichere Schiedsrichter Matthias Bohn mit einer Zeitstrafe für beide ahndete. Der Ersatzkeeper der Limmeraner konnte den Stammtorhüter nicht gleichwertig ersetzen und musste zwei Minuten später nach einem Flachschuss von Filmon Negasi ebenfalls hinter sich greifen.
Vom Ergebnis her ging der Sieg in Ordnung. Gleichwohl wurden auch heute wieder viele gute Torchancen ausgelassen. Die Abschlussschwäche stellt derzeitig das einzige große Manko dar, in einer sehr harmonisch und konzentriert wirkenden Altwarmbüchener Mannschaft.
Am kommenden Donnerstag geht es in der Meisterschaft mit einem Heimspiel gegen den TSV Krähenwinkel-Kaltenweide weiter. Das Spiel wurde bereits vor Saisonbeginn auf unseren Wunsch verlegt, da am kommenden Wochenende die drei besten Spieler der letzten Saison (Filmon Negasi, Immanuel Thamm und Marco Lilienblum) ihre „Prämie“ einlösen: ein Wochenende in Eindhoven mit dem Besuch des Ligaspiels PSV Eindhoven gegen Ajax Amsterdam.
Torfolge:
1:0 Filmon Negasi (34., Kopfball nach Flanke von Nils Schmidt)
2:0 Immanuel Thamm (49., Abstauber nach Ecke von Nils Schmidt)
3:0 Filmon Negasi (67., Flachschuss von halb-li. nach Zuspiel von Nils Schmidt)
Beste Spieler: André Marquardt (TH), Jan Rohde, Paul Lange, Nils Schmidt und Filmon Negasi
31.08.2011
SG I./Altwarmbüchen U15 – TSV Germania Haimar-Dolgen
3:2 (1:2)
Die Mannschaft aus Sehnde war unseren Spielern gänzlich unbekannt, was schnell dazu führt, dass man einen solchen Gegner unterschätzt. Erst
recht nach dem hohen Auftaktsieg in Godshorn. Die C-Junioren von Haimar-Dolgen stellen derzeit das klassenhöchste Team des Vereins und hatten ihr Auftaktspiel ebenfalls souverän gewonnen. Beide Teams
mussten auf einige Akteure verzichten. Bei Haimar-Dolgen befanden sich ein paar Spieler auf Klassenfahrt, bei Altwarmbüchen ersetzte Noel den mit einer Oberschenkelzerrung pausierenden André
Marquardt im Tor. Zudem fehlten Tim Lukas Everding (Gehirnerschütterung) und Tim Skawran (beim Joggen in einen Nagel getreten). Um es vorweg zu nehmen, unsere Jungs unterschätzten den Gegner
keineswegs und das zu Recht. Das Spiel begann aus Altwarmbüchener Sicht schwungvoll. Mit gelungenem Kurzpassspiel wurden die ersten beiden Torchancen vorbereitet, wie sich im Laufe des Spiels
herausstellen sollte, mangelte es heute jedoch erheblich am Abschluss. So brachte der erste Konter der Gäste nach knapp 5 Minuten die überraschende Führung. Vorausgegangen war ein Stellungsfehler im
li. Mittelfeld. Unser Team zeigte sich jedoch nicht geschockt und konnte nur zwei Minuten später durch einen fulminanten 30m-Schuss von Nico Müller ausgleichen. Danach erspielte sich der TuS Chancen
im Minutentakt. Immer wieder setzte Nils Schmidt dabei die Stürmer gekonnt in Szene. Filmon Negasi hatte überraschend viel Spielraum auf der linken Seite, scheiterte aber mit Distanzschüssen zumeist
am gut aufgelegten Sehnder Keeper. Jordy Pöppler brachte einen Querpass von Filmon Negasi aus 2m-Entfernung ebenso wenig im leeren Gästetor unter, wie kurze Zeit später Alexander Gruhn, der nur den
Pfosten traf. Eine Flanke von Alexander Gruhn köpfte Jordy Pöppler aus 5 m freistehend dem Torhüter in die Arme. Und, und, und………
Das Führungstor für den TuS schien nur eine Frage der Zeit und die Zuschauer spekulierten bereits wieder über die Höhe des Sieges. Aber Fußball ist brutal und es kam alles anders. Mit ihrem dritten Angriff gingen die Gäste erneut in Führung. Wieder war ein Stellungsfehler im li. Mittelfeld vorausgegangen. Es folgte ein langer Pass in den Rücken der Altwarmbüchener Abwehr und ein Missverständnis zwischen Immanuel Thamm und Torhüter Noel. Der Gästeangreifer erkannte die Situation am schnellsten, spielte den Ball an Noel vorbei und gleich danach ins leere Tor. Der Spielverlauf war damit total auf den Kopf gestellt und auch die letzte Torchance des TuS brachte keinen weiteren Erfolg vor der Pause. So gab es von Trainer Martin Schinowski aufgrund des sehr ansehnlichen Kombinationsspiels der 1. Halbzeit kaum Kritikpunkte in der Halbzeitansprache. Lediglich die fehlende Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor sowie die katastrophale Chancenverwertung mussten in der 2. Halbzeit verbessert werden. Damit fing Jordy Pöppler zu Beginn der 2. Halbzeit an, als er nur drei Minuten nach Wiederanpfiff von Alexander Gruhn glänzend in Szene gesetzt wurde und den vom Pfosten zurückspringenden Ball im Nachschuss aus kurzer Entfernung über die Linie drückte. Haimar-Dolgen hatte zur Pause etwas umgestellt, stand in der Folgezeit tiefer in der Abwehr und lauerte auf Konter. Und die waren jedes Mal gefährlich. Zumeist verfehlten die Schüsse das Altwarmbüchener Tor jedoch knapp, zweimal stand Noel richtig. Wie erwartet, kam nun auch der TuS zu weniger Torchancen. Und wie so oft, machte sich bei unseren Spielern wieder einmal der lange Schultag bei diesem Wochentagsspiel bemerkbar. Vielleicht war es auch der eigens aufgelegte Druck, immer gewinnen zu wollen bzw. zu müssen. Die vielen vergebenen Chancen taten ihr Übriges und die Beine einiger TuS-Spieler wurden zusehends schwerer, während Haimar-Dolgen bis zum Schlusspfiff spritzig wirkte. In der 2. Halbzeit wurde „Libero“ Marco Lilienblum zum entscheidenden Mann, der viele gute Konterchancen der Gäste durch seinen Einsatz und hervorragendes Stellungsspiel zunichtemachte. Es war schon mehr ein verzweifeltes Anrennen, aber es brachte tatsächlich noch den ersehnten Erfolg. Nils Schmidt, der viel gelaufen war und dessen Kräfte ebenfalls am Schwinden waren, gelang ein weiterer finaler Pass zu Filmon Negasi, der auch in der 2. Halbzeit noch überraschend viel Freiräume genoss. Kurz zuvor hatte Filmon den Ball noch aus 5 m freistehend über das Tor geschossen, jetzt machte er es besser. Aus spitzem Winkel landete sein Flachschuss im li. unteren Toreck. Wer dachte, damit sei das Spiel gelaufen, hatte sich getäuscht. Die Gäste warfen nun alles nach vorne und kamen in der Nachspielzeit nach einem tollen Kombinationsspiel über unsere linke Abwehrseite noch freistehend zum Torschuss, doch der „Lupfer“ über Torhüter Noel rollte einen Meter am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Danach war Schluss.
Insgesamt gesehen war der Sieg verdient, wenn auch am Ende etwas glücklich zustande gekommen. Ein riesen Kompliment aber an Haimar-Dolgen, die mit erfrischendem Konterspiel zu einem ansehnlichen und temporeichen Fußballspiel beigetragen haben und die mit ihrer Spielweise sicherlich noch den einen oder anderen starken Gegner in Bedrängnis bringen werden.
Für unser Team ist nun etwas „Erholung“ angesagt, ehe am nächsten Donnerstag das nächste vorgezogene Meisterschaftsspiel beim zweiten Aufsteiger TSV Stelingen ansteht. Dann muss unbedingt die Zielstrebigkeit beim Torabschluss verbessert werden, damit die physische Belastung der langen Schultage nicht zum Dauerthema wird.
Torfolge:
0:1 5. Minute (Schuss aus 16m ins re. Toreck nach einem Abpraller)
1:1 Nico Müller (7., Schuss aus 30 m ins li. Toereck)
1:2 26. Minute (Abstauber aus 12 m nach Missverständnis Torhüter li. Verteidiger)
2:2 Jordy Pöppler (38., im Nachschuss nach Vorarbeit von Alexander Gruhn)
3:2 Filmon Negasi (66., Flachschuss von halb-li. nach Zuspiel von Nils Schmidt)
Bester Spieler: Marco Lilienblum
27.08.2011
TSV Godshorn - SG I./Altwarmbüchen
1:11 (1:2)
Nach einer doch recht erfolgreichen vierwöchigen Vorbereitung mit knappen Niederlagen gegen Landesligisten und einem 3:1-Sieg nach 50 Minuten Spielzeit beim Blitzturnier des VfL Wolfsburg gegen deren U14 waren alle Verantwortlichen und Eltern gespannt, wie die Mannschaft den Abstieg aus der Bezirksliga verarbeitet hat und welche Einstellung die Spieler im ersten Meisterschaftsspiel der Kreisliga an den Tag legen. Der heutige Gegner TSV Godshorn verfügt seit Jahren über einen fast schon unheimlichen Zulauf an Nachwuchsspielern, im Gegensatz zum TuS Altwarmbüchen. Insofern stellte das heutige Spiel bereits eine erste Standortbestimmung dar. Schon zu Spielbeginn war allen unseren Akteuren die Nervosität anzusehen. So war es nicht verwunderlich, dass anfangs kaum ein Pass den Weg zum Mitspieler fand. Also versuchte es der Großteil unserer Spieler mit langen Bällen in die Spitze. Das nächste Problem war: der Gegner spielte 70 Minuten lang konsequent auf Abseits und dass bereits 10 m hinter der Mittellinie. Eine Spielweise, die in der ersten Halbzeit noch recht erfolgreich war, denn kein Altwarmbüchener traute sich in dieser Phase ein alternatives Solo zu. Zweimal wurde die Abseitsfalle dann doch noch ausgespielt und es schien, als sollte sich die intensive Trainingsarbeit der vergangenen Wochen auszeichnen. Passend zum Spielverlauf der ersten Halbzeit brachte dann 4 Minuten vor der Pause ausgerechnet der seit Wochen in Bestform spielende Torhüter André Marquardt den Gegner wieder ins Spiel. Ein aus 40 m zentraler Position hoch hereingeschlagener Freistoß setzte im Strafraum auf und über den zögernd herauslaufenden André hinweg ins Tor.
In der Halbzeit wurden Alternativen aufgezeigt, wie die Abseitsfalle zu umgehen ist. Dies wurde dann bravourös mit Kurzpassspiel umgesetzt. Innerhalb von nur 15 Minuten erhöhten unsere Jungs das Ergebnis auf 1:8. Das Spiel war schon lange gelaufen, zumal sich der Gegner mit einer roten Karte noch dezimiert hatte. Neuzugang Finn Fröhlich erhöhte kurz nach seiner Einwechslung auf 9:1 und Filmon Negasi machte mit seinem dritten Treffer den zweistelligen Sieg perfekt. Danach folgte die zweite rote Karte eines Godshorner Spielers und das letzte Tor per Strafstoß. Dieses schoss mit Jan Rohde der einzige Spieler, der an diesem Tag zwei Halbzeiten in guter Verfassung spielte.
Insgesamt gesehen ging das Ergebnis trotz des durchwachsenen Spielverlaufs in Ordnung. Zufrieden stellend war die Spielweise aufgrund des eigenen hohen Anspruches aber keineswegs. Auch wird es in den kommenden Spielen nicht so einfach weitergehen, weshalb in den nächsten Wochen u.a. intensiv an dem Passspiel trainiert werden muss, damit das selbstgesteckte Ziel Meisterschaft erreicht werden kann. Bereits am Mittwoch kann die Mannschaft beweisen, dass sie noch druckvoller spielen kann. Dann kommt mit dem TSV Haimar-Dolgen eine Mannschaft an die Seestraße, die ebenfalls ihre Auftaktpartie gewinnen konnte. Die Mannschaft hat sich für dieses Spiel vorgenommen, einen ansehnlicheren Fußball zu spielen. Mal schauen, ob es klappt.
Torfolge :
0:1 Filmon Negasi (23., Vorarbeit Jordy Pöppler)
0:2 Loran Bilmez (27., Vorarbeit Filmon Negasi)
1:2 31. Minute (direkter Freistoß aus 40 m)
1:3 Immanuel Thamm (37., Vorarbeit Filmon Negasi)
1:4 Nils Schmidt (39., Strafstoß nach Foul an Alexander Gruhn)
1:5 Loran Bilmez (42., Vorarbeit Chris Haveland)
1:6 Filmon Negasi (43., Vorarbeit Nils Schmidt)
1:7 Jordy Pöppler (47., Vorarbeit Paul Lange)
1:8 Immanuel Thamm (50., Vorarbeit Alexander Gruhn)
1:9 Finn Fröhlich (57., Vorarbeit Immanuel Thamm)
1:10 Filmon Negasi (58., Vorarbeit Jordy Pöppler)
1:11 Jan Rohde (67., Strafstoß nach Foul an Jordy Pöppler)
Bester Spieler : Jan Rohde
Trainingslager in Westerstede vom 5.7.-7.7.2011
Verletzung von André Marquardt schockt die Mannschaft
Es war das intensivste aber auch effektivste Vorbereitungs-Trainingslager der Vergangenheit.
4 Trainingseinheiten und 3 Testspiele gegen höherklassige Teams, dazu eine angenehme Atmosphäre und tolle Rahmenbedingungen im Hössensportzentrum Westerstede. Bereits nach nur 1 Trainingswoche haben ¾ der Mannschaft eine erstaunliche Frühform erreicht.
Nachdem in der Woche neben der Laufkoordination noch die Ballbeherrschung wiederholt wurde, stand im Trainingslager das Thema „Kombinationen und Spielverlagerung“ auf dem Programm.
SV Hansa Friesoythe – SG I./Altwarmbüchen 2:2 (0:2)
Beim ersten Testspiel auf der Anlage des Hössensportzentrums gegen den Bezirksligisten SV Hansa Friesoythe, der als Staffelmeister auf den Aufstieg in die Landesliga Weser-Ems verzichtet hatte, ging es zunächst einmal um die Spielpraxis. Der Gegner befand sich bereits in der zweiten Vorbereitungswoche, hatte jedoch nach zwei klaren Siegen gegen andere Bezirksligisten einige Probleme im Spielaufbau, so dass unser Team bereits nach 16 Minuten überraschend mit 2:0 in Führung lag. Beide Treffer bereitete Neu-Mannschaftsführer Immanuel Thamm für Filmon Negasi vor. Zur Pause hatte der Coach der Cloppenburger seine Mannschaft besser auf unser Team eingestellt und folgerichtig konnte Hansa in der 54. Minute ausgleichen. Torhüter André Marquardt verhinderte in der 2. Halbzeit mehrfach den Rückstand, so dass Filmon Negasi in der Schlussphase sogar den Siegtreffer erzielen konnte. Aber sein Kopfball nach Ecke von Nils Schmidt landete nur am Pfosten. Aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten war es letztendlich ein gerechtes Ergebnis und ein guter Start für unser Team in die neue Saison.
JFV Norden – SG I./Altwarmbüchen 5:3 (3:1)
Das beste Spiel lieferte die Mannschaft dann einen Tag später gegen den Landesligisten JFV Norden ab. Vor einer überraschend großen Zuschauerkulisse zeigten die körperlich und läuferisch überlegenen Ostfriesen, warum sie zu Recht in der Landesliga spielen. Mit druckvollem Flügelspiel zeigten sie in der Anfangsphase deutlich die in der Vorbereitungsphase verständlicher Weise noch vorhandenen Schwächen unserer Abwehr auf, wobei der Abschluss noch mangelhaft war. Nachdem unser Team die erste Drangphase überstanden hatte und das Zusammenspiel immer besser klappte, fiel nach 16 Minuten die überraschende Führung. Wieder war es der heute überragende Immanuel Thamm, der mit einem Traumpass Tim Skawran in Position brachte, welcher unter Mithilfe des gegnerischen Torhüters das 0:1 erzielte. Die Freude währte allerdings nur eine Minute. Im Gegenzug erzielten die Nordener mit einem schnell vorgetragenen Flügelangriff den Ausgleich. Damit war der Bann bei den Ostfriesen gebrochen und innerhalb von 6 Minuten stand es 3:1. Sehenswert der dritte Treffer, ein Schuss aus 20 m in den Torwinkel. Mit viel Glück rettete unser Team dies Ergebnis in die Halbzeit. Aufgrund der deutlichen Abstimmungsprobleme in der Abwehr, aber auch angesichts der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff, tauschte Trainer Martin Schinowski daraufhin nach 6 Monaten wieder die Positionen zwischen Marco Lilienblum und Jordy Pöppler. Zwar war die Defensive nun gegen die athletischen Nordener auch rein optisch unterlegen, jedoch machte Marco Lilienblum dies mit seiner Technik und Kommunikation wieder wett. Auf der anderen Seite sorgte Jordy Pöppler mit seiner Durchsetzungskraft dafür, dass sich in der 2. Halbzeit tatsächlich ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten entwickelte. Lediglich der Abschluss war noch unzureichend. Zweimal spielte Filmon Negasi den Torhüter aus, einmal rettete ein Abwehrspieler vor der Linie, ein anderes Mal landete der Ball am Außennetz. Die Nordener machten es in der 41. und 46. Minute besser und erhöhten auf 5:1. Filmon Negasi verkürzte in der 56. Minute auf 5:2, als er eine Ecke von Nils Schmidt mit seinem schwächeren rechten Fuß und unter Gegnerdruck volley unter die Latte schoss. Es kam noch besser. 3 Minuten vor Schluss setzte ein sintflutartiger Regen ein. Dieser sorgte für eine weitere Ergebniskorrektur. Ein hoher Flugball von Filmon Negasi senkte sich Richtung Torlinie und der Nordener Torhüter ließ den Ball unter Bedrängnis von Jordy Pöppler ins eigene Tor rutschen. Das 5:3 war gleichzeitig der Endstand. Mit diesem achtbaren Ergebnis waren dann auch alle mitgereisten Fans und natürlich auch die Verantwortlichen mehr als zufrieden.
ATSV Sebaldsbrück – SG I./Altwarmbüchen 4:2 (1:0)
Nach der nunmehr vierten Trainingseinheit und zwei schweren Testspielen gab es keinen Spieler mehr, der nicht über „Muskelkater“ klagte. Die Massagen von Physiotherapeutin Elke Schinowski konnten dann auch nur bedingt zur Linderung beitragen. Dennoch war durchaus ein besseres Ergebnis gegen den Tabellendritten des Vorjahres aus der Verbandsliga Bremen möglich. Nach nur 90 Sekunden wurde unser Team eiskalt erwischt. Mental scheinbar noch nicht auf Gegenwehr eingestellt, ließ die Defensive einen Bremer Mittelfeldspieler unbedrängt von rechts in die Mitte ziehen, welcher sich nicht lange bitten ließ und mit einem fulminanten Schuss aus 25 m das frühe 1:0 erzielte. Danach gelang es unserem Team das Spiel offen zu gestalten und sich selbst Torchancen zu erarbeiten. Weil aber beide Torhüter in hervorragender Verfassung waren, blieb es bis zur Halbzeit bei der knappen Bremer Führung. Unsere Mannschaft merkte, dass mit entsprechender Willensanstrengung ein Unentschieden möglich war und ging zwar Müde aber entsprechend motiviert in die 2. Halbzeit. Nach nur 4 Minuten war es dann tatsächlich soweit. Einen Traumpass von Nils Schmidt nahm Jordy Pöppler in sehenswerter Manier mit, enteilte seinem Gegenspieler und schoss den Ball aus 14 m an dem herauseilenden Bremer Keeper vorbei ins Netz. Wie bereits am Vortage gelang dem Gastgeber jedoch postwendend die erneute Führung. Der Spielzug zum 2:1 war zugegebenermaßen vorbildlich und bei der körperlichen Verfassung der meisten unserer Spieler auch nicht zu verhindern. Damit war der Torhunger sowie der Spielrausch des Verbandsligisten geweckt, der in der Folgezeit eine Torchance nach der anderen herausarbeitete. Unser zu diesem Zeitpunkt bereits an der Hand verletzte Torhüter André Marquardt hielt auch in diesem Spiel bravourös, konnte aber die Treffer zum 3:1 (48.) und 4:1 (59.) nicht verhindern. Die Schritte nach hinten wurden nun immer schwerer. Dennoch gelang es unserem Team auch noch in der Schlussphase, die gegnerische Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen. Mangels Konzentration und nun fehlender Kraft endeten die Angriffe jedoch meistens ohne Ergebnis im gegnerischen Strafraum. Das trotz müder Beine und mit entsprechender Willenskraft mehr möglich gewesen wäre, bewies am heutigen Tage Spielmacher Nils Schmidt. Der beste Altwarmbüchener Spieler krönte zwei Minuten vor Schluss seine überragende (läuferische) Leistung mit dem 4:2-Anschlusstreffer, als er einen Abstoß des gegnerischen Torhüters abfangen konnte, einen Gegenspieler düpierte und den Ball anschließend mit seinem schwächeren Fuß aus gut 20 m ins linke Toreck schlenzte. Somit standen am Ende des Trainingslagers 1 Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Erfreulich war, dass die Mannschaft trotz des Zwei-Klassen-Unterschiedes bei den beiden Niederlagen spielerische Akzente setzen konnte und dadurch immerhin 5 Treffer erzielte. Auch in dieser Saison sind es die körperlichen Unterschiede zu den höherklassigen Teams, die derzeit noch den Unterschied machen. Mit den ab Mittwoch einmal die Woche stattfindenden gezielten Krafttrainingseinheiten werden wir versuchen, dahingehende Defizite zu minimieren.
Eine Hiobsbotschaft gab es nach der Rückkehr in Altwarmbüchen. Torhüter André Marquardt hatte sich mit seiner Handverletzung aus dem Spiel gegen Sebaldsbrück ins Krankenhaus begeben, wo am Abend ein Bruch der Wachstumsfuge am Ringfinger (Knochenabsplitterung) diagnostiziert wurde. Damit fällt nicht nur der einzige Torhüter aus (Noel befindet sich noch bis zum 16.8. im Urlaub), es musste schweren Herzens auch die Berlinfahrt am Wochenende mit den Testspielen beim BSC Marzahn und dem 1. FC Union Berlin U15 abgesagt werden, weil der Kader durch den Zehbruch von Tim Lukas Everding am Freitag auf 11 Spieler geschrumpft ist und die restlichen 3 Spieler erst am Sonntag aus ihrem Urlaub zurückkommen.
Bis zum nächsten Test am 16.8. beim Blitzturnier in Hohne (Landkreis Celle), wo dann der VfL Wolfsburg U14 und JFC Allertal U15 die Gegner sind, werden sich Trainer und Mannschaft bezüglich der Torwartfrage etwas einfallen lassen.
Großfeldturnier vom 2.7.-3.7.2011
Neue U15 gewinnt ohne Gegentor den 9. SSK-EYS-Cup des TSV Klein Berkel!
Nur 1 Woche nach der Saisonabschlussfahrt war es soweit. Die neue U15 hatte ihren ersten Einsatz als reiner 97er-Jahrgang. Dabei feierte Immanuel Thamm einen gelungenen Einstand als neuer Mannschaftsführer.
Das Großfeldturnier des TSV Klein Berkel war durchschnittlich besetzt und ging über 2 Tage (Samstag/Sonntag). Gespielt wurde 1 x 15 Minuten im Modus jeder gegen jeden. Weil der TSV Fortuna Sachsenross sehr kurzfristig abgesagt hatte, war der 1. JFC AEB Hildesheim aus der Landesliga der große Turnierfavorit. Unser Team hatte am ersten Tag 5 Spiele, worunter mit den Hildesheimern und dem Dortmunder Kreisligisten FC Brünnighausen die stärksten Teams am Ende des ersten Tages warteten.
Ohne die kranken Spieler Marco Lilienblum und Tim Skawran und ohne Paul Lange (Familienfeier) überraschte unsere Mannschaft durch Geschlossenheit. So ragte kein Spieler besonders heraus, aber die gut gestaffelte und eingespielte Abwehr sorgte für einen erfolgreichen Turnierstart. Weil die ersten Gegner insbesondere in der Defensive noch nicht eingespielt waren, konnte die Defizite im Altwarmbüchener Offensivspiel noch überbrückt werden. Die ersten beiden Spiele durfte Neu-Mannschaftsführer Immanuel Thamm im Angriff spielen und sorgte dort schnell für klare Verhältnisse. Im vorentscheidenden dritten Spiel gegen den Landesligisten aus Hildesheim hatte unser Team den besseren Start, nutzte aber die wenigen Freiräume im Angriff nicht zur Führung. In der Schlussminute vergab Hildesheim freistehend den Siegtreffer und näherte damit die Altwarmbüchener Hoffnungen auf den ersten Turniersieg der neuen Saison.
Ausschlaggebend war dann der Sieg gegen die robust zu Werke gehenden Westfalen, die fast britisch spielten und jeden gewonnenen Ball umgehend hoch und weit nach vorne in die gegnerische Hälfte schlugen. Bei einem der wenigen gelungenen Konter 5 Minuten vor Schluss tauchte Neuzugang Tim Lukas Everding frei vor dem Brünnighausener Keeper auf und lupfte den Ball über den Keeper zum 1:0-Siegtreffer ins Netz. Bereits im Spiel davor war Tim Lukas mit zwei Treffern der Matchwinner gewesen.
Am zweiten Turniertag wurde weiter experimentiert und ein anderes Spielsystem mit nur noch 2 Stürmern, aber mit zwei zentralen offensiven Mittelfeldspielern (Nils Schmidt und Filmon Negasi) ausprobiert. Ziel war es, das Zusammenspiel im Mittelfeld zu verbessern. Um es vorweg zu nehmen, der Versuch schlug fehl. Im ersten Spiel konnte man gegen die harmlose Mannschaft der JSG Eintracht Hameln dank eines Treffers von Alexander Gruhn knapp mit 1:0 gewinnen. Schon in diesem Spiel fehlte die Durchschlagskraft im Angriff wobei noch drei sogenannte 100 %ige Torchancen kläglich vergeben wurden. Auf der Gegenseite konnte Nico Müller im letzten Moment durch eine Grätsche den Ausgleich verhindern. Weil die Hildesheimer danach im Spitzenspiel nur 0:0 gegen den FC Brünnighausen spielten, reichte ein Sieg im abschließenden Spiel gegen den Bezirksligaaufsteiger JSG Fischbeck zum Turniersieg. Die JSG Fischbeck hatte allerdings nur gegen die Hildesheimer Mannschaft relativ klar verloren und setzte auch in diesem Spiel die ersten Akzente. Aus einer sicheren Deckung heraus schossen sie in den ersten 5 Minuten zweimal freistehend am Altwarmbüchener Tor vorbei oder verpassten eine Hereingabe nur knapp. Auf der anderen Seite schien der Zwang, gewinnen zu müssen, die Beine schwer werden zu lassen. Kein Pass kam an und vorne fehlte bei nur zwei Stürmern die Durchschlagskraft. 6 Minuten vor Schluss beorderte Trainer Martin Schinowski Chris Haveland (Jahrgang 98) in die Sturmspitze, aber auch das brachte zunächst nicht den erhofften Erfolg. Zudem blieben die Hamelner bei ihren schnellen Kontern jederzeit gefährlich. So brachte eine Standardsituation 2 Minuten vor Schluss den am Ende schmeichelhaften Sieg und damit gleichzeitig den Turniersieg zustande. Eine viel zu kurz getretene Ecke wurde von den Hamelnern aus dem Strafraum jedoch in die Spielfeldmitte befördert, von wo Paul Lange den Ball direkt wieder aufs gegnerische Tor schoss und der Ball an Freund und Feind sowie unter dem Fischbecker Keeper (dem die Sicht versperrt war) hindurch neben dem rechten Torpfosten ins Netz rutschte. Nach dem befreienden Jubel folgte noch eine kurze Abwehrschlacht, dann war es geschafft. Weil die Hildesheimer danach auch ihr letztes Spiel nur Unentschieden spielten waren es am Ende 4 Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Dennoch hatte der zweite Tag noch einmal deutlich gezeigt, dass unser Team derzeit noch mit drei Stürmern agieren muss, um torgefährlicher und damit druckvoller spielen zu können. Dies wird dann auch die weitere Trainingsgrundlage nach der Sommerpause sein, die sofort nach dem überreichen des Siegerpokals eingeleitet wurde und die am 1.8. mit dem Kampfkunsttraining im Sportinstitut TAIYO beendet ist.
Insgesamt gesehen ein schöner Abschluss des Fußballjahres 2010/2011, aber auch ein gelungener Start in die neue Saison, der Lust auf mehr macht !
Allen Spielern und Spielereltern an dieser Stelle erst einmal schöne und erholsame Ferien !!!
Euer Trainer-/Betreuerteam
|
TSV Klein Berkel C1- SG I./Altwarmbüchen |
0:2 |
|
TSV Klein Berkel C2 - SG I./Altwarmbüchen |
0:5 |
|
1. JFC AEB Hildesheim - SG I./Altwarmbüchen |
0:0 |
|
SSG Halvestorf - SG I./Altwarmbüchen |
0:2 |
|
FC Brünnighausen - SG I./Altwarmbüchen |
0:1 |
|
JSG Eintracht Hameln/Pr. Hameln - SG I./Altwarmbüchen |
0:1 |
|
JSG Fischbeck/TuS Hess. Oldendorf - SG I./Altwarmbüchen |
0:1 |
|
1. SG I./Altwarmbüchen |
19 Punkte |
12:0 Tore |
|
2. 1. JFC AEB Hildesheim |
15 Punkte |
11:0 Tore |
|
3. FC Brünnighausen |
13 Punkte |
9:2 Tore |
|
4. SSG Halvestorf |
10 Punkte |
7:11 Tore |
|
5. TSV Klein Berkel C1 |
9 Punkte |
4:5 Tore |
|
6. JSG Fischbeck/TuS Hess. Oldendorf |
8 Punkte |
6:5 Tore |
|
7. JSG Eintracht Hameln/Pr. Hameln |
4 Punkte |
3:8 Tore |
|
8. TSV Klein Berkel C2 |
0 Punkte |
0:21 Tore |
Die Turniersieger im Landkreis Hameln:
André Marquardt (TH), Noel Sousa Gonzalez (TH), Jordy Pöppler, Immanuel Thamm, Jan Rohde, Nico Müller, Chris Haveland, Paul Lange, Nils Schmidt, Filmon Negais, Alexander Gruhn, Loran Bilmez und Tim Lukas Everding.
Aktuelles
4 Tore von Tim Lukas Everding beim 19. Sieg im 19. Spiel...weiter
Kreisliga Hannover Staffel 1 Saison 2011/2012
Ergebnisdienst von www.fussball.de
Hier finden Sie uns:
1. C-Jugend des TUS Altwarmbüchen
Martin Schinowski (Trainer)
Seestr. 8
30916 Isernhagen
Telefon:
+49 5031 7 00 42 04 (privat)
+49 511 3 90 99 82 (dienstl.)
